Schulprojekte

Schulprojekte

Das Wort Projekt ist heute in aller Munde. Bei uns geht es um Schulprojekte, mit denen wir die Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen möchten, die unser engeres und weiteres Umfeld bietet. Sie sollen für einen lebendigen, modernen und kreativen Unterricht genutzt werden.
Mehr dazu in den verschiedenen Abschnitten.

Unser Anliegen ist es, den Schülerinnen und Schülern das nötige praktische Wissen mitzugeben, damit sie die Herausforderungen einer nachhaltigen Zukunft konkret angehen und Probleme bewältigen lernen. Die Mobilität steht hier im Mittelpunkt. Wir bieten Workshops an, bei denen Schülerinnen und Schüler alltäglichen Lebenssituationen begegnen, notwendige Sicherheit einschätzen lernen und dabei Selbstvertrauen gewinnen können.
Um diese Ziele zu erreichen, bietet diese Dienststelle den Schulen folgende Lernwerkstätten an:

  • „Verkehrsregeln im Alltag“: praktische Verkehrsbewältigung im Ortskern mit und ohne Fahrrad in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei.
  • „Fahrradparcours“: Lern-Parcours für Radfahrer. Schülerinnen und Schüler lernen Sicherheit am Fahrrad und das fahrsichere Fahrrad kennen.
  • „Hallo Auto“: Lernwerkstatt für die 4. Klasse Grundschule. Schülerinnen und Schüler erlangen die physikalischen Grundkenntnisse des eigenen Bremsweges und den eines Fahrzeugs. Die Aktion wird in Zusammenarbeit eines Fahrlehrers des Safety Parks, der Gemeindebehörden, der Gemeindepolizei und eines Feuerwehrmanns getätigt.
  • „Fahrradführerschein“: Aktion in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei. Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klasse Grundschule zeigen auf einem Simulations-Parcours, dass sie sich mit dem Fahrrad sicher und korrekt im Straßenverkehr bewegen können.
  • „Busschule“: An Haltestellen und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt es für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer/innen wichtige Regeln einzuhalten. Lernwerkstatt in Zusammenarbeit mit Busunternehmen und Gemeindepolizei.
  • „Überprüfung von Fahrrädern und Helmen“: Workshop auf Anfrage in Zusammenarbeit mit spezialisierten Technikern.

Durch ein Angebot an Projekten oder progressiven Lernwerkstätten möchten die Verantwortlichen für Schulprojekte Lehrerinnen und Lehrern in der alltäglichen Praxis eine Stütze sein. Die Projekte greifen Themen auf und verfolgen Ziele, die in den Rahmenrichtlinien stehen und von den Lehrpersonen in den Klassen erarbeitet werden, aber besonderer Fachkenntnisse und finanzieller Ressourcen bedürfen. Dabei handelt es sich um schulische und außerschulische Werkstätten, die in der Schulzeit oder in der Sommerzeit durchgeführt werden.
Die Projekte haben kreativen Charakter, von der Dramaturgie und dem Erzählen zum malerischen Ausdruck, vom Tanz/Ballett bis hin zur musikalisch-rhythmischen Erlebniswelt. Es sind experimentelle Workshops, die Schülerinnen und Schüler kognitiv und physisch fordern und fördern und Ressourcen und Potentiale der Kinder und Jugendlichen erkennen lassen.
Alle Lehrpersonen und Führungskräfte können die Mitarbeit der Verantwortlichen für Schulprojekte beantragen, sie können spezifische Projekte vorschlagen oder an ausgeschriebenen Projekten teilnehmen.

eTwinning: Eine virtuelle Gemeinschaft der Schulen in Europa

eTwinning ist eine lebendige Gemeinschaft der Schulen in Europa, in der die Nutzer und Nutzerinnen an vielen Tätigkeiten teilhaben können: von der Diskussion unter Kollegen und Kolleginnen bis hin zur Verwirklichung gemeinsamer Projekte. Zudem haben Lehrpersonen die Wahl, die unzähligen Möglichkeiten persönlicher Weiterbildung online und in Präsenz zu nutzen. eTwinning wird von der Europäischen Kommission im Rahmen von Erasmus +, dem europäischen Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, finanziert. In den ersten 12 Jahren ihres Bestehens haben sich nahezu 150.000 Schulen bei eTwinning registriert. Dessen Herzstück ist eine moderne digitale Plattform, die über www.etwinning.net besucht werden kann und in 28 Sprachen verfügbar ist. Die Registrierung erfolgt im nationalen Portal.
Durch die Verleihung von Qualitätssiegeln erkennt eTwinning den Einsatz der Lehrpersonen bei der Umsetzung von Tätigkeiten und Projekten an.
www.etwinning.net

Die Verantwortlichen für Schulprojekte arbeiten in Zusammenarbeit mit anderen Diensten und Kulturstellen des Landes zusammen. Ziel und Zweck ist es, Synergien zu schaffen und den Schulen innovative und originelle Projekte anzubieten.

  • Als Unterstützung für einen innovativen, anschaulichen, lebensnahen und erlebnisreichen Unterricht unterhalten wir gute Beziehungen zu den ladinischen Museen und zu anderen Museen der ganzen Region. Gerade über die Museumspädagogik kann Geschichts-, Heimatkunde-, Biologie-, Kunst- und Geografie-Unterricht greifbar und anschaulich gemacht werden. Wir organisieren Begegnungen mit Fachpersonen, die an weiterführenden Studien in Museen arbeiten, unterstützten die Erarbeitung von Informations- und Arbeitsmaterialien und erforschen auf Anfrage spezifische Teilbereiche für den Unterricht. Der neue Archäologiekoffer für die Grund- und Mittelschule ist im Referat für Gesundheitsförderung und Mobilitätsbildung verfügbar.
  • In Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen für Gesundheitserziehung des Referats für Gesundheitsförderung und Mobilitätsbildung und der Landesstelle für Volksmusik und Volkstanz unterstützen und fördern wir die Tanzpädagogik als wertvolle Unterrichtseinheiten, und zwar nicht nur, um Brauchtum neu aufleben zu lassen, sondern auch, um die Form des Kreises als die wichtigste Form im sozialen Leben erkennen zu lernen. Wir erarbeiten auch Materialien für Lehrpersonen, z.B. das „Musi(g)kistl“.