Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • Mit langem Atem/Il lungo respiro. Eine kurze Geschichte der Südtiroler Autonomie/Una breve storia dell’autonomia altoatesina

    Mit langem Atem/Il lungo respiro. Eine kurze Geschichte der Südtiroler Autonomie/Una breve storia dell’autonomia altoatesina

    DVD, 2020, 21 Min. Sprache: dt; ita; Ein Film von Andreas Pichler.
    Der Film durchläuft die wichtigsten Stationen der Debatten, der Kämpfe und der Umsetzung der Südtiroler Autonomie. Er erzählt die Geschichte als spannende Erfolgsgeschichte lokaler und internationaler Diplomatie, die sich bis heute in einem ständigen Prozess befindet, und die das Leben der Menschen in Südtirol grundlegend prägt. Il film ripercorre le tappe piú significative dei dibattiti, delle lotte e dell’attuazione dell’autonomia altoatesina. Narra la storia come resoconto del successo della diplomazia locale e internazionale, ancora oggi in costante evoluzione e che influenza in modo sostanziale la vita delle persone in Alto Adige. Produktion: Miramonte Film, Bozen

    Tel. 0471 412939

    E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it

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  • Reliquien und Heiltum. Südtirols heilige Knochen

    Reliquien und Heiltum. Südtirols heilige Knochen

    DVD, 2020, 28 Min. Ein Film von Christoph Wieser
    Südtirol bietet im europäischen Vergleich eine erstaunliche Fülle an Reliquien. Sie stecken in Altären, in Kirchturmkugeln, in Broschen, und vielen anderen Gegenständen, von denen man sich Schutz oder Heilung verspricht. Die Heiligenverehrung und damit verbunden der Reliquienkult, wurzeln in der Volksfrömmigkeit des Mittelalters. Dabei geht es nicht nur um Knochen, die als Reliquien bezeichnet werden, sondern auch um Blut, Kleidung oder Splitter vom Kreuz Christi. Südtirols bedeutendste Reliquien werden im Rahmen der Kassenprozession in Brixen ausgestellt und umgetragen. Überhaupt liegt hier eine große Fülle an kostbaren Reliquien, die bis auf Jesus zurückreichen. Produktion: Wieser Media, Bruneck

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  • Sozialkulturelle Visionen

    Sozialkulturelle Visionen

    DVD, 2020, 35 Min. Ein Film von Michael Lintner
    Japan, mit seiner jahrtausendealten Tradition ist geografisch und kulturell gesehen sehr weit entfernt von Südtirol, und somit total anders, oder doch nicht? Takashi Yanase, Manfred Bernard und seine Ehefrau Karin Nakagawa, sowie Daniele Frison sind im sozialen und künstlerisch-kulturellen Bereich tätig. Sie machen sich Gedanken über Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Kulturen – der südtiroler und der japanischen. Ein Dialog entwickelt sich, der zu Erkenntnissen führt und Visionen anregt! Produktion: MyKey-Video, Ritten

    Tel. 0471 412939

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  • Das Ringen um das Paket. Zeitzeugen erinnern an die historische Entscheidung 1969

    Das Ringen um das Paket. Zeitzeugen erinnern an die historische Entscheidung 1969

    DVD, 2020, 38 Min. Ein Film von Elisabeth Stampfer
    Am 22. November 1969 wurden in Meran die Weichen für das zweite Südtiroler Autonomiestatut gestellt. Über 1.000 Delegierte stimmten auf der Landesversammlung der Südtiroler Volkspartei über das 137 Maßnahmen starke Paket ab. Eine Entscheidung die laut Zeitzeugen in einer sehr angespannten Atmosphäre getroffen wurde. „Die Südtiroler müssen alle zugeben, dass der Weg den Silvius Magnago eingeschlagen hatte, der günstigste war. Es gab keine Alternative“, erinnert sich Roland Riz an jenen Tag. Der Film „Das Ringen um das Paket – Zeitzeugen erzählen“ entstand in Zusammenarbeit mit der Historikerin Martha Stocker, die 2019 das Buch „Die Paketschlacht“ veröffentlicht hat. Ihr Zugang zu vielen teilweise auch weniger bekannten Zeitzeugen und ihre akribische Recherche förderten neue Ansichten, Meinungen und historischen Fakten rund um die Abstimmung über das Südtirol-Paket zu Tage. Insgesamt wurden für den Film knapp 30 Interviews mit Zeitzeugen der ausgehenden Sechzigerjahre und Weggefährten der damals verantwortlichen Südtiroler Politiker geführt. Sie stellen ein für unser Land wichtiges historisches Vermächtnis dar, das im Film festgehalten wird. Produktion: Media-Art Production Coop, Bozen

