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Historischer Rückblick
Seit 1969, noch bevor das Staatsgesetz N. 1086 aus dem Jahr 1971 bindend die Prüfungen von Beton und Stahl für Bauten vorschrieb, hat die Autonome Provinz Bozen die Prüfanstalt in Kardaun für die Prüfung von Beton- und Stahlproben für landeseigene Bauvorhaben eingerichtet. 1975 wurde die Prüfanstalt vom Ministerium für Öffentliche Bauarbeiten für die Prüfungen von Baumaterialien und die Ausgabe offizieller Prüfzeugnisse autorisiert.
Der erste Leiter der Prüfanstalt war Geom. Robert Speranza, dem es gelang, die Prüfanstalt zu einer allseits geschätzten Institution aufzubauen. Nach seinem frühen Tod im Jahre 1981 wurde das geologische Landesamt mit der Prüfanstalt zusammengelegt und bildet seither das Landesamt 11.6 „Amt für Geologie und Baustoffprüfung“. Die von Geom. Speranza begonnene Aufbauarbeit wurde weitergeführt und die Arbeitsbereiche ständig erweitert, um die neuen Anforderungen seitens der Bauwirtschaft und Industrie für die Prüfung und Qualitätskontrolle zu erfüllen. Nicht zuletzt wurden die Kontakte mit anderen Prüflabors und Universitätsinstituten im In- und Ausland gefördert, um den technischen Standard zu erhöhen und die Dienstleistung für die Kunden zu verbessern. Seit dem Jahr 2002 ist die Prüfanstalt vom Sinal der Zertifizierungstelle für Prüf- und Eichlabors nach ISO 17025 zertifiziert. Im gleichen Zeitraum entwickelte sich der geologische Dienst aus einem reinen Dienstleistungsbetrieb für die Landesämter zu einer Anlaufstelle für alle geologischen Belange im Land Südtirol. Der geologische Dienst arbeitet seit 1998 mit dem nationalen geologischen Dienst (SNG) für die Erstellung von geologischen- und thematischen Karten zusammen. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden periodisch vorgestellt, publiziert und sind auch Gegenstand wissenschaftlicher Arbeiten.
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