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Gefahrenzonenplanung

Gefahrenzonenplanung

Hydrogeologische Gefahren
In einem gebirgigen Land wie Südtirol sind Massenbewegungen (Rutschungen, Steinschlag), Lawinen, Murenabgänge und Überschwemmungen hydrogeologische Gefahren, die recht häufig auftreten. Für die einzelnen Ereignisse gibt es genügend Beispiele, die uns zeigen, dass wir mit ihnen, neben ihnen bzw. auf ihnen leben können bzw. müssen. Eine genaue Kenntnis dieser Gefahren und der Areale wo sie auftreten, ist daher für einen funktionierenden Zivilschutz und eine zukunftsorientierte Raumplanung unumgänglich.
Die Gefahrenzonenplanung und Bestimmung der Risikozonen ist daher durch eine Reihe von Staats- und Landesgesetzen geregelt, die im folgenden kurz dargestellt werden.

Das Amt 11.6 hat gemeinsam mit anderen Institutionen verschiedene Projekte realisiert, um die Kenntnis der Gefahrenzonen zu vertiefen und die Abschätzung hydrogeologischer Risiken wissenschaftlich fundiert und im Einklang mit verschiedenen Landes- und Staatsgesetzen durchzuführen. Folgende Projekte wurden durchgeführt oder sind in Ausarbeitung:

Projekt IMI: Inventar der Massenbewegungen in Italien
Projekt IHR: Gefahrenhinweiskarte für potentielle Steinschlaggebiete
Projekt VISO: Erhebung und Bewertung der Funktionstüchtigkeit der Schutzbauwerke gegen Massenbewegungen entlang der Staats- und Landesstraßen

Kontakte:
Dr. Kathrin Lang: kathrin.lang@provincia.bz.it
Dr. Volkmar Mair: volkmar.mair@provincia.bz.it
Dr. Claudia Strada: claudia.strada@provincia.bz.it