Kulturgüter in Südtirol

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Christkind im Glasschrein

Schlafende Wachsfigur, Augen u. Mund ehemals bemalt, mit blonden, einzeln eingeführten Haarlocken; weißes, langärmeliges Seidenkleid mit Klöppelspitze an Saum u. Ärmeln. Auf der Brust Strahlenkranz aus Goldpapier u. rotes vollplastisches Herz. Schrein: Auf Halbkugelfüßen Holzboden, kaschiert (Schachbrettmuster) mit furniertem, ornamentiertem, umlaufendem Kranz, in diesem der Glasschrein eingesetzt. Innen: die Wachsfigur liegend auf hügelig drapiertem, grün lackiertem Papiergrund mit losen Papierblumen, lackierten Blättern, auf Draht gearbeitet, Trockenblumen u. Schneckenhäusern.

Objektbezeichnung:
Kleinplastik
Inventarnummer:
0001
Datierung:
1877 - 1950
Material:
Wachs, Menschenhaar, Seide, Holz, Glas, Papier
Technik:
gegossen, lackiert
Institution:
Museum für Alltagskultur
Maße:
Länge 56 cm, Breite 25.5 cm, Höhe 39 cm
Historische-kritische Angaben:
Seit dem Mittelalter werden Christkindln bei Kultspielen besonders in Frauenklöstern verwendet, später auch im privaten Weihnachtsbrauchtum. Nonnen fertigten Kleider, Windeln. Die Christkindln standen im Zusammenhang mit Kindersegen und guter Geburt. Die Schnecke ist ein Geburts-Symbol.

 

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