...bisher geschehen

Mai 2017

In der Zeitung Kompass des KVW ist folgender Artikel erschienen: Weniger Barrieren - Mehr Lebensqualität.

      November 2016

      In Zusammenarbeit mit dem Amt für Menschen mit Behinderungen ist in der Tageszeitung Dolomiten die Seite Weniger Barrieren, mehr Lebensqualität" erschienen.

          November 2016

          Poster auf BushaltestelleSeit Anfang November sind wieder die Plakate der Kampagne an den Bushaltestellen und auf den Bussen zu sehen.

              Poster auf Überlandbus

                  Oktober 2016

                  Im Oktober wurde ein redaktioneller Beitrag auf  "Radio NBC- Rete Regione" zum Thema "Architektonische Barrieren und Baudenkmal" gesendet. Um den Beitrag zu hören, klicken Sie hier: "Barriere architettoniche 4".

                      September 2016

                      "Architektonische Barrieren und Baudenkmal": Tagung in Meran

                      Bei einer Tagung am Donnerstag (29. September) haben Experten aus dem In- und Ausland Lösungen aufgezeigt, wie alte Bausubstanz für alle zugänglich werden kann.

                      Weiterbildung

                      In Südtirol gibt es viele denkmalgeschützte Gebäude wie Kirchen, Kapellen, Schlösser, Ansitze und alte Bauernhöfe. Sowohl Projektanten als auch die öffentliche Hand stehen bei Umbau- und Renovierungsarbeiten immer wieder vor der großen Herausforderung, diese schützenswerte Bausubstanz zugänglich für alle zu gestalten. Wie dies gelingen kann, war Thema einer Tagung des Landesamtes für Menschen mit Behinderungen und der Architektenkammer Bozen anlässlich des nationalen Tages zum Abbau der architektonischen Barrieren, der am kommenden Sonntag, 2. Oktober 2016, begangen wurde.

                      Lebensqualität: Nicht die Behinderung schränkt ein, sondern die Barrieren

                      "Es ist nicht eine Behinderung, die Menschen einschränkt, sondern es sind vielmehr die Barrieren im Alltagsumfeld", eröffnete Soziallandesrätin Martha Stocker die Tagung in der Landesberufsschule für Gastgewerbe "Savoy" in Meran. "Deshalb ist es unsere Aufgabe, unseren Lebensraum so zu gestalten, dass wir ohne umständliche Anpassungen gleichberechtigt darin leben können", so die Landesrätin zu den interessierten Architekten. Gerade bei alter Bausubstanz gelte es den Charakter der Gebäude, welche oftmals für die Vergangenheit und Geschichte eines Landes oder eines Ortes stehen, zu bewahren und gleichzeitig neue Elemente – unter anderem für eine barrierefreie Gestaltung – einfließen zu lassen. Die Landesrätin ging in ihren Grußworten auch auf die Sensibilisierungskampagne "weniger Barrieren, mehr Lebensqualität" des Landesamtes für Menschen mit Behinderungen ein, die im diesjährigen Herbst mit verschiedenen Initiativen und Aktionen fortgeführt wird.

                      Landesberufsschule "Savoy": ein denkmalgeschütztes, barrierefreies Gebäude

                      Im Anschluss an die Begrüßung durch den geschäftsführenden Direktor der Landesberufsschule für Gastgewerbe "Savoy" Peter Enz berichteten der Architekt Helmuth Stifter und der Präsident des Dachverbandes für Soziales Martin Telser im Referat "Barrierefrei planen = bauen für alle" über ihre Erfahrungen mit dem Umbau der Meraner Landesberufsschule. Das barrierefreie Bauen wurde dabei nicht nur als Umsetzung von Regeln und Vorschriften gesehen, sondern vielmehr als integrierender Bestandteil der Planung. "Eine barrierefrei gebaute Umwelt kommt allen Menschen zugute", appellierte Architekt Stifter für eine stärkere Rolle der Architekten in der gesamtheitlichen Betrachtung, Vermittlung und Umsetzung der Anforderungen für barrierefreies Planen und Bauen. Wie das Projekt im Falle der Landesberufsschule konkret umgesetzt wurde, zeigten die Schüler den Tagungsteilnehmern bei einer Führung durch das Gebäude auf.

