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Das Sägewerk

Sägewerk Latemar

Das in den Landeswäldern geerntete Holz wird zur Gänze im Sägewerk Latemar in Welschnofen eingeschnitten. Der Holzeinschnitt liegt bei ca. 8.000 bis 9.000 m³ im Jahr. Das Sägewerk beschäftigt 6 Personen und wurde in den letzten Jahren komplett erneuert und umstrukturiert.

Latemarholz ist für seine äußerst gute Faser bekannt. Von der Ernte bis zum fertigen Brett wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die ausgezeichnete Qualität des Holzes erhalten bleibt und den Qualitätsstempel „Latemar“ verdient.
 
Das Rundholz kommt zuerst in die Entrindungsmaschine. Anschließend bringt eine Kappkreissäge in der Sägewerkhalle die Stämme auf die richtige Länge. Eine computergesteuerte Blockbandsäge, sowie eine „Besäumkreissäge“ und eine Trennbandsäge schneiden die Bretter und ermöglichen eine optimale Ausbeute.
Die Bretter kommen nun in eine automatische Stärkensortieranlage und werden für die Trocknung vorbereitet. In Paketen kommen sie in die Trocknungsanlage. Damit die Luft in den Trockenkammern optimal zirkulieren kann, werden Holzlatten zwischen die einzelnen Bretter gelegt.

 Trockenkammer und Holzlager

Die Trocknung verhindert den Befall der Bretter durch Pilze und macht den Einsatz von Fungiziden überflüssig. Um die hohe Qualität des Holzes zu erhalten, ist es wichtig, dass sehr langsam und schonend getrocknet wird, da es sonst zu Rissen und Verfärbungen kommt. Die Trocknungsanlage wird durch ein Hackschnitzelheizwerk mit Energie versorgt. Ein aufwändiges computerkontrolliertes Filtersystem sorgt dafür, dass kein Russ und Staub über den Kamin nach außen gelangen. Von der Trockenkammer kommen die Bretter in die automatische Qualitätsortieranlage, werden dort verkaufsfertig gestapelt und in das überdachte Holzlager überstellt.

Seit Dezember 2004 ist ein neuer BFB-Besäumer im Einsatz, der sich sehr gut für breite Schnittware eignet. Die neue Anlage kann ca. 180 lfm Bretter pro Minute bearbeiten und ist für Bretterlängen bis 5,50m ausgerichtet.