Allokation der Mittel

Die Verteilung von begrenzten finanziellen und sachlichen Mitteln im Gesundheitswesen, nicht nur eine Frage der Ökonomie.

Dr. Georg Marckmann, Professor für Medizinethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Stellvertretender Präsident des Landesethikkomitees zum Thema: 

  • (Wie lange) Können wir uns den medizinischen Fortschritt noch leisten? Ethische Fragen der Mittelverteilung im Gesundheitswesen (Teil 1)
  • Was soll im Gesundheitswesen Vorrang haben? Ethische Fragen der Mittelverteilung im Gesundheitswesen (Teil 2)

Dr.in Maria Vittoria Habicher, Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonals, Sekretariat Landesethikkomitee

  •  Ethikberatung – Entscheidungshilfe bei ethischen Konfliktfällen

Professor Dr. Hermann Hepp, vorm. Direktor des Klinikums Großhadern der LMU München, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer.

  • Pränataldiagnostik: Weckt sie Begehrlichkeiten?
  • Thesen des Landesethikkomitees zur Allokation begrenzter Ressourcen im Gesundheitswesen

  

 

 

 

Was soll im Gesundheitswesen Vorrang haben? Eine Frage der Ethik! 2. Februar 2012

Dr. Richard Theiner
Landesrat für Familie, Gesundheit und Sozialwesen des Landes Südtirol
Grußwort

Dr. Herbert Heidegger, Präsident des Landesethikkomitees

Einführung und Definition der Problematik

Prof. Georg Marckmann, Ludwig-Maximilian Universität München 

Dr. Horand Meier

Dr. Martin Lintner, Priester, Mitglied des Landesethikkomitees

Dr.in Deborah Mascalzoni, Mitglied des Landesethikkomitees

Dr.in  Clara Astner, Psychologin, Mitglied des Landesethikkomitees

Verteilung der Ressourcen an den einzelnen Patienten

Prof. Thorsten Meyer, 

Psychologe, Hannover,

 

Zuweisung der Ressourcen im Gesundheitswesen aus ethischer Sicht

Bozen, 3. Dezember 2004

Dr. Richard Theiner
Landesrat für das Gesundheits- und Sozialwesen der Autonomen Provinz Bozen Südtirol

  • Das Recht auf Gesundheit. Verteilung der Mittel an die Medizin und in der Medizin. Was ist sinnvoll, notwendig, worauf können wir verzichten? Rationalisierung. Erarbeitung von Prioritäten. Ethik und Politik. Notwendigkeit einer öffentlichen Diskussion.

Prof. Dr. Dietrich von Engelhardt
Ordentlicher Professor für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte der Medizinischen Universität zu Lübeck. Vorsitzender der Ethikkommission der Universität. Ehemals Präsident der Akademie für Ethik in der Medizin. Stellvertretender Vorsitzender des Landesethikkomitees in Südtirol. Autor zahlreicher Publikationen. 

Dr. Giovanni Martini
Doktorat in Soziologie. Seit 1983 Tätigkeit im Assessorat für das Gesundheits- und Sozialwesen der Autonomen Provinz Trient in den Fachbereichen Programmierung und Forschung im Sanitätswesen. Seit 2004 Leiter des „Servizio Formazione e Innovazione per la salute" der Provinz Trient, mit Zuständigkeiten in den Bereichen Aus- und Weiterbildung des Gesundheitspersonals, Gesundheitserziehung, Öffentlichkeitsarbeit für die Gesundheitsförderung, Epidemiologie. Autor zahlreicher Publikationen und rege Referententätigkeit. Leiter der 2003 von der Autonomen Provinz Trient ernannten Kommission für die Förderung eines gerechten und unparteilichen Gesundheitswesens.

  • Aktuelle Allokationsfragen im Gesundheitswesen. Was ist Gesundheit? Grundvoraussetzungen für die Gesundheit. Welche Faktoren bestimmen die Gesundheit? Aktuelle Herausforderungen an das europäische Gesundheitssystem. Welche Form einer nachhaltigen Medizin ist vorstellbar?
    Il concetto di salute. I presupposti della salute. Fattori determinanti per la salute. Sfide attuali al sistema sanitario in Europa. Una medicina sostenibile.

Dr. Dieter Ahrens
Studium der Betriebswirtschaft in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Gesundheitswissenschaften und öffentliche Gesundheitsförderung. Tätigkeit als Hochschulassistent am Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Innsbruck. Hochschullehrer im Studiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung der Fachhochschule Burgenland (A). 

  • Entwicklungstrends im europäischen Gesundheitswesen
    Bestandsaufnahme: Finanzierungsprobleme und Verteilung der Gesundheitsausgaben. Internationale Entwicklungen: Reformen der Krankenversorgungssysteme. Wettbewerbselemente, Europäische Gesundheitspolitik, Eigenbeteiligungen bzw. Zuzahlungen. Bewertung aus der Sicht von Public Health.

Dr. Gisela Perren-Klingler
Studium der Medizin, Spezialisierung in Psychiatrie, Ausbildung in Psychotherapie und Psychoanalyse. Gründung des Instituts Psychotrauma Schweiz ins Visp. Tätigkeit als Referentin, Supervisorin und Ausbildnerin im Bereich Psychotrauma, Autorin zahlreicher Publikationen. Forschungsschwerpunkt: Zusammenhänge zwischen Medizin und Menschenrechten unter verschiedenen Aspekten.

 

Für Veranstaltungen zu diesem Thema siehe folgende Seite.