                      Leitlinien für die Zugänglichkeit von institutionellen und kulturellen Einrichtungen

                      Die Architektin Elisabetta Schiavone aus San Benedetto del Tronto (AP) ging in ihrem anschließendem Vortrag zur "Barrierefreiheit als Ressource in der Aufwertung von Kulturgütern" insbesondere auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben in Italien ein. "Die Aufwertung des kulturellen Erbes besteht unter anderem darin, die Kenntnis darüber zu fördern", betonte Schiavone. Dies gelte auch für die Nutzung der Kulturgüter, die aufgrund verschiedener Notwendigkeiten in unterschiedlicher Weise erfolgen kann. Grundlage für die Barrierefreiheit von denkmalgeschützten Gebäuden ist das Ministerialdekret vom 28. März 2008, das auf Schwierigkeiten von Menschen mit Behinderungen in der Besichtigung von Kulturgütern verweist, und die darauffolgenden "Richtlinien zur Überwindung der architektonischen Barrieren an Orten von kulturellem Interesse", die eine Zugänglichkeit und Benutzbarkeit sicherstellen sollen.

                      Sinnesbeeinträchtigungen: Barrierefreiheit betrifft nicht nur Rollstuhlfahrer

                      Der Architekt Alfred Wolf aus Graz ging in seinem Vortrag über "Barrierefreies Bauen in historischer, denkmalgeschützter Bausubstanz" auf seine mehr als 20-jährige Erfahrung ein und zeigte den Tagungsteilnehmern die Entwicklung im barrierefreien Bauen sowie eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten auf. Die Allgemeinheit habe, so Wolf, über lange Zeit nur die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern wahrgenommen, "und das ist leider in vielen Köpfen der Entscheidungsträger bis heute so." Daher ging der österreichische Experte nicht nur auf Schwierigkeiten und Lösungen bei der Sanierung von historischen Gebäuden, sondern auch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten sowie gehörlosen und gehörbeeinträchtigten Menschen ein.

                          Mai 2016

                          In der FF-Ausgabe "ff extra Bauen" vom 12. Mai ist ein Artikel zum Thema "weniger Barrieren, mehr Lebensqualität" erschienen.

                          Bei "Radio NBC- Rete Regione" wurden redaktionelle Beiträge zu den Themen Aufzug im Kondominium und öffentlicher Raum gesendet. Um den Beitrag zu hören, klicken Sie hier: "Barriere architettoniche 1", "Barriere architettoniche 2" und "Barriere architettoniche 3".

                              Oktober - Dezember 2015

                              Poster BushaltestelleIm Rahmen der Sensibilisierungskampagne "weniger Barrieren - mehr Lebensqualität" wurden südtirolweit Plakate auf den Bussen und an den Bushaltestellen aufgehängt.

                                  2. Oktober 2015: Aktionstag Bahnhöfe

                                  Bahnhof AuerAnlässlich des nationalen Tages zum Abbau architektonischer Barrieren, der jährlich am ersten Sonntag im Oktober veranstaltet wird, informierten das Landesamt für Menschen mit Behinderung gemeinsam mit dem Dachverband für Soziales und Gesundheit, Independent L., der Arche im KVW, dem Blindenzentrum St. Raphael und dem Elternverband hörgeschädigter Kinder von 11 bis 16 Uhr auf den Bahnhöfen von Bozen, Meran, Brixen, Bruneck, Schlanders und Auer zum Thema Barrierefreiheit. Dabei wurden Informationsflyer und Buttons verteilt. Die Bevölkerung hatte zudem die Möglichkeit, sich selbst in das Thema hineinzufühlen und mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

                                      30. September 2015: Auftakt der dreijährigen Sensibilisierungskampagne

                                      Poster SensibilisierungskampagneMit einer Pressekonferenz hat das Amt für Menschen mit Behinderungen die Sensibilisierungskampagne "Weniger Barrieren - mehr Lebensqualität" gestartet. Mit der dreijährigen Informationskampagne soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass nicht nur öffentliche Räume, sondern zunehmend auch private Wohnräume, vor allem im Hinblick auf Schwierigkeiten im Alter barrierefrei und zugänglich gestaltet werden sollen.