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Lesefrühling
Lesen und Sprache standen im Lesefrühling 2007 in ganz Südtirol im Mittelpunkt und wurden mit zahlreichen Aktionen umworben. Mit mehr als 600 Veranstaltungen im ganzen Land wurde in Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, Museen, in Jugendzentren und Seniorentreffs, auf Dorfplätzen oder auf Lesefesten das Lesen in seinen unterschiedlichsten Facetten zelebriert.

Planungsgruppe des Lesefrühlings
Elfi Fritsche, Elisabeth Nitz (Pädagogisches Institut), Margot Schwienbacher, Ruth Schmidhammer (Drehscheibe), Helga Mock (Amt für Jugendarbeit), Helga Hofmann (Amt für Bibliotheken & Lesen), Maria Theresia Rössler (JuKiBuZ), Volker Klotz (Amt für Bibliotheken & Lesen), Lucia Piva, Patrizia Caleffi, Alessandra Sorsoli (Ufficio educazione permanente, biblioteche e audiovisivi).
Ausgerichtet wurde der Lesefrühling vom Leseforum Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugendarbeit und den Kolleginnen des Ufficio educazione permanente, biblioteche e audiovisivi.
Leseräume-Wörterträume
Mit über 600 Veranstaltungen wurden im Südtiroler Lesefrühling viele Menschen im ganzen Land zum Lesen verlockt. Anschaulich und sinnlich stellt das reich illustrierte Buch „Leseräume-Wörterträume" die Highlights dieser großen Aktion vor. Mit einer bunten Fülle von Anregungen und praktischen Handlungsanleitungen für eine zeitgemäße Leseförderung ist diese Dokumentation eine wahre Fundgrube für all jene, die sich mit dem Lesen beschäftigen. Die Publikation des Pädagogischen Instituts und des Amtes für Bibliotheken und Lesen ist beim Folio Verlag erschienen.
Leseräume - Wörterträume: Der Südtiroler Lesefrühling- Hrsg. von Elfi Fritsche, Helga Hofmann, Elisabeth Nitz, Maria Theresia Rössler. Bozen, 2008. Erhältlich im Buchhandel (Inland: 18,50 €; Ausland: 19,50 €)
Rezension aus den Bibliotheksnachrichten des Österreichischen Bibliothekswerks 2008/4:
Im Jänner 2007 konnte man seltsam gekleidete Männer durch die Bozener Fußgängerzone flanieren sehen. Mit dabei hatten sie ein Buch und es konnte schon passieren, dass sie sich, entweder auf der Straße liegend oder an eine Laterne gelehnt, in ihre Lektüre vertieften oder Blumen an die Passanten verteilten. - So der treffende Auftakt des „Südtiroler Lesefrühlings“, ein Projekt, das im Frühjahr 2007 mit großem Erfolg durchgeführt wurde und ganz unter dem Motto „Leseräume - Wörterträume“ stand. Ein Projekt, in dem die Freude am Lesen ihren Ausdruck fand. Getragen und vorbereitet wurde die Initiative vom Deutschen Pädagogischen Institut, dem Amt für Bibliotheken und Lesen in der Kulturabteilung des Landes und dem Kinder- und Jugendbuchzentrum im Südtiroler Kulturinstitut. In einer ersten Publikation präsentierte Ruth Oberrauch 125 Ideen zur Leseförderung, die - so der gleichnamige Titel - „Appetit auf Lesen“ machen sollten. In Form einer Speisekarte werden unter den „Aperitifs“ kurze Impulse aufgelistet, unter den „Vorspeisen“ finden sich Vorschläge für schnell und einfach durchführbare Veranstaltungen. Wer sich Größeres zutraut, kann unter den „Hauptspeisen“, „Leckerbissen“ und „Desserts“ besondere Köstlichkeiten wie z.B. Literaturmenüs, Sagenwanderungen, Lesebäume und Hörclubs für sich entdecken. Wie groß der Lesehunger und wie kreativ die Umsetzung der Projektideen in Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, Jugendzentren etc. war, zeigt die nun vorliegende Dokumentation: Insgesamt fanden in der Zeit vom 1. Februar bis 31. Mai an die 600 Veranstaltungen statt. Einen kleinen Auszug daraus präsentiert dieser ansprechend gestaltete, mit zahlreichen Bildern versehene Band, der eine Fundgrube für die eigene Veranstaltungsarbeit ist. Die informativen, angenehm zu lesenden Beiträge enthalten eine Fülle an Anregungen für kreative Leseförderungsprojekte und liefern praktische Handlungsanleitungen. So liest man beispielsweise von Bilderbuchwerkstätten mit Fantasiereisen, von selbst gebastelten Bilderbüchern und imposanten Bücherskulpturen, von Ausflügen in geheimnisvolle Märchenwelten, von Lesepatenschaften oder von der Bücherraupe Leselotte und ihrer Reise durch Schulklassen und Kindergärten. Gut verstaut in den Büchertaschen der Raupe finden die Kinder unterschiedlichsten Lesestoff und machen für Leselotte ein eigenes, gemütliches Lese-Plätzchen zurecht. Solche und viele andere spannende (Begegnungs-) Räume für Lesen und Bücher tun sich beim Schmökern in diesem umfangreichen Band auf (Cornelia Gstöttinger).
PartnerInnen
Der Lesefrühling wurde von mehreren Einrichtungen getragen
- Amt für Bibliotheken und Lesen der deutschen Kulturabteilung
- Amt für Weiterbildung, Bibliotheken und audiovisuelle Medien der italienischen Kulturabteilung
- Pädagogisches Institut für die deutsche Sprachgruppe
- Drehscheibe - Arbeitskreis für Kinder- und Jugendliteratur
- Jukibuz im Südtiroler Kulturinstitut
- Amt für Jugendarbeit
Ihre Ansprechperson
Dr. Helga Hofmann, Tel. 0471 413322, E-Mail helga.hofmann@provinz.bz.it
täglich vormittags, Dienstag und Donnerstag auch nachmittags