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Ausschreibungen und Aufrufe

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Offene Ausschreibungen und Aufrufe

Dritter Aufruf - Achse 2 Digitales Umfeld (eGov-Dienste) - Fälligkeit 05.5.2017

Dritter Aufruf zur Einreichung von Projekten im Rahmen der der Achse 2 "Digitales Umfeld" (eGov-Dienste)

Allgemeine Beschreibung

In Einklang mit dem Strategiepapier „Südtirol Digital 2020“ bezweckt die Autonome Provinz Bozen die Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien in den Kompetenzbereichen der öffentlichen Verwaltung zu stärken und dazu beizutragen die notwendigen Voraussetzungen für die Verbreitung des eGovernment und die vollständige Interoperabilität der diversen Ebenen der öffentlichen Verwaltung zu schaffen (umfassende Umsetzung von technologischen Standards und Instrumenten).

 Der vorliegende Aufruf fördert die Einrichtung, Umsetzung und Entwicklung von:

  • gemeinsam genutzten Dienstleistungen (Shared Services) von verschiedenen lokalen Verwaltungen (zum Beispiel Email, Ersatz­archivierung, Dokumentenmanagement, usw.) und Entwicklung von eGovernment-Dienst­leistungen, eventuell in Form des Cloud-Systems (zum Beispiel interaktive Formulare);
  • Protokollen für die Interoperabilität mit dem Ziel die elektronische Patientenakte auf Befunde, die elektronische Verschreibung und das elektronische Rezept auszudehnen, ein­schließlich der Möglichkeit zur Einsichtnahme in die elektronische Patientenakte seitens der Bürger und des Hausarztes;
  • einheitlichen digitalen Identitäten für ganz Südtirol und alle lokalen Körperschaften in Verbindung mit dem öffentlichen System der digitalen Identitäten (SPID);
  • Apps für die Nutzung der Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung;
  • Projekte zur Umsetzung von digitalen Dienst­leistungen für Bürger und Unternehmen sowie standardisierte Prozeduren für die Einreichung von Anträgen, Bescheinigungen und Meldungen, mittels geführter on-line-Prozeduren;
  • Plattformen und Systeme zur Unterstützung von digitalen Verwaltungsabläufen welche voll­ständig dematerialisiert und mit dem Südtiroler eGovernment- Portal interoperabel sind.

Für diesen dritten Aufruf zur Projekteinreichung sind aus dem EFRE-Programm 3.100.000 Euro zur Verfügung gestellt worden.

Zugangsvoraussetzungen

Die Projekte müssen die Bestimmungen des von der europäischen Kommission genehmigten operationellen Programms einhalten und zur Erreichung der darin festgelegten Ziele und Inhalte beitragen.

N.B. Auf jeden Fall müssen die Projektanträge folgende Vorgaben einhalten:

  • Verwendung oder Interoperabilität mit der Südtiroler Referenzarchitektur;
  • Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den verschiedenen öffentlichen Verwaltungen mittels der IT-Governance Südirol;
  • Kohärenz mit dem Strategiepapier „Südtirol Digital 2020“.

Auskunft zu technischen Fragen erhalten Sie beim Maßnahmenverantwortlichen, der Abteilung Informationstechnik (Ansprechperson Michele Tais).

Begünstigte:

Landesdienste und andere öffentliche Körperschaften der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol sowie die Autonome Region Trentino-Südtirol, wobei die unterstützten Vorhaben im Programmgebiet umgesetzt werden müssen. 

Die Förderintensität für die Vorhaben des vorliegenden Aufrufs wird auf der Grundlage der förderfähigen Kosten berechnet und ist wie folgt festgelegt:

- Landesdienste (ausschließlich Abteilungen und Ämter): 100%

- andere öffentliche Körperschaften: 85%

Die verschieden hohe Förderintensität besteht aufgrund der Kofinanzierung auf Programmebene durch Landesmittel im Ausmaß von 15%.

