Gesund in der Gemeinde

Gesund in der Gemeinde

Kommunale Gesundheitsförderung

Lebenswelten gestalten

Am stärksten verwurzelt sind Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld, dort wo sie leben, arbeiten und lernen. Der Wohnort als zentrale Lebenswelt (Setting) spielt eine zentrale Rolle in der Gesundheitsförderung.

Es geht vor allem darum eine Lebenswelt zu gestalten, welche dazu beiträgt, dass die Chancen für alle Bürger/innen auf ein Leben in Gesundheit und mit hoher Lebensqualität gesteigert werden. Die Voraussetzungen sind von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich. Vor diesem Hintergrund gibt eine wirksame kommunale Gesundheitsförderung keine Standardlösungen vor, sondern geht auf die lokalen Bedürfnisse, Ziele und Problemlagen ein.

Projekte mit anstatt für Zielgruppen

Eine aktive Integration der Bevölkerung (Bürgerbeteiligung oder Partizipation) bzw. der betroffenen Zielgruppen in der Planung, Gestaltung und Bewertung der Maßnahmen ist wesentlich in der kommunalen Gesundheitsförderung. Damit werden die lokalen Besonderheiten berücksichtigt sowie die Akzeptanz und die Teilnahme an den gesundheitsförderlichen Maßnahmen erhöht. Es gibt unterschiedliche Ebenen von Partizipation, die das Ausmaß an Beteiligung ausdrücken (Partizipationsstufen); die Beteiligung beginnt bei Stufe 1 (Instrumentalisierung) und reicht bis zur höchsten Stufe 9 (Selbstorganisation).

Lebensqualität

Die Schaffung von Lebensqualität in der Gemeinde gilt als übergeordnetes Ziel der Gesundheitsförderung und wird beeinflusst von folgenden Faktoren: