Förderungen

Das Land unterstützt Arbeitgeber, die eine familienfreundliche Personalpolitik betreiben, mit Beiträgen. Je nach Tätigkeitsbereichs des Antragstellers werden unterschiedliche Prozentsätze zur Beitragsberechnung angewandt.

Die Landesabteilung Wirtschaft gewährt Beiträge im Ausmaß von 50 % der Kosten an die Klein- und Mittelbetriebe und 50 % für De-Minimis-Beiträge an Großbetriebe. (Mindestausgabe 1.000,00€). Es sind auch die Kosten der Re-Zertifizierung zugelassen. (BLR 667/2016)

Zudem können weitere Begünstigungen gegeben werden:

  • Erhöhung von 5% der Beteiligungsquote des Landes auf das geförderte Darlehen oder das geförderte Leasing aus dem Rotationsfond (LG 9/1991, BLR 607/2015, Artikel 15).
  • Vergabe von 5 Punkte in Anwendungs des Beihilfenregimes durch Wettbewerb für betriebliche Investitionen von Kleinbetrieben – Jahr 2018 (BLR 306/2018).

Die Familienagentur gewährt Beiträge im Ausmaß von 70 % der anerkannten Kosten an familienbildende Einrichtungen zur Unterstützung der Familie, im Rahmen des Beitrages für die ordentliche Tätigkeit.

Zudem gewährt die Familienagentur Beiträge im Ausmaß von 70 % der anerkannten Kosten an private Arbeitgeber, die weder Unternehmen sind, noch Beiträge von einem anderen öffentlichen Amt erhalten.

Zudem können folgende Erhöhungen gewährt werden:

  • Erhöhung um 5% des Prozentsatzes des Beitrages für den Ankauf von Kinderplätzen bei betrieblichen Kindertagesstätten und Tagesmüttern, der Beitrag steigt von 33% auf 38%.
  • Erhöhung um 5% des Prozentsatzes des Beitrages für Organisationen, welche um Beiträge für die "außerschulische integrative Begleitung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen" ansuchen.

Das Landesamt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens gewährt Beiträge von 35% (45% für mehrere Genossenschaften) für die Zertifizierungskosten mit einer Mindestausgabe von 2.500,00€