Sportvereine bekommen Beihilfe für Defibrillatoren-Retraining

Am 18. Dezember 2018hat die Landesregierung eine Beihilfe für das Defibrillatoren-Retraining der Mitarbeiter der Sportvereine beschlossen. Insgesamt werden jährlich 60.000 € zur Verfügung gestellt.

In der Sitzung der Landesregierung vom 18. Dezember 2018 wurde eine Beihilfe an die Sportvereine für das Defibrillatoren-Retraining der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschlossen. Gesundheits- und Sportlandesrätin Martha Stocker ist sehr erfreut über diese Maßnahme: „Auch im Sport hat Gesundheit oberste Priorität: Bei Sportwettkämpfen bietet ein Defibrillator zusätzliche Sicherheit für die Athletinnen und Athleten. Das Land hat den Ankauf der Defibrillatoren für die Sportanlagen gefördert und will auch die Sportvereine dabei unterstützen, die Benutzungsmöglichkeit dieser Geräte zu garantieren.“

Die Sportvereine brauchen kein eigenes Gesuch für die Retrainings-Beihilfe einreichen, der Bedarf wird anhand der im Ansuchen um Beihilfe für die ordentliche Tätigkeit an das Landesamt für Sport angegebenen Anzahl an Wettkampfsportlerinnen und -sportlern sowie anerkannten Trainerinnen und Trainern geschätzt; der entsprechende Betrag wird zur Tätigkeitsbeihilfe dazugerechnet.

Die staatlichen Bestimmungen sehen vor, dass die Amateursportvereine bei Wettkämpfen, die in den offiziellen Kalendern der Sportfachverbände vorgesehen sind, die Anwesenheit einer zur Benutzung der Defibrillatoren ermächtigten Person gewährleisten. Die Ermächtigung setzt eine spezifische Ausbildung sowie alle zwei Jahre ein entsprechendes Retraining voraus. Da der zweijährliche Auffrischkurs für die Vereine laufend mit Spesen verbunden ist, hatte der Verband der Sportvereine Südtirols VSS die Landesregierung um eine Entlastung gebeten. Die Landesregierung ist dieser Bitte nachgekommen und stellt nun jährlich 60.000 € zur Verfügung.

Weitere Details über die Defibrillatoren-Pflicht im Sport finden Sie im Bereich „Sport und Freizeit“ der Webseite des Landes.

(ls)

ls