Beihilfen für Investitionen zur Lagerung von Weinerzeugnissen

Allgemeine Beschreibung

Beihilfe im Zuge der COVID19 Maßnahme zum Umbau oder Modernisierung von Strukturen und den Erwerb oder Umbau von Behältern zur Lagerung von Weinerzeugnissen zugunsten von kleinen und mittleren Unternehmen, die in der Verarbeitung und Vermarktung von Weinerzeugnissen tätig sind

Anspruch auf die Beihilfen laut diesen Richtlinien haben Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen, auch in zusammengeschlossener Form, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Millionen Euro beläuft und die auf dem Gebiet der Verarbeitung und Vermarktung von Weinerzeugnissen im Sinne des Anhanges VII Teil II der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 vom 17. Dezember 2013, in geltender Fassung, tätig sind.

Die Beihilfeanträge sind vor Beginn der Arbeiten oder vor dem Erwerb der Güter beim Landesamt für Obst- und Weinbau auf dem von diesem Amt erstellten Vordruck bis 31. August 2020 einzureichen. Der Antrag muss folgende Angaben enthalten:

a) die Bezeichnung, die Größe sowie die Rechtsform des Unternehmens,

b) den Sitz des Unternehmens,

c) die anagrafischen Daten des gesetzlichen Vertreters/der gesetzlichen Vertreterin,

d) die Mehrwertsteuernummer,

e) die Bankverbindung, inklusive IBAN,

f) die Art (Investitionsbeitrag) und die Höhe der für das Vorhaben benötigten öffentlichen Beihilfe,

g) die Beschreibung und den Standort des Vorhabens, einschließlich Beginn und Abschluss des Vorhabens,

h) eine Kostenaufstellung, bestehend aus dem Kostenvoranschlag eines befähigten Freiberuflers/einer befähigten Freiberuflerin für den baulichen Teil und aus den Unternehmensangeboten für den technischen Teil,

i) die Erklärung, dass – auch bei anderen öffentlichen Verwaltungen – keine anderen Begünstigungen jeglicher Art für die Ausgaben, die Gegenstand des Antrags sind, beantragt oder erhalten wurden,

j) den für die Tätigkeit laut Artikel 3 erzielten Umsatz des letzten Geschäftsjahres vor Antragstellung.

Dem Antrag müssen außerdem fallweise folgende Unterlagen beigelegt werden:

a) die technischen Unterlagen,

b) die Baukonzession oder -genehmigung, falls erforderlich,

c) der Beschluss des Verwaltungsrates oder der Vollversammlung betreffend die zu fördernde Investition,

d) eine Beschreibung des Unternehmens und der Verarbeitungs- und Vermarktungstätigkeit,

e) Nachweis über die Verfügbarkeit der Immobilie, die gefördert werden soll, für die Dauer der Zweckbestimmung laut Artikel 11, falls der Antragsteller nicht Eigentümer ist.

Beschluss der Landesregierung vom 07. Juli 2020, Nr. 489

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 15.07.2020)

Zuständige Einrichtung

Amt für Obst- und Weinbau
Landhaus 6 - Peter Brugger, Brennerstraße 6, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 50 80
0471 41 50 81
Fax: 0471 41 50 89
E-Mail: obst-weinbau@provinz.bz.it
PEC: obstweinbau.fruttiviticoltura@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/

Termine

Für die Zulassung zur Förderung, müssen die Antragsteller bis spätestens 31. August 2020, aber noch vor Beginn der Arbeiten und vor Ankauf des entsprechenden Gutes ein Gesuch beim Amt für Obst-und Weinbau in Bozen (tel. 0471 415080) einreichen. Es darf nur ein Gesuch pro Jahr eingereicht werden.