Medizinprodukte (DIME)

Durch Erlass des Dekrets des Gesundheitsministers vom 11.06.2010 wurde im Rahmen des Neuen Gesundheitsinformationssystems eine Datenbank zum Zweck der Überwachung des Verbrauchs der Medizinprodukte eingerichtet. Das Dekret bestimmt den Informationsfluss zur Speisung der Datenbanken.
Dabei ist die Erhebung folgender Informationen vorgesehen: Für die Beschaffung der Medizinprodukte geschlossene Verträge, nach Abschluss mitzuteilen (diese Informationen beziehen sich auf allgemeine Aspekte für das Vertragswerk und auf spezifische Aspekt für jedes im Vertrag gegenständliche Produkt), die interne Verteilungen (Lieferung) von Medizinprodukten an die Gesundheitseinrichtungen für jeden Sonnenmonat, möglichst mit Angabe der operativen Bestimmungseinheit, abzüglich Retouren.
Ziel der Datenerfassung ist die Gewährleistung eines Informationsstands, der unter gleichen Bedingungen, den Vergleich der von den verschiedenen Lieferanten auf dem Territorium angebotenen Preise ermöglicht.
In die Erfassung aufgenommen werden somit:

  • Von den Aufenthaltseinrichtungen gekaufte und intern an die operativen Betriebseinheiten verteilte Medizinprodukte und die jeweiligen Retouren;
  • Von den Sanitätsbetrieben oder gleichgestellten Einrichtungen gekaufte und für die Einrichtungen des eigenen Territoriums bestimmten Medizinprodukte und die jeweiligen Retouren;
  • Von den Sanitätsbetrieben oder gleichgestellten Einrichtungen gekaufte und für die Direktabgabe oder im Auftrag erfolgende Verteilung bestimmten Medizinprodukte.

Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 1183 vom 7.Oktober 2014 sind die Leitlinien für die Überwachung des Verbrauchs direkt vom Nationalen Gesundheitsdienst gekaufter Medizinprodukte genehmigt worden, mit Inkrafttreten am 15.10.2014.