Landessportzentrum

Landessportzentrum
© SSV Brixen Handball Damen

Über die Einrichtung eines Landessportzentrums in Südtirol wird schon seit den 2000er Jahren diskutiert. Aufgrund der Uneinigkeit hinsichtlich des Standortes und aufgrund der hohen Errichtungskosten sowie der vermutlich damit verbundenen Betriebskosten wurde es bis heute jedoch nicht verwirklicht und die entsprechenden inhaltlichen Aspekte wurden nicht vertieft.

2017 hat die Landesregierung einen Tisch des Sports eingerichtet, der sich mit dem Thema befasst hat. Im Rahmen dieses Tisches wurde das Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck beauftragt, einen aktuellen Status-Optionen-Bericht zu erstellen.

Die Landesregierung hat folgende Stellungnahme dazu abgegeben:

  • Das Landessportzentrum ist als Dienstleistungseinrichtung für den Südtiroler Leistungs- und Nachwuchssport zu verstehen, mit Schwerpunkten in den Bereichen Sportmedizin, Sportpsychologie und Sportwissenschaft sowie der Aus- und Fortbildung von Trainern und Funktionären.
  • Die bestehenden Dienstleistungen und Einrichtungen in diesen Bereichen sind zu optimieren und zu vernetzen. Bei Bedarf können sie punktuell ausgebaut werden.
  • Diese Dienstleistungen werden in einer zentralen Stelle koordiniert und organisiert. Nach der Verortung kann diese Zentrale um eventuell fehlende Infrastrukturen erweitert werden.
  • Unter Berücksichtigung der Modelle "Trainings- Wettkampf und Schulungszentrum für Sport", "Vernetztes Sportzentrum" und "Kompetenzzentrum Sport" soll ein konkreter Konzeptvorschlag ausgearbeitet werden, welcher erneut der Landesregierung vorgelegt wird.
  • Trotz der aktuellen finanziellen Engpässe soll in das Landessportzentrum investiert werden, wobei der Fokus auf die Software, d.h. Dienstleistungen und Ausbildung, und nicht die Hardware, d.h. Sportanlagen, liegt.

Anhand des Berichtes soll das Amt für Sport nun ein Betriebskonzept ausarbeiten.