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Migration, Sprache, Alphabetisierung

Hier finden Sie verschiedene Projekte, Maßnahmen usw., aber auch Untersuchungen zu dem Thema "Migration und Sprache":

Deutschkurse

Das Amt für Weiterbildung fördert seit mehreren Jahren Deutschkurse für MigrantInnen auf A1- und A2-Niveau des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Die Kurse richten sich an EinwandererInnen ab 16 Jahren aus Nicht-EU-Ländern. Sie dauern in der Regel 40 Stunden, sind kostenlos (inkl. Lehrmaterial) und können bei genügender TeilnehmerInnenzahl (8 Personen) landesweit veranstaltet werden. Anmeldungen werden vom Sprachanbieter alpha beta piccadilly und azb by cooperform entgegen genommen.

Italienischprüfungen

Seit Jänner 2011 müssen Nicht-EU-BürgerInnen einen Italienisch-Test bestehen, um eine langfristige Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Der Test ermittelt die folgenden Kompetenzen: Hören, Lesen und Schreiben. Wer eine Prüfungssituation simulieren möchte, findet hier das Beispiel eines solchen Italienischtests mit entsprechenden Lösungen. Ebenso zu finden sind Informationen über Anmeldung, Kontakte usw.

DAZ- und DAF-Fortbildungen

Im Rahmen der jährlich ausgeschriebenen Förderungen des europäischen Integrationsfonds für Drittstaatsangehörige organisiert das Amt für Weiterbildung eigene Fortbildungen für DaZ-Lehrende in der Erwachsenenbildung. Ziel ist es, den Lehrpersonen ein zusätzliches Werkzeug für die Didaktik in heterogenen Lerngruppen mitzugeben.

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Forschung

Mit dem Thema Migration und Sprache beschäftigen sich verschiedene Einrichtungen in Südtirol.

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Alphabetisierung

Eine Studie zur Sprachvermittlung an ImmigrantInnen (Landesamt für Weiterbildung, 2002) ergab, dass erwachsene AnalphabetInnen immer wieder herkömmliche Sprachkurse zu nutzen versuchten. Sie scheiterten an der Tatsache, dass sie nicht lesen und schreiben konnten. Auf diesen akuten Bedarf reagierte das Landesamt für Weiterbildung mit einem Modellprojekt, dem Alphabetisierungskurs.

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Transnationales ExpertInnenforum "Sprache und Migration"

Das Thema Migration schärft immer wieder die Aufmerksamkeit, spiegelt es sich ja in fast allen Lebensbereichen wider, von Bildung und Kultur über Arbeit, Wohnen und Reisen bis hin zu Musik, Tanz und Geselligkeit. In Kombination mit Sprachvermittlung erhält es eine zusätzliche und besondere Bedeutung. Um sich diesbezüglich über länderspezifische Entwicklungen auszutauschen und unter Fachleuten zu vernetzen, haben sich im Frühjahr 2006 rund zwanzig ExpertInnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol zum Transnationalen ExpertInnenforum „Sprache und Migration“ zusammengeschlossen.

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