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NUJ

Zeitschrift für Junge Kultur in Südtirol

Unter diesem Namen erschien pünktlich zu Beginn des Schul- und Studienjahres 2015 die neue Kulturzeitschrift. Sie will eine Tür zur jungen Kultur in Südtirol (und darüber hinaus) öffnen. Über einen Ideenwettbewerb ist eine in Form, Grafik und Inhalt verjüngte und breiter ausgerichtete Zeitschrift in der Nachfolge der Frauenkulturzeitschrift "alpenrosen" (2008-2014) entstanden. Die Aufgabe lag darin, Personen, Initiativen, Veranstaltungen der reichhaltigen jungen Südtiroler Kulturszene und jener im regionalen Umfeld darzustellen und Aufschluss über ihre Arbeitsweise, ihre Formate und Projekte zu geben. Der Name der Zeitschrift „NUJ“ entstand aus einem Jux, als Palindrom von „Jung“. Rückwärts gelesen, ohne „g“ bedeutet er im Südtiroler Dialekt „neu“ und steht sinnbildlich für das Neue der heimischen Nachwuchsszene.

(Letzte Aktualisierung: 29.09.2016)

NUJ 2016

Titelbild von Sara SchwienbacherNUJ legt wieder den Fokus auf die junge Kultur im Lande und im regionalen Umfeld. In 19 Beiträgen werden Personen, Initiativen und Veranstaltungen beleuchtet, die sich neben die ‚etablierte’ Kunst platzieren. Das Spektrum reicht von den Bildenden Künstlerinnen Sara Schwienbacher und ihrer Kunstfigur ‚rosa me’, die auch das Cover ziert, und der in Wien lebenden Karin Ferrari bis zum Glurnser Atelierhaus ‚GAP’, über die jungen darstellenden Künstler des Rotierenden Theaters im Eisacktal und des Teatro La Ribalta in Bozen bis hin zur Theaterautorin Anna Gschnitzer oder zu den neuen Musikgruppen Drahthaus, Ensemble Chromoson und Me + Marie, die jeweils ganz unterschiedliche künstlerische Ansätze aufzeigen. In der Sparte Neue Medien wird der Visual Developer und Story Artist Philipp Comarella mit neuen Formaten und Berufsbildern präsentiert, ebenso im Bereich Film eine Gruppe junger Südtiroler Filmschaffender mit dem neuen Format der Webserie und ihrem Projekt Crimetube Südtirol. Auch das neue experimentelle Kulturfestival Urkult am Ritten, das Projekt ‚AsyLand’ zum Bau einer mobilen Flüchtlings-Unterkunft oder die Workshopreihe „Näh' dich glücklich!“ des Atelier B in Bruneck werden näher beleuchtet. Nicht zuletzt geben auch spannende Kulturorte wie die p.m.k. oder Freirad in Innsbruck oder The Impact Hub in Trient ihre Erfolgsstrategien preis. Die Südtiroler Kulturzeitschrift 39Null ist mit einem Gastbeitrag vertreten und ein Abriss von Südtirols Geschichte seit 1989 im Spiegel des Weltgeschehens gibt Einblick in die Weltsicht, in der die heimische Generation der sog. ‚Millenials“ aufgewachsen ist. Die Fotos wurden vorwiegend von Michael Pezzei und Christian Pitschl angefertigt.

Die 2. Ausgabe von NUJ wurde von Kulturlandesrat Philipp Achammer am 27. September 2016 im Kapuzinerkeller in Klausen präsentiert und ist im Amt für Kultur der Abteilung Deutsche Kultur, Andreas-Hofer-Straße 18, Bozen kostenlos erhältlich oder online abrufbar.

NUJ 2015

Titel NUJ 2015Kulturlandesrat Philipp Achammer hat die erste Ausgabe der Zeitschrift gemeinsam mit dem Redaktionsteam und einigen der in NUJ vertretenen Kunstschaffenden am 2. Oktober 2015 in der 'Traube' in St. Ulrich der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit 15 Beiträgen wird das breite Spektrum der jungen Kulturszene in Südtirol und darüber hinaus dargestellt: Vom bildenden Künstler Leander Schönweger, der gegen den Strom schwimmenden Musikgruppe Controfase, dem etwas anderen Kulturfestival Kribiskrabis und einem Essay des ARTE-Redakteurs Gustav Hofer als Plädoyer für Festivalkultur, dem Projekt des temporären Literaturhauses Casa Nang, der Jugend-Big Band, dem Veranstaltungsort Die Bäckerei in Innsbruck, der darstellenden Künstlerin Nora Pider, dem Creativ Designer bei Walt Disney Imageneering Dumëne Comploi, der Traube in St. Ulrich, der Kleinkunstgruppe Cababoz aus Bozen, dem Hotel Amazonas mit seinem sommerlichen Residenzprogramm, über einen Gastbeitrag des online-Mediums Barfuss.it aus Meran und das Trentiner Performing-Arts-Centre Centrale Fies bis hin zum Filmschaffenden Matthias Lintner. Das Cover dieser Ausgabe ziert eine künstlerische Arbeit von Leander Schönweger, die er 2015 erstmals in Südtirol gezeigt hat. Die Fotos wurden vorwiegend von Mirja Kofler und Daniel Mazza angefertigt.

„NUJ 2015“ ist im Amt für Kultur der Abteilung Deutsche Kultur, Andreas-Hofer-Straße 18, Bozen kostenlos erhältlich oder online abrufbar.


Ihre Ansprechperson

Dr. Alexandra Pan
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E-Mail: Alexandra.Pan@provinz.bz.it