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Laufende Projekte

Projekt IFFI

Inventar der Rutschungsphänomene in Italien

Hazardbrowser

Zuständiges Amt

Abteilung 11, Amt für Geologie und Baustoffprüfung 11.6

Projektbeteiligte

Amtsdirektor
Dr. Geol. Ludwig Nössing
Projektsteurerer
Dr. Claudia Strada
Verantwortlicher der Geländeerhebungen
Dr. Volkmar Mair
Informatikverantwortlicher
Dr. Claudia Strada
Technisches Sekretariat
Dr. Kathrin Lang

Zusammenfassende Kurzbeschreibung

Das IFFI – Projekt (Inventario dei Fenomeni Franosi in Italia - Inventar der Massenbewegungen in Italien) begann als nationales Projekt und wird aktuell als Landesprojekt fortgesetzt. Ziel des Projekts ist es, ein Kataster der Rutschungsphänomene auf dem gesamten Staatsgebiet zu erstellen und damit eine generelle Basis zu schaffen, für eine Bewertung der Rutschungsgefahr, für die Planung von Schutzmaßnahmen und für die Raumplanung.

Stand des Projektes

Das Inventar der Massenbewegungen beinhaltet die wichtigsten Daten zu den Rutschungsereignissen, die sich auf dem Territorium der Autonomen Provinz Bozen ereignet haben und welche in den verschiedenen Archiven wie z.B. dem KdM - Projekt, dem CARG - Projekt oder im GEOKAT mit den Begehungsprotokollen des Amtes für Geologie aufgezeichnet sind und wird laufend aktualisiert.

Pläne, Grafiken, Fotos

Typologie der Rutschungen nach der Klassifikation von Varnes

Sturz

Sturz

Rutschung in Fels mit Fallbewegung als freier Fall oder mit Sprüngen und Aufprall.
Beispiel

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Kippen

Kippen

Rutschung in Fels, wo die Bewegung von einem Drehmoment an einem Drehpunkt verursacht ist. Das Phänomen kann sich als Sturz oder Gleitung weiterentwickeln.
Beispiel

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Rotationale Gleitung

Rotationale Gleitung

Die Bewegung erfolgt an einer konkaven Gleitfläche. Dieser Rutschungstyp ist sehr häufig in lockeren Böden.
Beispiel

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Translationsgleiten

Translationsgleiten

Die Bewegung erfolgt an einer ebenen oder leicht gewellten Gleitfläche. Tritt hauptsächlich in Fels und an Diskontinuitätsflächen wie Schichtung oder Klüftung auf.
Beispiel

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Langsames Fließen

Langsames Fließen

Es handelt sich um langsame und andauernde Fließbewegungen von Lockermaterial. Die Fließbewegung kann bis in größere Tiefen und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten der wassergetränkten Rutschung erfolgen.
Beispiel

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Schnelles Fließen

Schnelles Fließen

Bewegungen, die gewöhnlich im Flussbett erfolgen und gleichzeitig Wasser- und Materialtransport mit sich bringen (Mure).
Beispiel

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Felsdriften, Zergleitung

Felsdriften, Zergleitung

Bewegung, die durch die Verformung eines plastischen Materials durch das Gewicht eines überlagernden und starren Materials hervorgerufen wird; das starre Material zerbricht und gleitet auf den plastischen Schichten.
Beispiel

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Komplexe Rutschung

Komplexe Rutschung

Die Bewegung geht aus der Kombination von zwei oder mehreren Bewegungsformen hervor, z.B. rotationale Gleitung und Mure.
Beispiel im Gebiet unseres Landes

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Foto - Bruchwald/St. Peter, 21.06.2001


Tiefgründige Massenbewegungen (Talzuschub, Bergzerreißung)

Tiefgründige Massenbewegungen (Talzuschub, Bergzerreißung)

Gravitative tiefe Verformung eines Hanges.
Beispiel

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Foto - SS038/Tartscher Berg, 2004


Einsturz

Einsturz

Kollapsphänomen des Bodens, verursacht durch die Auflösung von Kalk- oder Gipsgesteinen im Untergrund.
Beispiel

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Foto - Scofa Hof/Truden, 2000


Daten

Das Inventar enthält für jede Rutschung geometrische und alfanumerische Daten. Einem Datenblatt ist immer ein georeferenzierter Punkt (PIFF genannt) zugeordnet. Für Rutschungsereignisse, welche im Maßstab ≥ 1 : 5.000 darstellbar sind, ist auch die Geometrie (Fläche) des Ereignisses dargestellt. Im Falle von Rutschungen, welche mehrmals aktiviert wurden, ist jedes einzelne Rutschungsereignis mit einem Punkt (PIFF) und einem fortlaufenden Subindex (SUB - ID) dargestellt. Die Visualisierung der Daten ist mittels GIS-browser möglich. (Hazardbrowser)

Die Datenblätter und Geometrien der Massenbewegungen können kostenlos von unserem Amt bezogen werden. Dazu muss entweder ein E-Mail oder direkt im Amt ein Antragsformular eingereicht werden, welches folgende Daten enthält: Name und Nachname des Antragsteller, PIFF - Nummer der gewünschten Rutschungen und Verwendung der angeforderten Daten. Die kartografischen Files werden als shape - file (Arcview), die Datenblätter als Word - Datei zur Verfügung gestellt. In den Datenblättern ist immer die Herkunft der Informationen vermerkt, die aus unterschiedlichen Quellen stammen können. Wer die entsprechenden Originaldaten konsultieren möchte, kann nach Vereinbarung eines Termins persönlich im Amt für Geologie und Baustoffprüfung in Kardaun Einsicht nehmen.

Verwendung der Daten
Bei jeder Verwendung von Informationen aus dem Inventar der Massenbewegungen, ob als Druck aus dem Earthbrowser oder als sonstige Reproduktion der Daten, muss die Herkunft der Daten explizit angegeben werden (Amt, Projekt, Datum der Datei). Die Daten wurden im Maßstab 1 : 5.000 auf der topografischen Grundkarte der Provinz, wo vorhanden, und 1 : 10.000 in den restlichen Gebieten erhoben. Bei Druck oder Auswertung der Karten in einem größeren Maßstab, oder auf einer anderen topografischen Unterlage als der publizierten, wird keine Haftung für die Genauigkeit der Daten übernommen.

Downloads

Handbuch Datenabgabe
IFFI Formblatt
Legende der Datenabgabe geomorfologische Karte
Auflistung der GIS Nummern der geometrischen Datenabgabe
Database Access IFFI (Abt. Bodenschutz - SGI)
Richtlinien kartografische Endprodukte GZP
Präsentation Powerpoint Informationsveranstaltung Datenbank IFFI - 27. Mai 2009
Anleitung kartographische Darstellung