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Der Südtiroler Museumstag

Der Südtiroler Museumstag ist eine Fachtagung, die sich in erster Linie an die Museumsleute in Südtirol richtet.
Sie dient dem Kennenlernen und dem Austausch zwischen den Sammlungen und Museen sowie der Diskussion aktueller Fragen und museumsrelevanter Themen.

5. Südtiroler Museumstag 2009

Der 5. Südtiroler Museumstag hat am Freitag, 13. November 2009 im ehemaligen Kapuzinerkloster in Klausen statt gefunden. Im Mittelpunkt stand das Thema "BesucherInnen - welche Bedürfnisse haben sie?"

Ausgangspunkt der Tagung waren die Ergebnisse der BesucherInnenbefragung, die in Zusammenarbeit mit Apollis (Institut für Sozialforschung und Demoskopie) von August 2008 - Juli 2009 in 14 ausgewählten Museen in Südtirol durchgeführt worden ist. 
Den Hauptvortrag hielt Prof. Hans Joachim Klein vom Zentrum für Evaluation und Besucherforschung in Karlsruhe zu „Besucherorientierte Maßnahmen als Ergebnis der BesucherInnenforschung" halten. 
In den anschließenden Workshops wurden von Prof. Klein, Dr. Gabriele Rath (von Rath & Winkler, Innsbruck) und von Dr. Albrecht Gribl (Bayerische Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen, München) Kernfragen wie „Welche strukturellen Voraussetzungen braucht es für einen gelungenen Museumsbesuch? Was veranlasst die Leute zum Museumsbesuch? Was wünschen sich die BesucherInnen im Museum? Welche BesucherInnen wünschen sich die Museen? Wie erreicht man neue Zielgruppen?" vertieft.
Weiters hat Dr. Christian Gasser als Projektleiter eine kurze Rückmeldung zur Testphase der museumobil Card geben.
Zum Abschluss hat der Direktor Dr. Christoph Gasser durch das Stadtmuseum in Klausen geführt, bevor der Museumstag nach 18.00 Uhr im Gasthof zur Goldenen Rose ausklang.

Das Programm: Programm (pdf)
Die Ergebnisse: pdf

4. Südtiroler Museumstag 2008

Der 4. Südtiroler Museumstag "Sammeln - mehr als eine Leidenschaft?"
wurde am Freitag, 14. November 2008 auf Schloss Pienzenau bei Meran ausgetragen.
Wie der Titel bereits verrät, war er dem zentralen Thema "Sammeln" gewidmet.
Als Hauptreferent hat Samy Bill von "MuseVM - Beratung und Ausbildung" aus Jenaz/Graubünden (CH) dieses Kernthema nach dem Motto "Lust und Last des Sammelns" erläutert.
Im Anschluss fanden zur Vertiefung drei parellel laufende Workshops mit:
- Dr. Herlinde Menardi, Bereichsleiterin im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck (A)
- Dr. Paul Rösch, Direktor im Touriseum - Landesmuseum für Tourismus in Meran und
- Samy Bill statt.

Programm (pdf)

Hier können die Ergebnisse heruntergeladen werden:

3. Südtiroler Museumstag 2007

Der 3. Südtiroler Museumstag fand am Freitag, 23. November 2007, in der Weiterbildungsakademie Schloss Rechtenthal in Tramin statt. 
Der Museumstag griff auch heuer wieder einige "Kernthemen" aus den Grundsätzen für Sammlungen und Museen Südtirols auf und war dem Thema Qualität im Museum gewidmet.
Eingeleitet wurde die Tagung vom Vortrag „Was bedeutet Qualität im Museum? Ein Beispiel aus Kärnten“ von Dr. Hartmut Prasch, Direktor des Museums für Volkskultur in Spittal an der Drau. Dieser Beitrag bot die Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und machte deutlich, wie wichtig gezielt gesetzte Maßnahmen für eine Qualitätssicherung und –steigerung auch im Museumsbereich sind. Er stellte u.a. das Kärntner Museumsgütesiegel, den Masterplan des Bunds Kärntner Museen sowie die Kärnten Card als Beispiele für strategische Museumsarbeit vor. Die Bedeutung von Kooperationen mit branchenfremden Strukturen wurde dabei besonders deutlich und stieß auf großes Interesse.
Nach diesem Eröffnungsvortrag waren alle TeilnehmerInnen eingeladen, sich bei drei parallel laufenden Workshops aktiv zu beteiligen. Dabei standen die Themen Standortbestimmung, BesucherInnenbefragung und Kooperationen und Netzwerke im Mittelpunkt. 


