Förderbeiträge für kurze internationale Mobilitätsperioden zu Forschungszwecken

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Die Förderbeiträge für eine kurze internationale Mobilitätsperiode fördern die Reise- und Unterkunftskosten von Forscherinnen und Forschern, die ihre Forschungstätigkeit in Südtirol ausüben und die beabsichtigen im Ausland, außerhalb der Europaregion Tirol – Südtirol - Trentino, Forschung durchzuführen und/oder neue Methodologien und Technologien zu erlernen.

Der Aufenthalt muss eine Mindestdauer von 10 und kann eine Höchstdauer von 180 aufeinanderfolgenden Kalendertagen haben.

Die Mobilitätsperiode muss zumindest zum Teil in jenem Jahr abgewickelt werden, in dem der Antrag gestellt wird.

Die Anträge müssen von der Forschungseinrichtung vorgelegt werden, in welcher die Forscherin/der Forscher arbeitet. Bewerben können sich Forschungseinrichtungen, die ihren Sitz seit mindestens einem Jahr in Südtirol haben.

Die Anträge können von Seiten jener Einrichtungen eingereicht werden, die im Artikel 2 Absatz 1 der Anwendungsrichtlinien zum Landesgesetz 14/2006 angegeben sind und die die Voraussetzungen laut Artikel 3 derselben Richtlinien erfüllen.

Die Förderbeiträge für die kurze internationale Mobilität können für „Outgoing researcher“ beantragt werden, die die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

a) ein Forschungsdoktorat (PhD) bzw. ein gleichwertiges abgeschlossenes Doktoratsstudium, oder ein abgeschlossenes Masterstudium bzw. ein gleichwertiges Studium und mindestens vier Jahre Vollzeitäquivalent an Forschungserfahrung, auch durch wissenschaftliche Publikationen nachgewiesen,

b) laufendes Arbeitsverhältnis mit der antragstellenden Einrichtung im wissenschaftlichen Bereich.

1.      Antragsformular

2.      detaillierte Beschreibung der laufenden wissenschaftlichen Tätigkeit und der im Rahmen der internationalen Mobilität durchzuführenden wissenschaftlichen Tätigkeit

3.      Finanzplan (siehe Formular)

4.      wissenschaftlicher Lebenslauf des Forschers/der Forscherin mit Angabe der bisher geförderten Projekte und einer Auswahl der wichtigsten wissenschaftlichen Publikationen (max. 10), die einen themenrelevanten Bezug auf die im Rahmen der internationalen Mobilität geplanten Tätigkeit haben

5.      Zeit- und Kostenplan der Tätigkeiten und der diesbezüglichen Ausgaben (siehe Formular)

Der Förderantrag muss, bei sonstiger Ablehnung, mit einer Stempelmarke versehen sein. Mit Eigenerklärung muss im Antragsformular, unter Angabe des eindeutigen elektronischen Codes und des Datums des Erwerbs, der Erwerb der Stempelmarke erklärt werden. Die Stempelmarke darf ausschließlich für einen Antrag verwendet werden.

Landesgesetz 14/2006 „Forschung und Innovation“ 

Anwendungsrichtlinien zum Landesgesetz 14/2006 gültig seit 19.12.2019 bis heute

Richtlinien zur Förderung von kurzen internationalen Mobilitätsperioden von Forscherinnen und Forschern (Siehe "Formulare und Anlagen")

Die Anträge werden chronologisch nach Einreichdatum bearbeitet.

Das Datum des Tätigkeitsbeginns muss rechtzeitig und ohnehin vor dem Beginn der Mobilität mitgeteilt werden.

Der Förderbeitrag kann für Reisekosten und Ausgaben für Verpflegung und Unterkunft verwendet werden, die nach der Einreichung des Antrags und bis zum letzten Tag der genehmigten Mobilität bestritten worden sind.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 14.01.2020)

Zuständige Einrichtung

Amt für Wissenschaft und Forschung
Landhaus 5, Raiffeisenstraße 5, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 37 26
Fax: 0471 41 36 14
E-Mail: forschung@provinz.bz.it
PEC: forschung.ricerca@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/

Termine

Die Anträge müssen von der Forschungseinrichtung vorgelegt werden, in welcher die Forscherin/der Forscher arbeitet und können das ganze Jahr über, vor Beginn der Aktivität (bis zum 1. Dezember) eingereicht werden.