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Projekte und Initiativen

Coopcup 2012

 Logo des Projectes Coopcup

Das Genossenschaftswesen hat es sich zur Aufgabe gemacht Voraussetzungen zu schaffen, welche das Ziel haben, die Jugend für die Tätigkeit im Sozialwesen zu gewinnen, um so eine nachhaltige Entwicklung in diesem bedeutsamen bereich zu können.
Eine Annäherung des Jugendlichen an die Themen ehrenamtlicher Tätigkeit, Solidarität und Wohlfahrt, ist durch Sommerpraktika in Sozialgenossenschaften ermöglicht worden. Das Praktikum in der Sozialgenossenschaft  ist für Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren konzipiert und soll den Praktikant/Innen die Gelegenheit bieten, sich mit Berufstätigen und der gesellschaftlichen Realität in Südtirol auseinander zu setzen.
Dieses vom Assessorat für Genossenschaften finanzierte Projekt, hat die Neugierde der Jugendlichen für Sozialgenossenschaften geweckt, ihr Verantwortungsbewusstsein geschult und es ihnen ermöglicht sich menschlich weiter zu entwickeln.

Genossenschaften und ihre Finanzierung: Ratgeber vorgestellt

Die Genossenschaft und ihre Finanzierung

Die Brochüre mit dem Titel "Die Genossenschaft und ihre Finanzierung. Ein kleiner Ratgeber für den Zugang zum Bankkredit" wurde unter der Leitung des Oscar Kieswetter, Experten in den Sektoren Bank- und Kreditwesen in enger Zusammenarbeit mit den vier Südtiroler Genossenschaften, AGCI, Confcooperative, Legacoopbund und Raiffeisenverband erstellte.
2010 wurde ein eigenes Arbeitskomitee eingerichtet, in welchem Personen mitarbeiten, die von den Interessenverbänden und von den Fonds für die wechselseitige Unterstützung und Entwicklung der Genossenschaftwesens ernannt wurden, bzw. welche Fachleute aus dem Banksektor und Führungskräfte der lokalen Garantiegenossenschaften sind. Ziel ist es, Instrumente zu ermitteln, die den Zugang zu Krediten für Genosenschaften sowie den "Start-up" erleichter sollten.
In dem "Handbuch" sind alle gesammelten Informationen und Instrumente zusammengefasst, die eine Genossenschaft für korrekte Beziehungen mit den Banken benötigt; dieses Handbuch soll eine Unterstützung der täglichen Arbeit für all jene sein, deren Aufgabe die Führung einer Genossenschaft ist.
Um die Brochüre zu downloaden hier anklicken.

Formazione manager

L’Assessorato alle cooperative, attraverso l’Ufficio per lo sviluppo della Cooperazione, ha promosso, sostenuto e finanziato un'iniziativa formativa, destinata a rinforzare ed elevare la qualità del management delle cooperative sociali e delle cooperative in fase di avvio della propria attività.
L’iniziativa è stata realizzata in collaborazione e sinergia tra tutte le quattro centrali cooperative altoatesine Federazione Raiffeisen, Legacoopbund, Confcooperative ed Agci.
La gestione è stata affidata alla Federazione Raiffeisen, mentre il coordinamento dell’iniziativa è stato condotto dall’Ufficio sviluppo della cooperazione.
L’intervento formativo è stato strutturato in modo da favorire l’acquisizione di competenze in merito alla direzione in autonomia delle cooperative soprattutto con riferimento alla corretta gestione del personale, le buone prassi amministrative, l’organizzazione aziendale e societaria.
Relatori del corso sono stati: Klaudia Resch, Lukas Kiesswetter, Oscar Kiesswetter, Hans Niederkofler, Edoardo Treccani, Heinold Pider e Georg Senoner.
Hanno partecipato al corso: Alexandra Adler (Cooperativa sociale FUTURA ONLUS), Abdelmoteleb Ban (Cooperativa sociale CONSOL), Claudia Bandini (Cooperativa sociale TAGESSENIOR), Monika Brugger (Cooperativa sociale MANU- die offene Werkstatt), Alberto Emer (Cooperativa sociale MEBOCOOP), Elmar Gottardi (Cooperativa sociale SPORTANDMIND), Giuseppe Gravino (Cooperativa sociale TURANDOT), Barbara Grossgasteiger (Cooperativa sociale CO-OPERA), Birgit Harrasser (Cooperativa sociale EXPLORA), Thomas Kager (Cooperativa EX LIBRIS), Fabrizio Maretto (Cooperativa sociale DULCIT), Oxana Stepina (Cooperativa sociale AGAPE), Mattia Vasarin (Cooperativa sociale A.R.T.E.F.I.C.E.), Eva Maria Zambelli-Gat (Cooperativa sociale Kinderfreunde Südtirol)

Direktinitiative “Anlaufstelle für Genossenschaften”

