Filmförderung - Beiträge für Filmproduktionen und Veranstaltungen

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Es werden audiovisuelle Werke gefördert, die nicht für die kommerzielle Nutzung konzipiert sind oder die vorwiegend eine Auswertung im Alpenraum vorsehen.

Gefördert werden alle Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit der Vorproduktion, Produktion und Postproduktion von audiovisuellen Produkten stehen und die aufgrund des Themas oder der involvierten Personen einen Bezug zu Südtirol haben.

Zudem können Vorhaben und Veranstaltungen im Film- und Medienbereich gefördert werden, die von Körperschaften, Stiftungen, Vereinigungen, Genossenschaften und Komitees im Rahmen besonderer Projekte geplant werden und nicht Teil ihrer ordentlichen Tätigkeit sind.

Die Beiträge für die Vorproduktion, Produktion und Postproduktion von audiovisuellen Produktion können höchstens 50 Prozent der zugelassenen Ausgaben - jene für die Vorhaben und Veranstaltungen können höchstens 80 Prozent der zugelassenen Ausgaben betragen.

Die wirtschaftlichen Vergünstigungen können an Körperschaften, Stiftungen, Vereinigungen, Genossenschaften und Komitees (als Organisationen bezeichnet) gewährt werden; weiters an Produktionsunternehmen im Film- und Medienbereich für Projekte von besonderer Bedeutung für die Lokalgeschichte und -kultur, sowie an Einzelpersonen und an Filmschaffende für Erstwerke.

Organisationen müssen ohne Gewinnabsicht und in Südtirol tätig sein, über eine geeignete Organisationsstruktur verfügen, ihre Tätigkeit satzungsgemäß ausüben. Ihre Geschäftsgebarung muss den Grundsätzen der Transparenz und Wirtschaftlichkeit entsprechen.

Produktionsunternehmen müssen über eine geeignete Organisationsstruktur verfügen und in Südtirol tätig sein. Ihre Geschäftsgebarung muss den Grundsätzen der Transparenz und Wirtschaftlichkeit entsprechen. Sie müssen im Firmenregister der Handelskammer (bzw. im Fall von ausländischen Unternehmen in das entsprechende Verzeichnis des Ursprungsstaates) eingetragen sein.

N.B.: Produktionsfirmen müssen den Antrag an die Pec-Adresse des Amtes für Film und Medien (medien@pec.prov.bz.it) übermitteln.

Dem Antrag auf Förderung ist folgende Dokumentation beizulegen:

  • Beschreibung des/der Antragstellenden mit kurzem Lebenslauf und - im Fall von Unternehmen und Organisationen - Angabe der Größe des Unternehmens/der Organisation;
  • Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes, an dem das Vorhaben stattfindet;
  • detaillierter Kostenvoranschlag;
  • Zeitplan für die Tätigkeiten mit Angabe des Beginns und des Abschlusses des Vorhabens und der einzelnen Tätigkeiten;
  • Finanzierungsplan mit detaillierter Angabe der Einnahmen und Ausgaben.
Ausgaben, die nicht durch Steuerbelege (Rechnungen, Honorarnoten usw.) nachgewiesen werden können, werden nicht zur Berechnung der anerkannten Gesamtkosten herangezogen.

Bei einem Erstantrag müssen die Organisationen auch eine Kopie ihrer Gründungsurkunde und Satzung vorlegen. Spätere Änderungen der Gründungsurkunde oder der Satzung müssen dem zuständigen Amt mitgeteilt werden.

Stempelmarke zu 16 Euro.

Öffentlichkeitsarbeit
Die Begünstigten weisen im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit bzw. im Vorspann und/oder Abspann des geförderten Werkes sowie auf dem Träger in angemessener Form darauf hin, dass das audiovisuelle Werk, die Veranstaltung, das Vorhaben oder das sonstige Projekt finanziell durch die Autonome Provinz Bozen - Südtirol, Abteilung Deutsche Kultur unterstützt wurde; sie verwenden dabei das Logo der Landesverwaltung.

Die Richtlinien zur Förderung von Film und Medien für die ladinische und deutsche Sprachgruppe sehen die Abgabe von zwei Ausfertigungen (Belegexemplaren in Form von DVD‘s) des geförderten Filmes vor, welche für den Verleih bzw. die Archivierung bestimmt sind. Falls vorhanden, sind sie in vollkonfektionierter Form (mit Cover und SIAE-Aufklebern) einzureichen.

Auszahlung
Für die Auszahlung der gewährten Förderung muss der vom Amt ausgearbeitete Antrag verwendet werden.

Stichprobenkontrollen
Aufgrund der geltenden Gesetzesbestimmungen (Artikel 2, Absatz 3 des Landesgesetzes vom 22. Oktober 1993, Nr. 17) werden jährlich stichprobenmäßige Kontrollen im Ausmaß von 6% der ausbezahlten Förderbeiträge durchgeführt. In diesem Fall muss die oder der Begünstigte Rechnungen in Höhe der zugelassenen Ausgaben und die ausführliche Dokumentation über die durchgeführte Tätigkeit (Programmhefte, Folder, Inserate) vorlegen. Die Auslosung der Anträge, die der Stichprobenkontrolle unterzogen werden, findet jährlich statt.

Für weitere Informationen bitten wir Sie, die Webseite der für diesen Dienst zuständigen Institution zu besuchen.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 27.12.2018)

Zuständige Einrichtung

Amt für Film und Medien
Landhaus 7, Andreas-Hofer-Straße 18, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 29 23 (Karen Obexer)
0471 41 29 15
E-Mail: medien@provinz.bz.it
PEC: medien@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/kunst-kultur/film-medien

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 8.30 - 12.00 Uhr, 14.30 - 16.30 Uhr
Donnerstag: 8.30  - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

Termine

Die Anträge für Projektbeiträge müssen bis einschließlich 31. Jänner eingereicht werden. In begründeten Fällen kann auch im Laufe des Jahres ein Antrag gestellt werden, vorzugsweise innerhalb 30 September.