Unterlagen:
Weitere Informationen

Gesamtkosten des Projekts: mindestens 75.000,00 Euro, höchstens 1.000.000,00 Euro

Förderhöchstdauer der Projekte: 2 Jahre, ausgenommen genehmigter Abweichungen

Bewertungsverfahren: Der Lenkungsausschuss führt die Bewertung der eingereichten Projektanträge anhand der vom Begleitausschuss angenommenen Bewertungskriterien - Version 4 vom 17. August 2016 durch. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens wird von der Verwaltungsbehörde veröffentlicht.

Termine

Die Ausschreibung beginnt am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino-Südtirol und endet am 05.05.2017 um 12:00 Uhr.

Abgeschlossene Ausschreibungen und Aufrufe

Zweite Aufforderung - Achse 3 Nachhaltige Umwelt (Mobilität) - Fälligkeit 04.11.2016

Zweite Aufforderung zur Projekteinreichung im Rahmen der Achse 3 "Nachhaltige Umwelt (Mobilität)"

Allgemeine Beschreibung

Die Achse 3 beinhaltet unter anderem die Förderung von Strategien zur Senkung des CO2-Ausstoßes für sämtliche Gebiete, insbesondere städtische Gebiete, einschließlich der Förderung einer nachhaltigen multimodalen städtischen Mobilität und von klimaschutzrelevanten Anpassungsmaßnahmen (Investitionspriorität 4e) mit dem Ziel des Ausbaus der nachhaltigen Mobilität in den städtischen Gebieten.

Zur Erreichung dieses Ziels werden im vorliegenden Aufruf folgende 2 Maßnahmen gefördert:

1.) Realisierung von Infrastrukturen und Verkehrsknotenpunkten für eine bessere kollektive Mobilität und umweltfreundliche Verteilung von Waren und entsprechende Transportsysteme.

2.) Intelligente Transportsysteme

Für diese zweite Aufforderung stehen insgesamt 16,3 Millionen Euro zur Verfügung (12,2 Mio. Euro für die erste und 4,1 Mio. Euro für die zweite Maßnahme).

Zugangsvoraussetzungen

Das von der Europäischen Kommission genehmigte operationelle Programm sieht für die Umsetzung der Achse 3 Nachhaltige Umwelt, Investitionspriorität 4e, als Begünstigte Dienste der Landesverwaltung, andere Körperschaften, STA sowie die Landesmobilitätsagentur vor. Aufgrund ihrer institutionellen, ausschließlichen Zuständigkeit hinsichtlich der oben genannten beiden Maßnahmen, ist es zweckmäßig die Südtiroler Transportstrukturen A.G. (STA) mit der Einreichung und Umsetzung der Projekte zu betrauen.

Begünstigte

Südtiroler Transportstrukturen A.G. (STA)

Unterlagen

Weitere Informationen

Bewertungsverfahren: Der Lenkungsausschuss führt die Bewertung der eingereichten Projektanträge anhand der vom Begleitausschuss angenommenen Bewertungskriterien - Version 4 vom 17. August 2016 durch. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens wird von der Verwaltungsbehörde veröffentlicht.

Termine

Die Ausschreibung beginnt am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino – Südtirol und endet am 04.11.2016 um 12:00 Uhr.

Zweiter Aufruf - Achse 1 Forschung und Innovation - Fälligkeit 28.10.2016

Zweiter Aufruf zur Einreichung von Projekten im Rahmen der Achse 1 "Forschung und Innovation" - Dienstleistungen im Bereich der Innovation

Allgemeine Beschreibung

Im Rahmen des zweiten Aufrufs der Achse 1 "Forschung und Innovation" verfolgt man das spezifische Ziel der Investitionspriorität 1 b "Erschließung neuer Märkte für die Innovation".

