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- Gelebtes Brauchtum. A glückseligs nuis Jahr
- DVD, 30 Min., 2012. Ein Film von Armin Widmann
Rund um Neujahr gab und gibt es in Südtirol zahlreiche alte Bräuche. Drei Tage lang zieht im Ultental der Kirchenchor von Haus zu Haus um das uralte Ultner Neujahrslied zu singen. In Stern in Abtei überbringen die Kinder nach dem Gottesdienst den Nachbarn ihre Neujahrswünsche und erhalten als Dankeschön die Bambona geschenkt; das sind Süßigkeiten und selten auch das nach alter Tradition gefertigte süße Brot, das es nur zu diesem Anlass gibt. Im Ahrntal sind die Neujahrsschreier unterwegs. Bereits in aller Früh tummeln sich die Kinder um den Menschen ein frohes Neues Jahr zu wünschen. In Terenten kennt man noch das Schüsselumlucken, ein Spiell, mit dem man die Zukunft deutete.
Produktion: Arminiusfilm, Bozen
Tel. 0471/412939 E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it |
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- Gelebtes Brauchtum. Zu Ostern
- DVD, 45 Min., 2012. Ein Film von Armin Widmann
Palmbesen, Ostergrab, Ratschen, Kalvarienberg und Guffen: Ostern hat eine Fülle an sehr beliebten Bräuchen hervorgebracht. Diese Ausgabe von "Gelebtes Brauchtum in Südtirol" spannt den Bogen vom Palmsonntag zum Ostersonntag. Während in Nordtirol die Palmbesen den jungen Männern vorbehalten sind, sind in Niederdorf auch Mädchen eingebunden. Mit dem Ostergrab wird Christi Tod un Auferstehung lebendig gehoalten. Einige Ostergräber sind aufwändig konstruiert und mit raffinierten mechanischen Vorrichtungen ausgestattet. Zu den größten und schönsten Ostergräbern in Südtirol zählt jenes in Lüsen mit seinen nahezu 100 geblasenen Kugeln. Die Dokumentation zeitg ausserdem die stimmungsvolle Andachtsprozession auf den Kalvarienberg-Kofel in Kastelruth, den beinahe in Vergessenheit geratenen Brauch des Osterratschens auf dem Kirchturm in St. Pauls und das Eierguffen in Niederdorf.
Produktion: Arminiusfilm, Bozen
Tel. 0471/412939 E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it |
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- Gesichter mit Geschichten. 9 Portraits aus Südtirol
- DVD, 60 Min., 2012. Ein Film von Astrid Kofler und Helmut Lechthaler
Der Film „Gesichter mit Geschichten“ ist eine Filmdokumentation über Menschen in Südtirol, zugleich einer über die Zeit, das Vergehen der Zeit, das Verschwinden von Geschichten, Ereignissen, Wörtern, ein Film auch über Klänge, Dialekte, Rhythmen, über Geschwindigkeit und Langsamkeit, über die Veränderung und das Immergleiche; über Menschen aus der Stadt, aus der ländlichen Gegend, vom Berg, ein Film über Einzelgänger, Ehepaare, über in ihrem Umfeld bekannte und weniger bekannte Personen.
Im Mittelpunkt stehen Originale, die Kurioses erzählen, weil sie in den Augen des „normalen“ Betrachters vielleicht kurios leben. Doch will die Dokumentation nicht einfach nur Kurioses aneinanderreihen, im Kuriosen werden Geschichten erzählt, die man sich so nie mehr vorstellen könnte.
Eine liebevolle Reise durch die Zeit und durch das ganze Land mit all seinen Dialekten, Färbungen, Besonderheiten, mit viel Augenzwinkern, aber ohne jeden Zynismus und ohne jede Bosheit. Eine Bestandsaufnahme, um schließlich zu zeigen, wie bunt die Menschen doch sind.
Produktion: Audiovision, Terlan
Tel. 0471/412939 E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it |
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- Südtirols Industrie. Eine Zeitreise durch ihre Entwicklung
- DVD in drei Teilen á 30 Min., 2012.
Ein Film von Jutta Kusstatscher und Günther Neumair
Die Industrie ist eine Säule der Südtiroler Wirtschaft. Ihre Wurzeln liegen jedoch nicht, wie gemeinhin angenommen, im Faschismus, sondern reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück.
Diese Filmserie zeichnet in drei Teilen (á 30 min) die Entwicklung der Südtiroler Industrie nach – eine wirtschaftshistorische Pionierarbeit, die auch die Südtiroler Geschichte neu beleuchtet.
Journalistin Jutta Kußtatscher und Kameramann Günther Neumair stöberten in Archiven und besuchten Unternehmen, die über Generationen gewachsen sind. Es sind zumeist Familienunternehmen, die sich über Jahrzehnte und Jahrhunderte weiterentwickelt – und ihre Betriebe häufig im Gegenwind des Zeitgeistes aufgebaut haben.
