Digitales Lernen im Unterricht

Unser Bildungssystem soll junge Menschen zur emanzipierten Mitgestaltung der Gesellschaft befähigen und sie für den Einstieg in die sich verändernde Arbeitswelt qualifizieren. Der Umgang mit den Informations- und Kommunikationstechnologien, die Vermittlung der digitalen Kultur sowie Medienerziehung gehören dabei zu den Schlüsselfaktoren. Durch vermehrte digitale Bildung werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, die IKT selbständig und in Selbstverantwortung zu nutzen und deren Chancen und Risiken zu bewerten.

Maßnahmen

  • Der Europäische Computerführerschein (ECDL – European Computer Driving Licence) schaffte in einheitliches grundlegendes Bildungsniveauf ür Computerkenntnisse. Die Anzahl der ECDL-Zertifizierung der Schülerinnen und Schülern soll im Rahmen der Schulausbildung erhöht werden.
  • Lehrpersonen werden sowohl in den Bereichen informationstechnische Bildung und technische Anwendung der IKT, Mediendidaktik (Anwendung der neuen Medien im Unterricht) und Medienerziehung (reflektierter Medienkonsum und kritischer Umgang damit) geschult.
  • Die Entwicklung und der verantwortungsbewusste Einsatz von digitalen Lehr- und Lernmaterialien werden gefördert, wobei auf ein gutes Gleichgewicht zwischen Realität und Virtualität zu achten ist. Die Portale für Lehr-und Lernmittel werden ausgebaut und vernetzt.
  • Mit der E-Learning Plattform Copernicus der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol existiert bereits eine virtuelle Kommunikations- und Lernplattform für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen. Das Online-Angebot wird erweitert und allen öffentlichen sowie privaten Bildungsträgern zugänglich gemacht.
  • Der Bedarf an technisch spezialisierten Fachkräften steigt mit der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt. In allen Schulstufen werden die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) gestärkt, um mehr junge Menschen für diese Berufsfelder zu begeistern. Besonderes Augenmerk wird auf die Förderung von Mädchen und Frauen gelegt, die in den klassischen MINT-Berufen nach wie vor unterrepräsentiert sind.
  • Zur Förderung eines Unterrichts, der zur sinnvollen und verantwortungsvollen Nutzung der digitalen Medien befähigt, werden diese gezielt eingesetzt.