Zur Erreichung dieses Ziels soll die Maßnahme 1.3.3 Unterstützung der Qualifizierung des wissensintensiven Dienstleistungsangebots mit hohem technologischen Mehrwert umgesetzt werden, wobei folgende 3 Initiativen förderfähig sind:

a) Entwicklung und Potenzierung des wissensintensiven Dienstleistungsangebotes mit hohem technologischen Mehrwert sowie Instrumente zur Unterstützung von Innovationsprozessen in den Unternehmen sowohl in den Anfangsphasen (Early Stage) als auch in den Wachstums- und Entwicklungsphasen der Produkt- oder Prozessinnovation (mit besonderem Bezug auf die Spezialisierungssektoren aus Landesebene);

b) Dienstleistungen mit hohem Wissensgehalt, mit dem Ziel, Netzwerke, Cluster sowie offene Innovation als für die Innovation wesentliche Instrumente zu fördern und zu stärken;

c) Dienstleistungen und Instrumente zur Verbesserung des Transfers der Ergebnisse von Forschung und Entwicklung und Innovation in kommerzielle Produkte und Dienstleistungen.

N.B. Die von den Begünstigten angebotenen Initiativen dürfen weder für den Begünstigten noch für die Zielgruppe, an welche die Dienstleistungen gerichtet sind, Staatsbeihilfen darstellen.

Für diesen zweiten Aufruf zur Projekteinreichung sind aus dem EFRE-Programm vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.

Zugangsvoraussetzungen

Die Projekte müssen die Bestimmungen des von der europäischen Kommission genehmigten operationellen Programms einhalten und zur Erreichung der darin festgelegten Ziele und Inhalte beitragen, sowie in einen der von der S3 Strategie festgelegten Fachbereiche fallen:


a) Energie und Umwelt;

b) Lebensmitteltechnologien;

c) Alpine Technologien;

d) Naturpflege-Behandlungen und Medizintechnik;

e) ICT und Automation;

f) Kreativwirtschaft.


Auskunft zu technischen Fragen erhalten Sie beim Maßnahmenverantwortlichen, der Abteilung Innovation, Forschung und Universität (Ansprechperson Herr Dr. Franzoso Michele, Tel. 0471 41 37 38)

Begünstigte

a) Öffentliche Körperschaften in Südtirol;

b) Ämter und Abteilungen der Autonomen Provinz Bozen

c) Hilfskörperschaften und Inhouse-Gesellschaften des Landes Südtirol;

d) Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, die eine Vereinbarung mit der Provinz abgeschlossen haben;

e) Interressensvertretende Wirtschaftsverbände oder deren Rechtssubjekte mit Rechtssitz in Südtirol;

Die Beihilfenintensität für die Begünstigten a), c), d), e) beträgt 85% der förderfähigen Kosten, jene für b) 100%.

Gesamtkosten des Projekts: min. 150.000,00 Euro - max. 1.000.000,00 Euro
Förderhöchstdauer der Projekte: 3 Jahre

Unterlagen:

Anlagen für Projekte:

 

Weitere Informationen

Bewertungsverfahren: Der Lenkungsausschuss führt die Bewertung der eingereichten Projektanträge unter Anwendung der vom Begleitausschuss angenommenen Bewertungskriterien - Version 4 vom 17. August 2016 durch. Die Verwaltungsbehörde veröffentlicht das Ergebnis des Bewertungsverfahrens.

Termine
Die Ausschreibung beginnt am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino – Südtirol und endet am 28.10.2016 um 12:00 Uhr.

Zweite Aufforderung - Achse 2 Digitales Umfeld (Glasfaser) - Fälligkeit 07.10.2016

Zweite Aufforderung zur Einreichung von Projekten im Rahmen der Achse 2 "Digitales Umfeld" - Breitbandanbindung von Gewerbegebieten

Allgemeine Beschreibung

Im Rahmen der zweiten Aufforderung der Achse 2 "Digitales Umfeld" verfolgt man das spezifische Ziel der Investitionspriorität 2 a "Ausbau des Breitbandzugangs und der Hochgeschwindigkeitsnetze und Unterstützung des Einsatzes neu entstehender Technologien und Netze in der digitalen Wirtschaft".

