Kulturgüter in Südtirol

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Lok mit Förderwaggon

Der Waggon hat Innen ein Förderband mit Einteilung, die verstellbar ist. Ihm ist eine rote Lokomotive vorgehängt. Der Waggon wurde gelb gefärbt.

Objektbezeichnung:
Grubenbahn
Inventarnummer:
1790
Sammlung:
Standort Ridnaun
Datierung:
1960 - 1990
Material:
Eisen
Institution:
Landesmuseum Bergbau
Maße:
Lok Länge 380 cm, Höhe 166 cm, Breite 115 cm, Waggon Länge 780 cm, Breite 140 cm, Höhe 154 cm, Verlängerung Länge 207 cm
Schlagwort:
Förderung
Historische-kritische Angaben:
Hersteller: HÄGGLUNDS SWEDEN

Im Bergbau am Schneeberg wurde schon im Mittelalter das Bleierz mit kleinen Wagen aus Holz auf Schienen aus den Stollen gefahren. Als 1871 das Bergwerk dank der neuen Methoden zur Nutzung der Zinkblende wieder in Betrieb genommen wurde, zeichneten die Fachleute Pläne für die große Erz-Übertage-Förderanlage, über die das gewonnene Erz vom Schneeberg durch das Lazzachertal zur neuen Aufbereitungsanlage nach Maiern transportiert wurde. Auch im Innern wurden die Stollen mit Schienen aus Eisen ausgelegt, die den Abtransport erleicherten.
Die Bahnen wurden bis zur Auflassung des Bergwerks 1985 immer wieder erneuert. Bis in die 1960er Jahre zogen Pferde oder Maultiere die Waggons. Zu dieser Zeit wurde der Poschhausstollen durchstoßen, durch dem das Material und die Bergleute leichter und schneller passierten. Eine elektrische Lokomotive beförderte sie auf einem einspurigen Gleis.
Im Gelände des Museums in Maiern/Ridnaun stehen verschiedene Grubenzüge, die für die Ausstellung angeschafft wurden. Am Schneeberg befinden sich mehr originale Waggons.
Literatur:
Haller, Harald/Hermann Schölzhorn, Schneeberg in Südtirol. Geschichte, Geschichten, Museum, St. Martin in Passeier 2011.

 

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