Persönliches Bürgerkonto und digitale Identität

Der Zugang zu persönlichen E-Government-Diensten setzt eine sichere Identifizierung der Bürger voraus, den sogenannten „servizio pubblico d´identità digitale“ (SPID). Dieser ist staatlich geregelt und kann bei verschiedenen (auch privaten) Providern beantragt werden. Mit ihm kann man sich mittels Chipkarte, Passwort oder Handy auf allen Webseiten von öffentlichen Körperschaften sicher ausweisen. Diese digitale Identität ist mit den Melderegistern der einzelnen Gemeinden abgeglichen, weshalb Doppelgleisigkeiten vermieden und eine Vielzahl an parallelen, sich widersprechenden Registern eliminiert werden. Das persönliche Bürgerkonto dient als zentraler Ort zur Aufbewahrung von persönlichen Daten und zum
benutzerfreundlichen Datenaustausch zwischen Einzelpersonen und Behörden. Einmal gespeicherte Daten müssen nicht mehrfach beschafft, sondern können wiederholt verwendet werden.

Maßnahmen

  • Die Bürgerinnen und Bürger erhalten eine einheitliche digitale Identität (SPID), mit der sie sich für sämtliche Online-Dienste bei allen Verwaltungen und Körperschaften, die dies vorschreiben, sicher ausweisen können.
  • Das persönliche Bürgerkonto wird als zentrale Aufbewahrungs- und Austauschplattform mit öffentlichen Behörden eingerichtet.

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