Zur Erreichung dieses Ziels soll die Maßnahme 2.1.1 mittels Anbindung an das Ultrabreitbandnetzes (Geschwindigkeit mind. 100 Mbps) der Gewerbegebiete (Industrie und Handwerk), auch die der Peripherie mit schwacher Serviceanfrage, anhand der Entwicklung und Erweiterung der entsprechenden Telekommunikationsinfrastruktur für das Ultrabreitband umgesetzt werden.

Für diese zweite Aufforderung zur Projekteinreichung sind aus dem EFRE-Programm sieben Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.

Die Beihilfeintensität wird auf der Grundlage des Beihilfenrahmens berechnet und beträgt 100% der zugelassenen Gesamtkosten des Projekts.

Zugangsvoraussetzungen

Gefördert werden Vorhaben, die den Leitlinien für digitale Entwicklung in Südtirol (Südtirol Digital 2020) entsprechen.

Die Initiativen der vorliegenden Aufforderung müssen sich klar von jenen zum Breitbandausbau in den Gemeinden im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum 2014-2020 der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol abgrenzen.

Begünstigte

Für die Maßnahme 2.1.1 der Prioritätsachse „Digitales Umfeld“ sieht obengenanntes operationelles Programm vor, dass aufgrund ihrer institutionellen, ausschließlichen Zuständigkeit, nur Landesdienste als potentielle Begünstigte in Frage kommen können.

Das Landesamt für Infrastrukturen der Telekommunikation hat gemäß Dekret des Landeshauptmannes Nr. 21 vom 25. Juni 1996 i.g.F. den institutionellen Auftrag, die Hauptleitungen und die letzte Meile des Landesglasfasernetzes in Südtirol zu realisieren.


Unterlagen

Weitere Informationen

Bewertungsverfahren: Der Lenkungsausschuss führt die Bewertung der eingereichten Projektanträge unter Anwendung der vom Begleitausschuss angenommenen Bewertungskriterien - Version 4 vom 17. August 2016 durch. Die Verwaltungsbehörde veröffentlicht das Ergebnis des Bewertungsverfahrens.

Termine
Die Ausschreibung beginnt am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino – Südtirol und endet am 07.10.2016 um 12:00 Uhr.

Zweite Aufforderung - Achse 4 Sicherer Lebensraum - Fälligkeit 15.7.2016

Zweite Aufforderung zur Projekteinreichung im Rahmen der Achse 4 „Sicherer Lebensraum“

Allgemeine Beschreibung

Die Achse 4 “Sicherer Lebensraum” hat die Reduzierung des hydrogeologischen Risikos sowie des Erosionsrisikos des alpinen Territoriums zum spezifischen Ziel.

Der Aufruf unterstützt folgende Initiativen zur Umsetzung dieses Ziels:

  • Sicherung und Steigerung der Resilienz der am meisten durch hydrogeologische und Erosionsrisiken gefährdeten Gebiete im alpinen Gelände;
  • Integration und Entwicklung von Multirisiko-Präventionssystemen, auch über integrierte Frühwarnmechanismen und digitale Netzwerke.

Für diese zweite Aufforderung zur Projekteinreichung stehen 6.300.000,00 Euro aus dem EFRE-Programm zur Verfügung.

Zugangsvoraussetzungen

Das von der Europäischen Kommission genehmigte operationelle Programm sieht für die Umsetzung der Achse 4 „Sicherer Lebensraum“ vor, dass für alle vorgesehenen Maßnahmen, die in diesen Themenbereich fallen, aufgrund ihrer institutionellen Zuständigkeit, nur Landesdienste als potentielle Begünstigte in Frage kommen können.
Daher hat die Landesregierung mit Beschluss 623 vom 14.06.2016 die Agentur für Bevölkerungsschutz und das Amt für Geologie und  Baustoffprüfung aufgefordert, Projektanträge über das elektronische System coheMON einzureichen, welche den Vorgaben des operationellen Programms entsprechen und zum Erreichen der mit der Europäischen Kommission vereinbarten Ziele und Ergebnisse beitragen.

