Förderungen für Unternehmen im Falle von Naturkatastrophen

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Es handelt sich hierbei um einen außerordentlichen Beitrag an Industrie-, Handwerks-, Tourismus-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen   in Katastrophengebieten für Schäden an:
•Bauwerken;
•Ausstattung;
•Einrichtung;
•Anlagen;
•Waren und Produkten sowie an Lagerbeständen von Materialien, Brennstoffen und Waren.

Bei der Festsetzung des Schadens kann auch die von den Beschäftigten zur Wiederaufnahme des Betriebes geleistete Arbeit berechnet werden.

Zulässig sind außerdem die Absicherungs- und Befestigungsmaßnahmen.

Unternehmen, welche in Katastrophengebieten, die mit Beschluss der Landesregierung abgegrenzt werden, angesiedelt sind.

  • Kopie eines gültigen Ausweises des gesetzlichen Vertreters oder beglaubigte Unterschrift;
  • beeidigter technischer Bericht und/oder Schadensschätzung/en;
  • Erklärung der Versicherungsgesellschaft (obligatorisch nur bei Versicherungsdeckung);
  • Fotos / Unterlagen der erlittenen Schäden;
  • Amtliches Protokoll betreffend den Katastrophenfall (Bürgermeister, Feuerwehr, Carabinieri, usw.), wenn verfügbar;
  • eventuelle andere Unterlagen (Inventarverzeichnisse, Ein- und Ausgangsregister der Lagerbuchhaltung, usw.).

Dem Gesuch im Sinne des Landesgesetzes Nr. 27/1987 ist eine Stempelmarke von 16,00 € beizulegen.

Ausmaß der Förderung:

  • bis zu 50% des Schadens;
  • für Betriebe mit bis zu zwei Angestellten: bis zu 60% des Schadens;
  • für Betriebe, die zu über 70% zerstört wurden oder deren Beschäftigungszahl für die örtlichen Arbeitsplatzverhältnisse von besonderer Bedeutung ist: bis zu 90% des Schadens.

Sind die Schäden durch Versicherung gedeckt oder werden sie aufgrund anderer Rechtstitel vergütet, so muss das begünstigte Unternehmen den Beitrag für den Teil zurückerstatten, der nicht mehr im vorgeschriebenen Verhältnis zum tatsächlichen ungedeckt gebliebenen Schaden steht.

Das begünstigte Unternehmen muss seinen eigenen Betrieb oder seine Anlagen wieder aufbauen. Die Wiederaufbauarbeiten müssen innerhalb von 24 Monaten nach der Gewährung des Beitrages beendet sein. Sollten die zuständigen Landesämter nach Ablauf der genannten Frist feststellen, dass die Vorhaben nicht oder nur teilweise durchgeführt worden sind, wird der ausgezahlte Beitrag widerrufen oder herabgesetzt und der entsprechende Betrag muss zurückgezahlt werden.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 14.03.2019)

Zuständige Einrichtung

35. Wirtschaft
Landhaus 5, Raiffeisenstraße 5, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 36 50 Elena Lucio - Handwerk/artigianato
0471 41 37 00 Claudia Busellato - Industrie/industria
0471 41 37 68 Astrid Götsch - Handel und Dienstleistungen/commercio e servizi
0471 41 37 64 Ivo Degiorgis - Tourismus/turismo
E-Mail: wirtschaft@provinz.bz.it
PEC: handwerk.artigianato@pec.prov.bz.it
industrie.industria@pec.prov.bz.it
handel.commercio@pec.prov.bz.it
tourismus.turismo@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/wirtschaft

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

Termine

Die Ansuchen können bis zum Verfall des Termins, innerhalb welchem die entsprechenden Landesteile als Katastrophengebiete ausgewiesen worden sind, eingereicht werden.