Hospice-Einrichtungen (HOSP)

Mit dem Dekret vom 6. Juni 2012 „Einrichtung des Informationssystems für die Überwachung der Betreuung in Hospice-Einrichtungen" wurde die Überwachung der gesundheitlichen und soziosanitären Leistungen in den Hospice-Einrichtungen eingeleitet; darunter verstehen sich jene Einrichtungen, die im Besitz der strukturellen, technologischen und organisatorischen Voraussetzungen gemäß Definition des DPCM vom 20. Januar 2000 sind.
Ziel der Erhebung sind die gesundheitlichen und soziosanitären Leistungen in den Hospice-Einrichtungen zu erfassen. Ausgeschlossen aus der Erhebung sind alle rein „sozialen Unterstützungsmaßnahmen" zugunsten der Patienten.
Anhand des Informationsflusses werden die Palliativbehandlungs- und Schmerztherapieleistungen im Zusammenhang mit neoplastischen, chronischen und degenerativen Krankheiten analysiert.
Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 608 vom 22.04.2013, wurden die Leitlinien für den Hospice-Datenfluss (HOSP) genehmigt. Diese Leitlinien sind mit 01.07.2012 in Kraftgetreten.