Kulturgüter in Südtirol

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Flucht nach Ägypten

Geschnitzte, unbemalte Skulptur aus Zirbenholz: Darstellung der Flucht nach Ägypten. Im Vordergrund Maria und Josef auf einem Esel sitzend. Maria hält das Jesukind im linken Arm, ihre rechte Hand ruht auf der Schulter des Josef.
Im Hintergrund ein Baum und ein Hügel mit weidenden Schafen und einem ruhenden Hirten.

Objektbezeichnung:
Skulptur
Inventarnummer:
00474
Hersteller:
Pitscheider Albino
Sammlung:
Nachlass Albino Pitscheider
Datierung:
1958
Material:
Zirbe
Technik:
geschnitzt
Institution:
Museum Gherdëina
Maße:
Höhe 15.5 cm, Breite 14 cm, Tiefe 7.5 cm
Historische-kritische Angaben:
Albin Pitscheider wurde am 30. November als fünftes von 10 Kindern in St. Ulrich geboren. Als junger Bildhauer erlebte Pitscheider die Zeit der Neugotik und des Nazarener Stils. Schon früh wurden seine künstlerischen Fähigkeiten vom damaligen Direktor der Kunstschule in Wolkenstein entdeckt und ihm so die Lehrstelle für Zeichnen, Modellieren und Bildhauerei übertragen. Es war ihm klar, was die Tradition für Gröden bedeutete, er hatte aber den Weitblick, in diese Tradition den Geist der neuen künstlerischen Strömungen der Zwanziger Jahre in sein Wirken massvoll einfließen zu lassen. Damit erhielt er die Tradition der Kleinplastik im Tal lebendig und lebensfähig. Albin Pitscheiders Schnitzwerke haben neben seinen bevorzugten religiösen Motiven auch Bezug zur Natur und den arbeitenden Menschen, die er aufmerksam beobachtete. Dabei kam auch öfters ein erfrischender Humor zum Vorschein. Pitscheider war auch ein Gründungsmiglied des Museum Gherdëina. (Albin Pitscheider 1877-1962 - Ein Grödner Meister der Kleinkunst, Ausstellung zum 50. Todesjahr des Künstlers, Museum Gherdëina, 01.03 – 31.03.2012)

 

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