Begünstigte

Agentur für Bevölkerungsschutz und Amt für Geologie und Baustoffprüfung

Unterlagen
Weitere Informationen

Bewertungsverfahren: Der Lenkungsausschuss führt die Bewertung der eingereichten Projektanträge anhand der vom Begleitausschuss genehmigten Bewertungskriterien durch. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens wird von der Verwaltungsbehörde veröffentlicht.

Termine

Der Aufruf beginnt am Tag nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino-Südtirol und endet am 15.07.2016 um 12 Uhr. 

Ergebnisse

Von zehn eingereichten Projekten konnten alle zehn genehmigt werden. Die vollständige Liste der Projekte sind im Genehmigungsdekret einsehbar:

   

Erster Aufruf - Achse 3 Nachhaltige Umwelt (Energetische Sanierung) - Fälligkeit 29.4.2016

Erster Aufruf zur Einreichung von Projekten im Rahmen der der Achse 3 "Nachhaltige Umwelt" (Energetische Sanierung)

Allgemeine Beschreibung

In Einklang mit dem Klimaplan Energie - Südtirol - 2050 fördert die Autonome Provinz Bozen Initiativen zur Unterstützung der Verringerung des energetischen Verbrauchs in öffentlichen Gebäuden oder Strukturen, die öffentlich genutzt werden, sei es zu Wohnzwecken als nicht, sowie die Integration mit erneuerbaren Energiequellen.

Der gegenständliche Aufruf fördert die Einführung von Maßnahmen zur energetischen Sanierung und zur Energieeinsparung sowie die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen in:

  • a) öffentlichen Gebäuden, die für den Zweck bestimmt sind, öffentliche Dienstleistungen anzubieten;
  • b) öffentlichen Gebäuden, die für den Wohnzweck bestimmt sind.

Für diesen ersten Aufruf zur Projekteinreichung sind aus dem EFRE-Programm vier Millionen Euro für die Initiative a) und sechs Millionen Euro für die Initiative b) zur Verfügung gestellt worden.

Zugangsvoraussetzungen

Die Projekte müssen die Bestimmungen des von der europäischen Kommission genehmigten operationellen Programms einhalten und zur Erreichung der darin festgelegten Ziele und Inhalte beitragen.

N.B. Es muss u.a. ein Energieausweis des bestehenden Gebäudes ausgestellt von der Agentur für Energie Südtirol - KlimaHaus dem Ansuchen beigelegt werden.
Damit dieser rechtzeitig ausgestellt werden kann, muss der „Sondervordruck für Ansuchen Energieausweis für energetische Sanierung öffentlicher Gebäude für eine Förderung laut EFRE 2014-2020“ mindestens 30 Tage vor dem Einreichedatum des EFRE- Projektantrages an die Agentur für Energie Südtirol - KlimaHaus gesandt werden.

Auskunft zu technischen Fragen erhalten Sie beim Maßnahmenverantwortlichen, dem Amt für Energieeinsparung (Ansprechperson Herr Josef Alois Beltrami).

Begünstigte:

Dienste der Landesverwaltung sowie andere öffentliche Körperschaften

Unterlagen
Weitere Informationen

Gesamtkosten des Projekts: mindestens 100.000,00 Euro

Förderhöchstdauer der Projekte: 30 Monate, ausgenommen genehmigter Abweichungen

Bewertungsverfahren: Der Lenkungsausschuss führt die Bewertung der eingereichten Projektanträge unter Anwendung der vom Begleitausschuss angenommenen Bewertungskriterien durch. Die Verwaltungsbehörde veröffentlicht das Ergebnis des Bewertungsverfahrens.

Termine

Die Ausschreibung beginnt am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino-Südtirol und endet am 29.04.2016 um 12:00 Uhr.

