Was passiert, wenn wir uns bewegen...

Was passiert, wenn wir uns bewegen...

Wer Sport treibt, bringt sein Herz-Kreislauf System in Schwung und sorgt für eine Vielzahl von positiven Effekten für das gesamte Herz-Kreislauf-System

» fettspaltende Enzyme werden vermehrt freigesetzt, die wiederum für die Fettverdauung von Bedeutung sind

» langfristig kann sogar ein erhöhter Blutdruck (Hypertonie), der als Risikofaktor für einen Herzinfarkt gilt, reduziert werden

» die Blutfettwerte sinken und das schädliche LDL-Cholesterin nimmt ab

» die Bildung von gefährlichen Plaques in den Gefäßen, die für die Arteriosklerose und die Folgeerscheinung Herzinfarkt und Schlaganfall verantwortlich sind, wird verhindert

» ein zu niedriger Blutdruck, der häufig mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit gekoppelt ist, kann über die Bewegung  reguliert werden.

Neben einer ausgewogenen Ernährung nimmt die Bewegung für den gesamten Stoffwechsel im Organismus einen zentralen Stellenwert ein.

» Bewegung aktiviert den Fettstoffwechsel

» hilft zur Gewichtsregulation, besonders zur Reduktion des viszeralen Fettes, das sich durch einen vergrößerten Bauchumfang bemerkbar macht

» beeinflusst den Zuckerstoffwechsel

» beugt Diabetes-Typ-2 Erkrankung vor und gilt dort sogar als Therapieform

Vor allem bei Diabetikern sind die positiven Auswirkungen von Bewegung unverzichtbar. Die  Medikamenteneinnahme bei Diabetiker kann durch körperliche Bewegung reduziert werden, eine beginnende Insulinresistenz kann sogar wieder umgekehrt werden.

Das deutlich erhöhte Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen und Arteriosklerose mit all seinen Folgeerscheinungen für Patienten mit Typ-2-Diabetes reduziert.

Mit dem Anstieg des Lebensalters schwinden die Muskeln, doch zum Glück kann man etwas dagegen tun: Muskeln, die betätigt werden, bleiben stark!

Und die zweite gute Nachricht: die Kraft kann bis ins hohe Alter verbessert werden und wer seine Muskeln regelmäßig kräftigt, hat zudem ein geringeres Risiko für Stürze und Knochenbrüche und verbessert generell die aktive Stützfunktion des Bewegungsapparates.

Die Muskulatur ist außerdem das wichtigste Organ des menschlichen Stoffwechsels: sie produziert hormonähnliche Botenstoffe, die zum Beispiel Entzündungen stoppen und die Immunabwehr regulieren. Muskeln sind derjenige Ort, wo das Körperfett verbrennt wird, je mehr Muskelmasse desto höher ist auch der Grundumsatz.

Der Rücken ist ein komplexes System aus Knochen (Wirbelsäule), Muskeln, Knorpel, Nerven und Fasziengewebe. Kraft, muskuläre Stabilität und Beweglichkeit sorgen dafür, dass unser Rücken den Alltagsanforderungen gerecht werden kann.
Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Die Ursachen sind dabei meist multifaktoriell und nicht immer eindeutig einem Krankheitsbild zuzuordnen. Doch eines ist sicher: Bewegung beugt Rückenbeschwerden vor und hilft gegen Rückenschmerzen!

» Bewegung kräftigt die Muskulatur, die die Wirbelsäule stützt

» Bewegung löst Verspannungen im Rücken

» Bewegung verbessert die Beweglichkeit und Stabilität der Wirbelsäule

Neue Experimente weisen darauf hin, dass Bewegung die Gehirnaktivität verändert und somit die Konzentrationsfähigkeit erhöht. Bewegung hilft, den Dopaminspiegel länger aufrechtzuerhalten. Dopamin gilt als der Motivator unseres Körpers, steuert die Koordination und regelt wichtige kognitive Prozesse im Gehirn. Sinkt der Dopaminspiegel, lassen Aufmerksamkeit, Konzentration und geistige Fähigkeit nach. Auch der Neurotransmitter Serotonin stabilisiert unsere Psyche und wirkt dabei wie ein Antidepressivum – und auch dieses wird durch körperliche Aktivität um ein Vielfaches angekurbelt.