Beiträge Innovation - Beratung, Weiterbildung und Wissensvermittlung für Industrieunternehmen

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Der Dienst sieht die Förderungen für Initiativen bezüglich Aus- und Weiterbildung und Beratung vor.

Anspruchsberechtigt sind Industrieunternehmen, die nach der geltenden Landesindustrieordnung im Handelsregister der Handelskammer eingetragen sind, sowie Unternehmen mit Tätigkeit Reparatur von Kraftwagen und Krafträdern laut Abteilung 45, Unternehmen mit Tätigkeit „Reparatur“ laut Abteilung 95 der ATECO-Klassifizierung 2007 sofern diese nicht als Handwerksunternehmen eingetragen sind.

Die Anspruchsberechtigten müssen eine wirtschaftliche Tätigkeit im Gebiet der Provinz Bozen ausüben.

Dem Antrag müssen folgende Unterlagen im PDF-Format beigelegt werden:
a) Kostenvoranschläge oder detaillierte Kostenaufstellung. Bei Beraterhonoraren müssen die Arbeitstage mit den entsprechenden Einzelpreisen angeführt sein,
b) Beschreibung des Vorhabens samt Zielen, Beginn und Abschluss des Vorhabens,
c) eventuelle weitere Unterlagen, die das  zuständige Landesamt anfordert.

Pro Jahr können mehrere Anträge eingereicht werden.

Förderungsfähig sind Vorhaben, die eng mit der betrieblichen Tätigkeit von Betrieben mit Standort in Südtirol zusammenhängen und sich direkt auf diese Betriebe auswirken.

Förderungsfähig sind Vorhaben zur Ausbildung der Bediensteten, Inhaberinnen und Inhaber sowie Gesellschafterinnen und Gesellschafter, die eine regelmäßige Tätigkeit im Antrag stellenden Unternehmen ausüben, oder in Partner- oder in sonstiger Form verbundenen Unternehmen.

Förderungsfähig sind Gebühren für die Einschreibung und die Teilnahme an Ausbildungsvorhaben.
Bei Vorhaben, die das Antrag stellende Unternehmen selbst organisiert, sind folgende Kosten förderungsfähig:
a) Honorare für Referentinnen und Referenten,
b) Kosten für Saalmiete, Lehrmaterial, Simultanübersetzung.

Die förderungsfähige Mindestausgabe je Antrag beträgt 2.000,00 Euro. Die förderungsfähige Höchstausgabe für das Tageshonorar des Referenten oder der Referentin beträgt 800,00 Euro, eventuelle Kosten für Reise inbegriffen.

Master und MBA: die diesbezüglichen  Ausgaben sind jeweils für eine Höchstausgabe von 10.000,00 Euro  förderungsfähig.

Förderungsfähig sind Beratungen und Vorhaben zur Wissensvermittlung, die von Unternehmen, Freiberuflern und Freiberuflerinnen oder Selbstständigen die eine Beratungstätigkeit ausüben, von spezialisierten Beratungseinrichtungen, von Forschungseinrichtungen oder von Universitäten durchgeführt werden. Insbesondere folgende Vorhaben sind förderungsfähig:
a) Erhebungen, Studien, Analysen und Forschungsarbeiten mit strategischen, organisatorischen, technologischen oder betriebswirtschaftlichen Zielen,
b) Beratungen zur technologischen Verbesserung der Produkte und der Produktionsprozesse sowie zur Einführung von neuen Vertriebsformen,
c) Beratungen durch Fachleute zur Marktpositionierung und zur Verbesserung der betrieblichen Organisationsstruktur, einschließlich Beratungen für den Abschluss von Joint-Ventures mit ausländischen Unternehmen und für die Umsetzung von EU-Programmen,
d) Beratungen zur Verbesserung und Erneuerung in den Bereichen Arbeitsplatz-Umstrukturierung, Gründung von betrieblichen Kooperationen,
e) Vorhaben zur Einführung des Zertifikats für „audit familieundberuf” (der Hertiestiftung) und für soziale Verantwortung (SA 8000),
Folgende Ausgaben sind förderungsfähig:
Honorare für Beratungen,
Die förderungsfähige Mindestausgabe je Antrag beträgt 3.000,00 Euro. Die förderungsfähige Höchstausgabe für das Tageshonorar des Referenten oder der Referentin beträgt 800,00 Euro.

Die Ausgaben zu den Vorhaben laut Artikel 12 sind bis zu folgender Höchstgrenze pro Jahr und pro Unternehmen förderungsfähig:
a) 100.000,00 Euro für Kleinunternehmen,
b) 150.000,00 Euro für Mittel- und Großunternehmen.

Die Förderungen werden wie folgt gewährt:

Für Weiterbildung : Klein-, Mittel- und Großunternehmen 50% freigestellt.

Für Beratung und Wissensvermittlung: Klein- und  Mittelunternehmen 50% freigestellt; Großunternehmen 50% unter "De-minimis" 

Vorhaben zur Einführung des Zertifikats für „audit familieundberuf” der Hertiestiftung und für soziale Verantwortung (SA 8000): Klein- und  Mittelunternehmen 50% freigestellt; Großunternehmen 50% unter "De-minimis"

Die Anträge müssen auf eigenen, von der zuständigen Landesabteilung bereitgestellten Vordrucken abgefasst, in ein PDF-Format umgewandelt, digital unterzeichnet oder mit qualifizierter elektronischer Unterschrift und durch eine einzige PEC-Mitteilung dem für den jeweiligen Sektor zuständigen Landesamt übermittelt werden, und zwar innerhalb 30. September des Jahres, in dem das Vorhaben startet oder durchgeführt wird.  In jedem Fall muss der Antrag vor Beginn des Vorhabens übermittelt werden, andernfalls wird er abgelehnt.

Auf dem Antrag muss die Nummer der elektronischen Stempelmarke in Höhe von 16,00 Euro aufscheinen. Der Antragsteller erklärt, die genannte Stempelmarke ausschließlich für das jeweilige Verwaltungsverfahren zu verwenden.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 21.07.2016)

Zuständige Einrichtung

34.1. Amt für Innovation, Forschung und Entwicklung
Landhaus 5, Raiffeisenstraße 5, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 37 10
0471 41 37 11
Fax: 0471 41 37 94
E-Mail: innovation@provinz.bz.it
PEC: innovation.innovazione@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/innovation

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag vom 9,00 bis 12,00 Uhr

Donnerstag vom 8,30 bis 13,00 und vom 14,00 bis 17,30 Uhr.

Termine

Die Anträge müssen durch eine einzige PEC-Mitteilung übermittelt werden, und zwar innerhalb 30. September des Jahres, in dem das Vorhaben startet oder durchgeführt wird.  In jedem Fall muss der Antrag vor Beginn des Vorhabens übermittelt werden, andernfalls wird er abgelehnt.