Ergebnisse

Von 35eingereichten Projekten konnten 19 genehmigt werden. Die vollständige Liste der Projekte sind im Genehmigungsdekret einsehbar:

  

Erster Aufruf - Achse 1 Forschung und Innovation - Fälligkeit 26.2.2016

Erster Aufruf zur Einreichung von Projekten im Rahmen der Achse 1 "Forschung und Innovation"

Allgemeine Beschreibung

Im Rahmen des ersten Aufrufs der Achse 1 „Forschung und Innovation“ gibt es 2 spezifische Ziele. Das erste ist auf die wissenschaftliche Forschung ausgerichtet und zielt auf den “Ausbau der Fähigkeiten, exzellente Ergebnisse im Bereich Forschung und Innovation zu erzielen” ab, das zweite hingegen ist auf die Innovation ausgerichtet und zielt auf die “Steigerung der Innovation in Unternehmen” ab.

Zur Erreichung dieser beiden Ziele sollen jeweils folgende dazugehörigen Maßnahmen umgesetzt werden:

  • 1a) - Unterstützung von Forschungsinfrastruktur, die für die Landessysteme als kritisch/ausschlaggebend angesehen werden
    (N.B. diese Initiative umfasst zwei Arten von Projekten, die für die angewandte Forschung und die für neue Infrastrukturen)
  • 1b) - Unterstützung der Kooperationstätigkeiten im Bereich F&E zur Entwicklung neuer nachhaltiger Technologien, Produkte und Dienstleistungen.

Für diesen ersten Aufruf zur Projekteinreichung sind aus dem EFRE-Programm zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.

Zugangsvoraussetzungen

Die Projekte müssen die Bestimmungen des von der europäischen Kommission genehmigten operationellen Programms einhalten und zur Erreichung der darin festgelegten Ziele und Inhalte beitragen, sowie in einen der von der S3 Strategie festgelegten Fachbereiche fallen:

  • a) Energie und Umwelt;
  • b) Lebensmitteltechnologien;
  • c) Alpine Technologien;
  • d) Naturpflege-Behandlungen und Medizintechnik;
  • e) ICT und Automation;
  • f) Kreativwirtschaft.

Je nach Projekt und Initiative, der sie angehören, unterscheidet man verschiedene potentielle Begünstigte:

Begünstigte 1a:
  • Forschungseinrichtungen und Wissens­transfereinrichtungen;
  • die Einrichtungen und Hilfskörperschaften der Landesverwaltung;
  • Lokalkörperschaften und andere öffentliche Einrichtungen, gesellschaftliche und konsortiale Formen der oben genannten Subjekte

N.B. Die Begünstigten müssen für die wissenschaftliche Forschung geeignete Strukturen aufweisen und ihren Sitz in der Provinz Bozen haben sowie ihre Forschungsaktivität im Landesgebiet betreiben.

Begünstigte 1b:
  • in jeder beliebigen Form gegründete kleine, mittlere und große Unternehmen, mit Produktionseinheit in Südtirol, sofern sie ordnungsgemäß im Handelsregister der Handels-, Industrie-, Handwerks- und Landwirtschaftskammer Bozen eingetragen sind und in einer der folgenden Formen auftreten:
    • in effektiver Kooperation untereinander,
    • in effektiver Kooperation mit Unternehmen die nicht ihren Rechtssitz bzw. Produktionseinheit in der Provinz Bozen haben unter der Bedingung, dass letztere keine Förderung erhalten,
    • in effektiver Kooperation mit mindestens einer Forschungs- und Wissenstransfereinrichtung
  • Konsortien oder Konsortialgesellschaften, auch in Form von Genossenschaften, die aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen zusammengesetzt sind, die ihren Produktionsstandort in der Provinz Bozen haben und im Handelsregister der Handels- Industrie-, Handwerks- und Landwirtschaftskammer Bozen eingetragen sind; die Konsortien und die Konsortialgesellschaften, auch in Form von Genossenschaften, können u.a. auch aus Unternehmen bestehen, die nicht im Handelsregister der Handels- Industrie-, Handwerks- und Landwirtschaftskammer Bozen eingetragen sind, sofern ihre Beteiligungen am Konsortiums oder der Konsortialgesellschaft 40 Prozent nicht überschreiten.

Gesamtkosten des Projekts: mindestens 500.000,00 Euro
Förderhöchstdauer der Projekte: 3 Jahre, ausgenommen genehmigter Abweichungen

Unterlagen

Anlagen für Projekte der wissenschaftlichen Forschung 1a:

Anlagen für Projekte im Bereich der Innovation 1b:

Weitere Informationen

Bewertungsverfahren: Der Lenkungsausschuss führt die Bewertung der eingereichten Projektanträge unter Anwendung der vom Begleitausschuss angenommenen Bewertungskriterien durch. Die Verwaltungsbehörde veröffentlicht das Ergebnis des Bewertungsverfahrens.

Termine

Die Ausschreibung beginnt am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino – Südtirol und endet am 26.02.2016 um 12:00 Uhr.

Ergebnisse

Von 35 eingereichten Projekten wurden 19 genehmigt. Die vollständige Liste der Projekte ist im Genehmigungsdekret einsehbar:

  

Erste Aufforderung - Achse 4 Sicherer Lebensraum - Fälligkeit 15.9.2015

Erste Aufforderung zur Projekteinreichung im Rahmen der Achse 4 „Sicherer Lebensraum“

Allgemeine Beschreibung

Die Achse 4 “Sicherer Lebensraum” hat die Reduzierung des hydrogeologischen Risikos sowie des Erosionsrisikos des alpinen Territoriums zum spezifischen Ziel.

Der Aufruf unterstützt folgende Initiativen zur Umsetzung dieses Ziels:

  • Sicherung und Steigerung der Resilienz der am meisten durch hydrogeologische und Erosionsrisiken gefährdeten Gebiete im alpinen Gelände;
  • Integration und Entwicklung von Multirisiko-Präventionssystemen, auch über integrierte Frühwarnmechanismen und digitale Netzwerke.

Für diese erste Aufforderung zur Projekteinreichung stehen fünf Millionen Euro aus dem EFRE-Programm zur Verfügung.

Zugangsvoraussetzungen

Das von der Europäischen Kommission genehmigte operationelle Programm sieht für die Umsetzung der Achse 4 „Sicherer Lebensraum“ vor, dass für alle vorgesehenen Maßnahmen, die in diesen Themenbereich fallen, aufgrund ihrer institutionellen Zuständigkeit, nur Landesdienste als potentielle Begünstigte in Frage kommen können.
Daher hat die Landesregierung mit Beschluss 859 vom 28.07.2015 die Abteilung Wasserschutzbauten, die Abteilung Brand- und Zivilschutz und das Amt für Geologie und  Baustoffprüfung aufgefordert, Projektanträge über das elektronische System coheMON einzureichen, welche den Vorgaben des operationellen Programms entsprechen und zum Erreichen der mit der Europäischen Kommission vereinbarten Ziele und Ergebnisse beitragen.

Begünstigte

Abteilung Wasserschutzbauten, Abteilung Brand- und Zivilschutz und Amt für Geologie und Baustoffprüfung

Unterlagen
Weitere Informationen

Bewertungsverfahren: Der Lenkungsausschuss führt die Bewertung der eingereichten Projektanträge anhand der vom Begleitausschuss genehmigten Bewertungskriterien durch. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens wird von der Verwaltungsbehörde veröffentlicht.

Termine

Der Aufruf beginnt am Tag nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino-Südtirol und endet am 15.09.2015. 

 

Ergebnisse

Von 6 eingereichten Projekten konnten insgesamt 5 genehmigt werden. Die vollständige Liste der Projekte sowie das Genehmigungsdekret sind hier einsehbar.

