Zitrusbockkäfer (Anoplophora chinensis) - Befallsverdacht: was tun?

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Der Zitrusbockkäfer (Anoplophora chinensis) stammt ursprünglich aus Ostasien, wo er als gefährlicher Schädling bei ca. 100 Laubholzarten, vor allem Zitruspflanzen, gefürchtet ist. Befall führt zu starken Schädigungen bis zum Absterben der Bäume.

Die Lebensweise des Zitrusbockkäfers erschwert dessen Auffinden, da er sich hauptsächlich im Wurzelbereich befindet. Zudem leben die Larven ein bis zwei Jahre versteckt im Holz der Pflanzen. Daher sind befallene Pflanzen oft erst an den nahezu runden, 1 bis 1,5 cm großen Ausbohrlöchern meist in der Nähe der Wurzeln, aber auch an den Wurzeln zu erkennen. Wirtspflanzen sollten daher regelmäßig auf Bohrspäne, Ausbohrlöcher und Käfer kontrolliert werden.

Da eine direkte Bekämpfung des Schädlings aufgrund seiner Lebensweise nicht möglich ist, müssen befallene Pflanzen unverzüglich gerodet und vernichtet werden. Ein Befall kann nur bei frühzeitigem Erkennen erfolgreich bekämpft werden.

Der Zitrusbockkäfer ist aufgrund seiner Gefährlichkeit in der EU als Quarantäneschad­organismus eingestuft. In Italien wurden mit dem Ministerialdekret vom 9. November 2007 gesetzliche Maßnahmen zur obligatorischen Bekämpfung erlassen.

Meldung verdächtiger Fälle an den

Landespflanzenschutzdienst

Brennerstraße 6,   39100 Bozen

Tel. 0471 – 415140    Fax 0471 – 415117

E-Mail: fitobz@provinz.bz.it

Ministerialdekret vom 9. November 2008

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 18.05.2009)

Zuständige Einrichtung

Amt für Obst- und Weinbau
Landhaus 6, Brennerstraße 6, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 50 80
0471 41 50 81
Fax: 0471 41 50 89
E-Mail: obst-weinbau@provinz.bz.it
PEC: obstweinbau.fruttiviticoltura@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/landwirtschaft/

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