Die Bilanz der ersten beiden Jahre der Umsetzung der Initiative “Anlaufstelle für Genossenschaften” ist außerordentlich positiv ausgefallen.
Diese Initiative wird von „Confcooperative Bolzano“ und dem Raiffeisenverband Südtirol gefördert und vom Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens finanziert: innerhalb von zwei Jahren sind 54 neue Genossenschaften entstanden und ca. 150 Arbeitsplätze geschaffen worden.
Die Tätigkeit umfasst diverse Serviceleistungen einer ersten Anlaufstelle und einen darauf aufbauenden  Begleitservice. Die Anlaufstelle hat es sich zum Ziel gesetzt, Unternehmensideen zu strukturieren, und die Leistungsfähigkeit der Projekte zu analysieren. Dadurch sollen die Anbahnung und die Umsetzung dieser Projekte, auch durch Start-up-Leistungen, unterstützt werden. In dieser Phase wird eine Analyse hinsichtlich der Wahl der Genossenschaftstypologie bei der Gründung, der Kohärenz des Projektes im aktuellen, lokalen Kontext, der Prinzipien und Werte der Genossenschaften sowie der steuerlichen Aspekte und der Führung der Genossenschaft durchgeführt.
Nach der Einführungs- und Orientierungsphase im Rahmen des ersten Orientierungsgesprächs, wurde den Interessenten ein Paket von Dienstleistungen und Hilfsmittel zur Begleitung zur Verfügung gestellt. Dieses Paket umfasst u.a. eine Ideenorientierung, die Entwicklung eines Geschäftsplans, die Begleitung in der Start-Up-Phase, die Ansiedlung mit dem Angebot von eingerichteten und ausgestatteten Räumlichkeiten für Bürozwecke, damit die Anbahnung der Tätigkeit, die Suche nach finanziellen Ressourcen sowie ein unternehmerischer Grund-Check-up erleichtert werden können.
Dank dieses Projektes konnten die beiden Verbände dieses „Core-business“ festigen und erweitern, ein Grundservice der beiden Interessensverbände, indem spezifische Kenntnisse und technische Beiträge eingebracht wurden. Dies wird für die Zukunft sehr nützlich sein.
Einige Daten zu dieser Initiative: „Confcooperative“ hat 133 Orientierungsgespräche in insgesamt ca. 1.700 Stunden geführt. Darauf aufbauend wurden 43 Unternehmenspläne erstellt und 41 neue Genossenschaften gegründet, dies entspricht 30% der Kontakte.
Der Raiffeisenverband an sich verzeichnet 62 Orientierungsgespräche, welche zur Ausarbeitung von 13 Unternehmensplänen und zur Gründung von 7 neuen Genossenschaften geführt hat. In naher Zukunft werden voraussichtlich 5 weitere neue Genossenschaften gegründet werden.

Pressekonferenz Präsentation Start Up

Broschüre zum Genossenschaftswesen

Die Broschüre "Grundwissen Genossenschaften" bietet unterteilt in neun Kapitel und auf insgesamt 56 Seiten die wichtigsten Informationen und Hinweise zum Thema. Sie gibt Antworten auf Fragen nach den Grundsätzen und Werten, auf denen eine Genossenschaft basiert, nach dem Warum und dem Wann die Genossenschaftsform gewählt werden soll und nach den verschiedenen Formen von Genossenschaften, die es gibt. Darüber hinaus findet der Leser in der neuen Broschüre auch Informationen zu den öffentlichen Beihilfen für Genossenschaften und zum gesetzlichen Rahmen. Ein kurzes Glossar erklärt abschließend die wichtigsten Begriffe.

Wer die Broschüre beziehen möchte, kann sich an das Landesamt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens in der Bozner Raiffeisenstrasse 5 wenden (Tel. 0471 413795, E-Mail: gen@provinz.bz.it).

 

DVD zum Genossenschaftswesen

Für diejenigen welche mehr über die Unternehmensform Genossenschaft, deren Eigenschaften und Vorteile wissen wollen, ist vom Landesressort für Genossenschaftswesen eine DVD ausgearbeitet geworden welche nun beim zuständigen Landesamt erhältlich ist. Die DVD enthält einen kurzen Dokumentarfilm in beiden Landessprachen in welchem die wichtigsten Eigenschaften der Genossenschaftsform, deren Geschichte und Gegenwart in Südtirol, sowie die wichtigsten Tätigkeitsbereiche aufgezeigt werden. Der Film beinhaltet zusätzlich einige Interviews mit Vertretern  Südtiroler Genossenschaften welche über die Gründe und Vorteile ihrer Entscheidung sprechen.

Die DVD ist beim Landesamt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens, Raiffeisenstrasse 5 erhältlich (Tel. 0471 413795, E-Mail: gen@provinz.bz.it).

 

 

 


"Zwischen Selbsthilfe und Marktlogik - Geschichte des Genossenschaftswesens in Südtirol"

Das Buch ist im Auftrag des Landesressorts für Genossenschaften und in Zusammenarbeit mit den Genossenschaftsverbänden entstanden. Ausgehend von den Anfangsjahren und den ersten Schritten in Landwirtschaft und Kreditwesen werden so rund 130 Jahre Genossenschaftsbewegung - bis hin zu den neueren Entwicklungen in Wohnbau und Sozialwesen - abgedeckt. Zudem gehen die Autoren im Buch auch der Frage nach der wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung der Genossenschaften in Südtirol nach.

