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Gender Medicine
Das Assessorat für Gesundheits- und Sozialwesen betrachtet das Thema „Gender Medicine" als extrem wichtig, denn, wie aus verschiedenen Berichten hervorgeht, rückt in der medizinischen Forschung die „Gender Medicine" mit speziellen Fokus auf die Bedürfnisse der Geschlechter im Bereich Gesundheit, immer mehr in den Mittelpunkt. Es ist nicht nur der biologische Unterschied, der Frauen und Männer unterscheidet, sondern auch die verschiedenen psychosozialen Belastungen, welchen beide Geschlechter ausgesetzt sind. Dies bedingt unterschiedliche gesundheitliche Bedürfnisse und bedarf daher einer kontext-angepassten Versorgung im Sinne einer geschlechtssensiblen Herangehensweise in Prävention, Diagnose, Therapie und Rehabilitation.
Die Geschlechtkategorien in der medizinischen Forschung und Ausbildung nicht anzuerkennen würde zu enormen Erkenntnisdefiziten und in weiterer Folge zu einer inadäquaten Versorgung von Frauen führen. Eine geschlechtssensible PatientInnen-Versorgung ist daher auch eine Frage von Gerechtigkeit.
Um Frauen und Männern eine adäquate Betreuung und damit bestmögliche Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, sind entsprechendes Wissen und klinische Fertigkeiten erforderlich. Daher ist es wichtig, das komplexe Zusammenspiel von Umwelt, Biologie und psychosozialen Faktoren zu erforschen, zu erkennen und in der alltäglichen Praxis als Wissenshintergrund zu integrieren.
Das Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonal ist vom Landesrat beauftragt worden, das Thema „Gender Medicine" über gezielte Weiterbildungsmassnahmen einbringen. Ziel ist es, gerechte Gesundheitsmodelle zu präsentieren, welche in den Medizin-relevanten Gebieten zu integrieren sind.
In folgenden Bereichen ist geplant verschiedene Weiterbildungsreihen anzubieten:
- Herzkreislaufstörungen
- Gewalt an Frauen
- Onkologie
Die jeweiligen Programme sind in Ausarbeitung und werden auf dieser Homepage veröffentlicht.
Sie können die eventuellen Weiterbildungsinitiativen in Form von "e-learning" auf der Seite www.vmb.bz.it finden.
Zuständige Sachbearbeiterin
Dr. Ulrike Spitaler
Tel. 0471 418146
E-Mail: ulrike.spitaler@provinz.bz.it
Dokumente
- „Schlagen Frauenherzen wirklich anders?“ - 19 Oktober 2007
- Lo stato di salute delle donne in Italia - Primo Rapporto sui lavori della Commissione "Salute delle Donne" - Ministero della salute, marzo 2008
- Informationskampagne für die Bevölkerung: „Jede Minute zählt! Alarmzeichen: Herzinfarkt bei Frauen und Männer“ - September 2009
- Informationskampagne für das Gesundheitspersonal und die Bevölkerung: 'DIAGNOSE GEWALT' (Interregprojekt IV Austria-Italia) - September 2009 - Weitere informationen: http://www.diagnose-gewalt.eu
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Archiv
- GENDERMEDIZIN UND FRAUENGESUNDHEIT - Häusliche Gewalt - Theoretische und rechtliche Aspekte: Interventionsmöglichkeiten – 19.04.2008 - 19.04.2008
- GENDERMEDIZIN UND FRAUENGESUNDHEIT - Gendermedizin aus der kardiovaskulären Sicht - Mammacarcinom und Frauengesundheit – 18.04.2008 - 18.04.2008
- GENDERMEDIZIN UND FRAUENGESUNDHEIT - Häusliche Gewalt - Theoretische und rechtliche Aspekte: Interventionsmöglichkeiten – 12.04.2008 - 12.04.2008
- GENDERMEDIZIN UND FRAUENGESUNDHEIT - Gendermedizin aus der kardiovaskulären Sicht - Mammacarcinom und Frauengesundheit – 11.04.2008 - 11.04.2008
- GENDERMEDIZIN UND FRAUENGESUNDHEIT - Häusliche Gewalt - Theoretische und rechtliche Aspekte: Interventionsmöglichkeiten – 05.04.2008 - 05.04.2008
- GENDERMEDIZIN UND FRAUENGESUNDHEIT - Gendermedizin aus der kardiovaskulären Sicht - Mammacarcinom und Frauengesundheit – 04.04.2008 - 04.04.2008