Diabetes

Diabetes mellitus ist die gewöhnlichste der metabolischen Krankheiten und ist durch einen hyperglykämischen Zustand gekennzeichnet, in anderen Worten eine Zunahme der Glucose im Blut. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Typen von Diabetes:

  • Diabetes Typ 1: davon betroffen sind Personen unter 40 Jahren mit einem Inzidenzgipfel unter den 14 Jährigen.
  • Diabetes Typ 2: tritt meistens nach dem 40. Lebensjahr auf; die Diagnose wird sehr häufig zufällig während einer Laboruntersuchung, bei der erhöhte Blutzuckerwerte festgestellt werden, gestellt. Bei dieser Form ist das Insulin vorhanden oder sogar in erhöhtem Ausmaß präsent, aber es besteht eine Insulinresistenz im Gewebe.

Diabetes mellitus ist eine Krankheit mit großer sozialer Bedeutung und hat aufgrund des Umfanges seiner Verbreitung und der Schwere seiner Komplikationen eine nennenswerte Auswirkung auf die allgemeine Gesundheit.

Landesdiabetesregister

Seit 1. März 2009 ist das Diabetesregister eingerichtet. Das Register soll ein Kontrollinstrument zur epidemiologischen Beobachtung von Diabetes Mellitus und die damit zusammenhängenden Komplikationen sein. Für die jeweiligen Altersstufen werden mit dem Register Aufkommen und Prävalenz der Krankheit und ihrer chronischen Komplikationen, die direkten und indirekten Kosten erhoben, Diabetes während der Schwangerschaft und das Vorkommen weiterer Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten untersucht.
Die ordentliche Verwaltung des Registers unterliegt der Beobachtungsstelle für Gesundheit des Assessorats für Gesundheitswesen.