Das Buch ist im Handel erhältlich (Edition Raetia).

 

Förderung der Sozialgenossenschaften zur Arbeitseingliederung von sozial benachteiligten Menschen

Die Sozialgenossenschaften des Typs B sind Unternehmen welche das Ziel haben, die Arbeitseingliederung von sozial benachteiligten Personen mittels Ausübung von Landwirtschafts-, Industrie-, Handels- oder Dienstleistungstätigkeiten zu fördern. Die in Hinsicht auf den Arbeitsmarkt benachteiligten Personengruppen finden in den Sozialgenossenschaften eine Möglichkeit zur Wiedereingliederung. Es handelt sich um Menschen welche oft die zum  arbeiten notwendigen Fähigkeiten verloren haben, welche aber mittels einer angemessenen Unterstützung und Begleitung, mittels Widerqualifizierung und einem gezielten Eingliederungsprojekt wieder vollwertige Arbeiter und Bürger werden können.

Der Artikel 5 des Gesetzes 381/1991, “Ordnung der Sozialgenossenschaften”, sieht für öffentliche Körperschaften, einschließlich Wirtschaftskörperschaften und Kapitalgesellschaften mit öffentlicher Beteiligung die Möglichkeit vor, auch in Abweichung von der Regelung über die Vertragstätigkeit der öffentlichen Verwaltung, Vereinbarungen mit  Sozialgenossenschaften für die Lieferung von Gütern und Dienstleistungen abzuschließen, sofern mit diesen Vereinbarungen das Ziel verfolgt wird, Arbeitsmöglichkeiten für sozial benachteiligte Personen zu schaffen.

Im Rahmen der Massnahmen zur Armutsbekämpfung hat die Autonome Provinz Bozen beschlossen diese Möglichkeit stärker zu fördern, um dadurch einer größeren Anzahl von sozial benachteiligten Menschen eine Arbeitsmöglichkeit zu geben.

Rundschreiben vom 07.08.2006 - Aufträge an Sozialgenossenschaften zur Arbeitseingliederung von sozial benachteiligten Menschen im Sinne des Artikels 5 des Gesetzes 381/1991

Liste der in Südtirol aktiven Sozialgenossenschaften zur Arbeitseingliderung mit Tätigkeitsbereichen

 

 

InfoGenossenschaft - Portal zum Genossenschaftswesen der Provinzen Trient und Bozen

Das von der Region verwaltete Portal möchte ein Bezugspunkt für das Genossenschaftswesen in den Autonomen Provinzen Trient und Bozen sein. Es soll all denjenigen, die aus beruflichen oder anderen Gründen mit dem Bereich Genossenschaftswesen in Kontakt treten wollen, ein umfassender Dienst mit stets aktualisierten Informationen angeboten werden.

http://www.infogenossenschaft.it/

 

 

Garantiegenossenschaft ''Socialfidi'' und gemeinsame Plattform der Garantiegenossenschaften

Das Landesgesetz 12/2006 "Finanzierungs- und Kreditberatung und Errichtung der Garantiegenossenschaft «Socialfidi»" sieht die Regelung der in Südtirol tätigen Garantiegenossenschaften sowie die Errichtung der Garantiegenossenschaft für den Non Profit Bereich «Socialfidi» vor. Man siehe auch die entsprechende Durchfürhungsverordnung (Dekret des Landeshauptmannes vom 7. Februar 2007, Nr. 14). 

Die Garantiegenossenschaft «Socialfidi» verfolgt das Ziel, den Organisationen des Non Profit Bereiches den Zugang zum Kreditmarkt zu erleichtern. Non Profit Organisationen üben eine wichtige soziale Funktion aus, haben aber oft Schwierigkeiten ihre Tätigkeiten durch die Kreditaufnahme zu finanzieren.

Homepage: www.socialfidi.coop

 

Die Genderthematiken in den Sozialgenossenschaften Südtirols. Arbeit, Karriere und Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Das Forschungsprojekt wurde dank der Zusammenarbeit zwischen dem Assessorat für Arbeit, Innovation, Genossenschaften, Chancengleichheit und Berufsbildung der Autonomen Provinz Bozen und dem Konsortium „Sozialcoop“ ins Leben gerufen und zielt auf eine Untersuchung der Welt der Sozialgenossenschaften, unter besonderer Berücksichtigung der Genderproblematiken, ab.

Die Studie zeigt, dass sowohl in der Mitgliedschaft als auch in den Führungspositionen Männer wie Frauen in etwa gleich vertreten sind. Fragen der Chancengleichheit sind relativ marginal und als wenig problematisch gesehen. Auch auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in der Studie eingegangen.

Abschlussbericht (Kurzfassung)

Abschlussbericht (vollständige Fassung)

Präsentation der wichtigsten Ergebnisse