Teil 1 von 1848 bis zum Ersten Weltkrieg.
Teil 2 von 1919 bis zum Zweiten Weltkrieg.
Teil 3 1945 bis Mitte der 1980er Jahre.
Produktion: Rec-Mediaproduction, Eppan
Tel. 0471/412939 E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it |
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- Südtirols Täler. Das Ultental
- DVD, Hauptfilm 12 Min., 6 Kurzfilme zu 3-5 Min., 2012. Ein Film von Christoph Wieser.
Wie kaum ein anderes Südtiroler Tal, hat Ulten seinen ursprünglichen Charakter in Lebensweise, Architektur und Natur erhalten. Derzeit leben dort um die 4500 Einwohner. Die ältesten Siedlungsspuren reichen 2500 Jahre zurück. Fast eben so alt sollen die sogenannten Ur-Lärchen von St. Gertraud sein. Sie gelten als nationales Naturdenkmal. Im Mittelalter regierten auf Schloss Eschenlohe die Herren von Ulten. Sie haben dem Tal den Namen verliehen und ihre Burg gilt seither als dessen Wahrzeichen. In der Nachkriegszeit wurden drei große und drei kleine Stauseen errichtet. Über 40 Bauwerke und Höfe fielen den Bauarbeiten zum Opfer. Heilwasser und Badekultur gehören ebenfalls zum Ultental. Im Nationalpark Stilfserjoch zieht der Steinaldler seine Kreise. Der Talschluss steht deshalb unter Naturschutz und zeichnet sich durch eine artenreiche Flora und Fauna aus.
Den Film ergänzen 6 Kurzfilme zu den Themen: Stauseen und Elektizität, Menschen und Lebensweise, Wirtschaft, Natur und Umwelt, Sehenswürdigkeiten, Geschichte.
Produktion: Videocap, Bozen
Tel. 0471/412939 E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it |
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- Meran 1945 bis 1965. Zerronnene Vision
- DVD, 33 Min., 2012. Ein Film von Traudi Messini und Günther Neumair
Im Meran der Nachkriegszeit haben sich Dichter, Schriftsteller, Filmemacher, Schauspieler, Architekten, Musiker, bildende Künstler aus der einheimischen und internationalen Szene getroffen und befruchtet. Es herrschte ein intellektuelles Klima internationalen Niveaus. Meran wurde zur wahren Kulturdrehscheiber und für einheimische Künstler mitunter zum Sprungbrett in die internationale Szene.
Der Film „Meran 45 -65. Zerronnene Vision“ skizziert die Vielseitigkeit der Genres und Kulturen, zeigt wie weitläufig das gesamt Kulturgeschehen war und wie eng die Regsamkeit und Offenheit der Kurverwaltung mit der Entwicklung der Kurstadt verbunden war.
Produktion: Mediaart-Production, Bozen
Tel. 0471/412939 E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it |
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- Das Zerteilen der Zeit - Franz Tumler. Ein Schriftstellerleben
- DVD, 45 Min, 2012. Ein Film von Martin Hanni und Peter Paul Kainrath.
Franz Tumler wird vielerseits als einer der maßgeblichsten Schriftsteller Südtirols bezeichnet; am 16.01.1912 in Gries bei Bozen geboren, spiegeln sich in seiner Biografie viele Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunders wider.
Zum 100. Geburtstag (16.01.2012) entsteht in enger Zusammenarbeit mit Tumlers Witwe, Frau Sigrid John Tumler, eine Dokumentation, die frei von Tabus das Leben dieses Südtiroler Schriftstellers erzählt: seine Jugend, seine Reisen, sein aktives Mitläufertum mit den Nationalsozialisten, seine selbstzerstörerischen Seiten vom Drogenkonsum bis hin zum Schlaganfall und vor allem sein literarisches Werk.
Tragende Elemente der Dokumentation werden noch nie gezeigte Dokumente in Ton, Bild und Schrift von Franz Tumler sein. Freunde und kritische Weggefährten wie Sigrid John Tumler, Tilman Tumler, Klaus Völker, Wilhelm Burger, Hans Dieter Zimmermann, Joseph Zoderer und Norbert Florineth werden ein feines Netz an Zeugnissen weben. Die Schauplätze Laas, Oberösterreich, Berlin und Volterra zeichnen den atmosphärischen Raum zu Tumlers Lebensorten nach.
Produktion: Mediaart Productioncoop, Bozen
Tel. 0471/412939 Web: Trailer E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it |
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- Eine Brücke für den Frieden bauen. Tiroler und Südtiroler Jugendliche als Brückenbauer
- DVD, 40 Min, 2012. Ein Film von Christian Bassani
Vorurteile gegenüber andersgläubigen Mitbürgern sind oft an der Tagesordnung, auch in Tirol und Südtirol. Nicht zuletzt Jugendliche zeigen oft eine gleichgültige Reaktion auf Arten von Rassismus oder Diskriminierung. Doch wie gut kennen Jugendliche aus Tirol und Südtirol überhaupt andere Religionen und Kulturen? Im Rahmen eines interkulturellen Austauschprojektes sind junge Juden, Muslime und Christen aus Israel nach Tirol und Südtirol gekommen, um sich hier über Religion und Kultur zu informieren. Umgekehrt haben Jugendbetreuer aus Tirol und Südtirol Israel einen Besuch abgestattet, um die Bedeutung der Religion bzw. Kultur und damit verbunden den Nahostkonflikt besser zu verstehen: Herausgekommen sind Eindrücke, die bei den Teilnehmern noch länger wirken dürften.
