Gesund in der Schule

Gesund in der Schule

Die Förderung von Gesundheit - im Sinne der Befähigung zu einem selbstbestimmten Gesundheitshandeln - ist besonders im schulpflichtigen Alter wichtig, weil Kinder und Jugendliche in diesem Lebensabschnitt die Weichen für ihr späteres Gesundheitsverhalten legen.

Damit sich Schule zu einem gesunden Lern- und Arbeitsort entwickeln kann, braucht es einen umfassenden Ansatz zur Förderung von Gesundheit, der sämtliche Aspekte dieser Lebenswelt berücksichtigt. Durch die Einführung einer gesundheitsförderlichen Schulpolitik werden die Beziehungen innerhalb des Schulbetriebs gepflegt, das soziale Umfeld berücksichtigt, Strukturen und Räumlichkeiten gesundheitsförderlich gestaltet, gesunde Bewegungs- und Ernährungsangebote vorgesehen und die Entwicklung von individuellen Gesundheitskompetenzen gefördert. Die Vernetzung mit anderen gesundheitsförderlichen Schulen soll einen ständigen Austausch ermöglichen.

Auf gesamteuropäischer Ebene wirkt seit den Neuziger Jahren ein Netzwerk für gesundheitsfördernde Schulen, das von drei internationalen Organisationen - dem WHO-Regionalbüro für Europa, dem Europarat und der Europäische Kommission - unterstützt wird. Am Schools for Health in Europe oder SHE Network nehmen 43 Länder der Europa Region der WHO teil; seit 2007 wird das Europäische Netzwerk von einem WHO-Center in den Niederlanden, das NIGZ, koordiniert.

In Südtirol unterstützen das Referat für Kindergarten- und Schulentwicklung des deutschen Bildungsressorts, sowie die Fachstelle für Gesundheitserziehung im Italienischen Schulamt die Entwicklung eines nachhaltigen Gesundheitsbewusstseins in Kindergärten und Schulen und bieten allen betroffenen Akteuren - Lehrpersonen, Eltern, Schulführungskräften, Schülerinnen und Schülern - neben Auskunft und Fachberatung auch konkrete gesundheitsförderliche Programme zu Themen wie Emotionale Bildung, Krisenbewältigung und Suizidprävention, Erziehungsfragen, Essverhalten u. v. m.

Vier Kinder beißen jeweils in ein gesundes Pausenbrot

Projekt PAUSE

Beim „Projekt P.A.U.S.E.“, das vom Amt 23.5 für Prävention, Gesundheitsförderung und öffentliche Gesundheit auf Anfrage in Ober- und Berufsschulen durchgeführt wird, geht es um gesunde und bedarfsorientierte Pausenkultur, von der Pausenverpflegung bis hin zu den Bewegungs- und Sozialisationsmöglichkeiten.

Nähere Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer 0471 41 83 42.