  

Erster Aufruf - Achse 2 Digitales Umfeld (eGov-Dienste) - Fälligkeit 4.3.2016

Erster Aufruf zur Einreichung von Projekten im Rahmen der der Achse 2 "Digitales Umfeld" (eGov-Dienste)

Allgemeine Beschreibung

In Einklang mit dem Strategiepapier „Südtirol Digital 2020“ bezweckt die Autonome Provinz Bozen mit gegenständlichem Aufruf die Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien in den Kompetenzbereichen der öffentlichen Verwaltung zu stärken und dazu beizutragen die notwendigen Voraussetzungen für die Verbreitung des eGovernment und die vollständige Interoperabilität der diversen Ebenen der öffentlichen Verwaltung zu schaffen (umfassende Umsetzung von technologischen Standards und Instrumenten).

 Der vorliegende Aufruf fördert die Einrichtung, Umsetzung und Entwicklung von:

  • gemeinsam genutzten Dienstleistungen von verschiedenen lokalen Verwaltungen und Entwicklung von eGovernment-Dienst­leistungen;
  • Protokollen für die Interoperabilität mit dem Ziel die elektronische Patientenakte auf Befunde, die elektronische Verschreibung und das elektronische Rezept auszudehnen, ein­schließlich der Möglichkeit zur Einsichtnahme in die elektronische Patientenakte seitens der Bürger und des Hausarztes;
  • einheitlichen digitalen Identitäten für ganz Südtirol und alle lokalen Körperschaften in Verbindung mit dem öffentlichen System der digitalen Identitäten (SPID);
  • Apps für die Nutzung der Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung;
  • Projekte zur Umsetzung von digitalen Dienst­leistungen für Bürger und Unternehmen sowie standardisierte Prozeduren für die Einreichung von Anträgen, Bescheinigungen und Meldungen, mittels geführter on-line-Prozeduren;
  • Plattformen und Systeme zur Unterstützung von digitalen Verwaltungsabläufen welche voll­ständig dematerialisiert und mit dem Südtiroler eGovernment- Portal interoperabel sind.

Für diesen ersten Aufruf zur Projekteinreichung sind aus dem EFRE-Programm fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.

Zugangsvoraussetzungen

Die Projekte müssen die Bestimmungen des von der europäischen Kommission genehmigten operationellen Programms einhalten und zur Erreichung der darin festgelegten Ziele und Inhalte beitragen.

N.B. Auf jeden Fall müssen die Projektanträge folgende Vorgaben einhalten:

  • Verwendung oder Interoperabilität mit der Südtiroler Referenzarchitektur;
  • Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den verschiedenen öffentlichen Verwaltungen mittels der IT-Governance Südirol;
  • Kohärenz mit dem Strategiepapier „Südtirol Digital 2020“.

Auskunft zu technischen Fragen erhalten Sie beim Maßnahmenverantwortlichen, der Abteilung Informationstechnik (Ansprechperson Michele Tais).

Begünstigte:

Landesdienste und andere öffentliche Körperschaften der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol sowie die Autonome Region Trentino-Südtirol, wobei die unterstützten Vorhaben im Programmgebiet umgesetzt werden müssen.

Unterlagen
Weitere Informationen

Gesamtkosten des Projekts: mindestens 75.000,00 Euro, höchstens 1.500.000,00 Euro

Förderhöchstdauer der Projekte: 36 Monate, ausgenommen genehmigter Abweichungen

Bewertungsverfahren: Der Lenkungsausschuss führt die Bewertung der eingereichten Projektanträge unter Anwendung der vom Begleitausschuss angenommenen Bewertungskriterien durch. Die Verwaltungsbehörde veröffentlicht das Ergebnis des Bewertungsverfahrens.

Termine

Die Ausschreibung beginnt am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino-Südtirol und endet am 04.03.2016 um 12:00 Uhr.

Ergebnisse

Von vier eingereichten Projekten konnten alle vier genehmigt werden. Die vollständige Liste der Projekte ist im Genehmigungsdekret einsehbar:

  

 

(Letzte Aktualisierung: 21.11.2016)