Atemwegserkrankungen

Die Atemwegserkrankungen sind nach den Krankheiten des Kreislaufsystems und den Tumoren in Südtirol die dritthäufigste Todesursache (7,6%).
Die chronisch-obstruktive Bronchopneumopathie (COBP) ist für die Hälfte der Todesfälle aufgrund von Lungenkrankheiten verantwortlich und ständig im Anstieg.
Rauchen ist der bedeutendste Umweltfaktor für die Entwicklung der chronischen Bronchitis und COBP: 15-20% der Raucher leiden an einer klinisch relevanten Bronchialobstruktion, ein geringerer Anteil an einer invalidisierenden Atmungsinsuffizienz. Die für das Jahr 2018 geschätzte Prävalenz der chronischen Bronchopathien entspricht in Südtirol 41,7 Fällen pro 1.000 Einwohner (44,1 unter den Männern und 39,4 unter den Frauen).
Die Entlassungen aus Landeseinrichtungen mit einer Atemwegerkrankung als Primärdiagnose beliefen sich im Jahr 2018 insgesamt auf 5.472, wobei die Hospitalisierungsrate 1.028,1 pro 100.000 betrug. Die häufigsten Aufenthaltsdiagnosen waren Pneumonie und Grippe.
Die chronischen Krankheiten der unteren Atemwege (134 Fälle), Grippe und Pneumonie (109 Fälle) stellten im Jahr 2017 unter den Atemwegserkrankungen die häufigste Todesursache.

Prävalenz der chronischen Bronchopathien, nach Geschlecht und Gesundheitsbezirk

Legende

Downloads 2018

Tab.2.2.31 Bronchopathien
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Tab.2.2.32 Krankenhausentlassungen aufgrund von Atemwegerkrankung
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Tab.2.2.33 Sterblichkeitsrate wegen Atemwegerkrankungen
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