Psychische Störungen

Der Psychiatrische Dienst ist eine komplexe Struktur, die durch die technische und verwaltungstechnische Koordinierung der operativen Einrichtungen einen integrierten Betrieb, die therapeutische Kontinuität sowie eine einheitliche Planung und Umsetzung der Therapie und sozialen Wiedereingliederungspläne garantiert. Die gesundheitlichen Einrichtungen des Psychiatrischen Dienstes sind das Zentrum für Geistige Gesundheit (ZGG), der Psychiatrische Dienst für Diagnose und Behandlung, das Day-and-Night Hospital, die Rehabilitationszentren und weitere Einrichtungen für die stationäre und halbstationäre Versorgung.
Im Jahr 2018 wurden von den Zentren für Geistige Gesundheit des Landes (ausgenommen Bruneck) 8.249 Personen betreut (18,2 pro 1.000 Einwohner), 2.958 Patienten wurden mit psychiatrischer Primärdiagnose aus dem Krankenhaus entlassen (555,8 pro 100.000 Einwohner). Unter den Entlassungsdiagnosen überwiegen die affektiven Psychosen (25,8% der Entlassungen).
Die Psychologischen Dienste betreuten im Jahr 2017 8.877 Patienten (16,8 pro 1.000 Einwohner). Die Zahl der erbrachten Psychotherapie betrug 13.057.
2018 gab es im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt 2014-2018   36 Suizide (6,8 pro 100.000 Einwohner), durchschnittlich 43 Fälle pro Jahr.

Von den Zentren für Geistige Gesundheit versorgte Patienten nach Gesundheitsbezirk

Legende

Downloads 2018

Tab.2.2.21 Von den ZGG versorgte Patienten
pdf csv
Tab.2.2.22 Von den ZGG erbrachte Leistungen
pdf csv
Tab.2.2.23 Entlassungen aus psychiatrischen Krankheiten
pdf csv
Tab.2.2.24 Von den Psychologischen Diensten versorgte Patienten
pdf csv
Tab.2.2.25 Vom Psychologischen Dienst erbrachten Leistungen
pdf csv
Tab.2.2.26 Suizide
pdf csv