Im Anschluss an die Tagung wurden die TeilnehmerInnen von Herrn Anton Rinner, langjähriger Museumsverantwortlicher, und seinem Nachfolger Herrn Hermann Toll durch das Dorfmuseum Tramin geführt.
Der Tag wurde bei einer gemütlichen „Marende“ im "Keller am Keil", des Panholzerhofes in Kaltern,  abgeschlossen.

Das detaillierte Programm + Anmeldeschein und die Ergebnisse der Workshops können hier herunterladen werden:

Ergebnisse der Workshops

  1. Standortbestimmung mit Dr. Thea Unteregger
  2. Vom Gästebuch zum Fragebogen: BesucherInnenbefragung in der Praxis mit Dr. Thomas Ohnewein
  3. Museum im Netzwerk. Kooperationen zwischen Museen und anderen Institutionen mit Dr. Irene Hager

 

2. Südtiroler Museumstag 2006

Am Samstag, 25. November 2006 fand der 2. Südtiroler Museumstag statt.
Ausgetragen wurde er auf der Haselburg bei Bozen.
Im Sinne des Fortgangs des Entwicklungsprojektes für Sammlungen und Museen  stand das Thema „Qualität im Museum“ im Mittelpunkt des 2. Südtiroler Museumstags.

Gemeinsam mit den Sammlungen und Museen wurden, ausgehend von den Ergebnissen des 1. Museumstags im November 2005 und im Sinne einer Leitbilddiskussion für die Museumslandschaft in Südtirol, im vergangenen Jahr Grundsätze für ein Entwicklungskonzept ausgearbeitet.
Diese Grundsätze  wurden zum Museumstag in einer gedruckten Broschüre vorgelegt.
Gleichzeitig bildete diese Tagung den Startpunkt für die Diskussion und Entwicklung von Qualitätsstandards in der Museumsarbeit (2. Etappe im Rahmen des Entwicklungsplans für Sammlungen und Museen  in Südtirol).
Ausgehend von den Fragen „Was bedeutet Qualität im Museum? Welche Vorteile bringen Standards mit sich?“ stellten ReferentInnen aus Südtirol und dem deutschsprachigem Ausland (Schweiz und Deutschland) Projekte vor, die bereits umgesetzt worden sind bzw., sich noch in der Phase der Umsetzung befinden.
Mit diesen Beispielen aus Italien, Österreich und Deutschland wurden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, die auch für Südtirol interessant sind.

1. Südtiroler Museumstag 2005

Am 12. November 2005 fand in der Aula der Universitätsbibliothek in Bozen der 1. Südtiroler Museumstag statt.
Er bildete den Auftakt für die Ausarbeitung eines Leitbildes im Rahmen eines über mehrere Jahre angelegten Entwicklungsprozesses  für die vielfältige Museumslandschaft in Südtirol.
Schwerpunkt war die Formulierung von gemeinsamen Zielen und Visionen in Arbeitsgruppen, die die Basis für die weitere Vorgangsweise bildeten.
Gerade vor dem Hintergrund einer sehr unterschiedlichen Museumslandschaft in Südtirol ist es wichtig, eine gemeinsame Grundlage für eine einheitliche und ausgewogene Entwicklung zu schaffen.

Weiters wurde in Form einer Selbstbilderhebung das Image der Museen ermittelt, deren VertreterInnen anwesend waren.
Die TeilnehmerInnen wählten eine Redaktionsgruppe, bestehend aus VertreterInnen der unterschiedlichen Museen. Diese Redaktionsgruppe wurde mit der Aufgabe betraut, aufgrund der Ergebnisse des Museumstags einen Entwurf für ein Leitbild auszuarbeiten.