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Fonds für Entwicklung und Kohäsion (FSC)

Der Fonds für Entwicklung und Kohäsion (FSC - Fondo per lo Sviluppo e la Coesione), ehemaliger Fonds für Gebiete mit Entwicklungspotential (FAS) wurde durch das Finanzgestz 2003 (Gesetz vom 27 Dezember 2002, Nr. 289 ) eingerichtet. Es handelt sich um Staats- und Landesmittel, die dazu dienen, sozioökonomische Ungleichheiten in benachteiligten Gebieten des Landes auszugleichen.

Dies erfolgt durch gezielte Maßnahmen zugunsten von staatlichen bzw. örtlichen Körperschaften.

Für die Programmperiode 2007–2013 hat das Finanzgesetz 2007 eine einheitliche Programmierung des Fonds im Rahmen des strategischen Nationalplans (QSN - Quadro Strategico Nazionale) vorgesehen.
In diesem Rahmen passt sich die allgemeine Regelung des FSC den Kriterien und Zielen der von der europäischen Kommission mitfinanzierten Strukturfonds an.

Die Regelung des FSC für die Programmperiode 2007-2013 ist im CIPE Beschluss 166/07 enthalten. Folgende Grundsätze prägen die Fondsverwaltung:

  1. Ökonomischer und sozialer Ausgleich
  2. Zusätzlichkeit der Ressourcen
  3. Subsidiarität

Der staatliche Beitrag für unser Land beläuft sich auf 72.478.000,00 €. Die auf Landesebene verfolgten Ziele und Projekte sind im Landesdurchführungsplan vorgesehen.
Laut Plan obliegt den zuständigen Landesabteilungen die Auswahl und Verwaltung der zu finanzierenden Maßnahmen.

Das Amt für europäische Integration der Abteilung Europa ist als Verwaltungsbehörde für die Koordinierung der Programmplanung zuständig.

Das Amt für Einnahmen (Abteilung Finanzen) ist Bescheinigungsbehörde und somit für die Bescheinigung und die Abrechnung der getätigten Ausgaben zuständig. Dem Begleitausschuss obliegt die Genehmigung der von den Landesabteilungen ausgewählten Maßnahmen, die Überprüfung der erzielten Ergebnisse sowie die allgemeine Aufsicht der gesamten Programmdurchführung.