Produktion: Ebner Film, Bozen
Tel. 0471/412939 E-Mail: verena.wachter@rovinz.bz.it |
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- Paul Troger (1698-1762). Ein Welsberger Maler im barocken Europa
- DVD, 48. Min., 2012. Ein Film von Lucio Rosa und Hanns-Paul Ties.
Paul Troger wurde in Welsberg im Pustertal als Sohn eines Schneiders und Mesners geboren. Der Förderung durch Angehörige der bedeutenden Trentiner Adelsgeschlechter der Firmian und Thun verdankte er eine umfassende künstlerische Ausbildung in der „Malerschule“ des Giuseppe Alberti in Cavalese sowie in den großen italienischen Kunstzentren Venedig, Rom und Neapel. Von sener Wahlheimat Wien aus etablierte er sich als führender Maler der im Geist des Barock erneuerten Klöster Niederösterreichs, Mährens und Ungarns. Trogers Fresken in den Stiften Melk, Altenburg und Göttweig zählen mit ihren leuchtenden Farben und packenden Kompositionen zu den Höhepunkten der barocken Deckenmalerei in Europa. Nicht weniger qualitätsvoll sind seine durch starke Helldunkelkontraste gekennzeichnete Ölbilder. Auch für seine Tiroler Heimat war Troger immer wieder tätig. Die Deckenbilder in der Casa Ress in Cavalese und im Palazzo Firmian in Mezzocorona sind beeindruckende Zeugnisse von Begabung und Lerneifer des etwa 16- 20-jährigen Malers. Die Altarbilder, die Troger seiner Heimatpfarre Welsberg schenkte, zeigen ihn auf der Höhe seines Schaffens. In den Fresken des Brixner Domes zog der etwa 50-jährige eine Summe seiner Kunst. Gegen Ende seines Lebens hatte Troger wiederholt das ehrenvolle Amt des Rektors der K. K. Hofakademie der Maler-, Bildhauer- und Baukunst inne.
Der Welsberger war der mit Abstand wichtigste Lehrer unter den österreichischen Malern des 18. Jahrhunderts. Unzählige bedeutende Maler, darunter viele Tiroler Landsleute, erhielten bei Troger ihre maßgebliche Schulung.
Produktion: Studio Film TV, Bozen
Tel. 0471/412939 E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it |
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- Ivo Barnabó Micheli. Una Reise
- DVD, 53 Min., 2012. Ein Film von Astrid Kofler und Helmuth Lechthaler.
Sein Lebtag war er als Filmregisseur und Drehbuchautor unterwegs, in Zügen, in Taxis, auf Dreh in Afrika, in Italien, vor allem aber in Mitteleuropa. In seinen rund 30 Filmen beschäftigte er sich vor allem mit dem Überschreiten von Grenzen, mit Grenzerfahrungen und Grenzgängern: Er porträtierte Heinrich Böll, Franz Kafka, Pier Paolo Pasolini, Giordano Bruno, Galileo Galilei, Roberto Rossellini, George Tabori, Elfriede Jelinek und nicht zuletzt den ebenfalls aus Bruneck stammenden Dichter Norbert C. Kaser.
In dieser Dokumentation steht der 1942 in Bruneck geborene und ebendort im Jahre 2005 verstorbene Ivo Barnabò Micheli selbst im Mittelpunkt. Erstmals veröffentlicht werden Auszüge aus seinem Tagebuch: Nicht etwa verschriftlichte Gedanken sind dies, sondern in allen möglichen Situationen aufgenommene Videosequenzen: Von der Arbeit spricht er, aber auch von seinem Leben und Denken: Micheli am Strand, an der Schreibmaschine, im Zug, beim Bügeln, mit einer brennenden Zigarette meist, mit Musik im Hintergrund.
„Ivo Barnabò Micheli. Une Reisa“ ist eine Spurensuche in zweifachem Sinne: Er selbst hat immer wieder in Südtirol nach seinen Wurzeln gesucht, ist auf die Suche nach Menschen gegangen, nach ihren Geschichten. Mit Hilfe der Erinnerungen von Familienmitgliedern, Freunden und einstigen Mitarbeitern ist es zugleich die Suche nach einem Menschen, der sich selbst am allerwenigsten einordnen lassen wollte.
Produktion: Audiovision, Terlan
Tel. 0471/412939 Web: Trailer E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it |
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