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  • Asmara und Bozen. Städtebau im Faschismus

    Asmara und Bozen. Städtebau im Faschismus

    DVD, 2020, 39 Min. En Film von Marco Polo und Elisa Tappeiner
    Das größte Ensemble rationalistischer Architektur weltweit befindet sich heute in der ostafrikanischen Stadt Asmara in Eritrea. In den 1930er-Jahren wurde Asmara, ähnlich wie die Bozner Neustadt, zum Experimentierfeld des Faschismus. Neben den klaren Formen ihres architektonischen Erbes, die beide Städte bis heute verbinden, stellt das Leben des italienischen Bauherrn Giovanni Sleiter eine Brücke zwischen Asmara und Südtirol dar. Der Ingenieur aus Rom, dessen Sohn und Enkel heute in Meran leben, wurde 1935 vom Regime nach Ostafrika geschickt. Dort arbeitete Sleiter an der bekannten Eisenbahnstrecke Massawa-Asmara sowie an Repräsentationsbauten des Regimes mit. Auch nach dem Abzug der Italiener aus der Region blieb Sleiter bis zu seinem Tod 1953 in Eritrea. Warum er nie wieder zu seiner Familie nach Rom zurückkehrte, wird für immer sein Geheimnis bleiben. Die Bauten der einstigen Besatzer haben dem Unabhängigkeitskrieg zwischen Eritrea und Äthiopien standgehalten und zählen seit 2017 zum UNESCO-Welterbe. Dadurch findet Asmaras moderne Architektur international Beachtung und der Enkel von Giovanni Sleiter, der Meraner Arzt Eugen Sleiter, entschließt sich, nach Eritrea zu reisen. Gemeinsam mit seiner römischen Kusine Sabina Sleiter und der Südtiroler Architekturhistorikerin Waltraud Kofler Engl sucht er in Asmara seine Familiengeschichte. Produktion: P.R.Video, Bozen

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  • becoming me

    becoming me

    DVD, 2020, 68 Min. Ein Film von Martine De Biasi
    Filmemacherin Martine De Biasi begleitete für 10 Jahre einfühlsam und mit viel Geduld das Leben von Marion, später Marian. Sie ist Martines erste große Liebe und als sich Marion mit 30 offenbart und beschließt eine Geschlechtsangleichung machen zu wollen, entscheidet die Regisseurin sie auf ihrem Weg filmisch zu begleiten. Mit Marians Lebensweg hinterfragt die Regisseurin auch das Normalitätskonzept der Südtiroler Gesellschaft. Wird Marian in seinem Dorf akzeptiert werden, oder auf Grund seiner Entscheidung sich selbst zu werden alles verlieren? Ein bewegendes und authentisches Portrait einer starken Frau, die ihr Ziel Mann zu werden selbstbestimmt und selbstbewusst verfolgt hat und am Ende auch erreicht hat. Produktion: Helios Sustainable Films, Bozen

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  • Robert Scherer. Ein Leben für die Kunst

    Robert Scherer. Ein Leben für die Kunst

    DVD, 2020, 28 Min. Ein Film von Gottfried Deghenghi
    Der Vinschger Künstler aus Kortsch lebt heute im würdigen Alter von über 90 Jahren im Palazzo Scherer - Malfatti in Ala. Nach einem turbulenten Leben hat er sich etwas zur Ruhe gesetzt und denkt nach, über sich und über die Welt. Es ist ein Zurückblicken, eine Resumé ziehen und vor allem das Bewusstsein darüber, dass das Leben sich ändert. Der Rückblick auf eine bewegte Zeit, auf ein erfolgreiches Künstlerleben und auf die Nüchternheit der Gegenwart, sowie der Gedanke in die ungewisse Zukunft...Manchmal ist es Nostalgie, manchmal ist es Nüchternheit, manchmal ist es die Hoffnung, dass es so bleiben könnte. Produktion: Telefilm, Meran

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  • Armin Loacker. Gipfelstürmer und Waffelkönig

    Armin Loacker. Gipfelstürmer und Waffelkönig

    DVD, 2020, 32 Min. Ein Film von Margot Schwienbacher
    Der Film will den am 20. Jänner 2019 im Alter von 78 Jahren verstorbenen Armin Loacker porträtieren. Dieser hat die kleine Konditorei seines Vaters Alfons zum Welt-Unternehmen „Loacker“ gemacht. Armin Loacker ist dabei immer ein bodenständiger Südtiroler geblieben, der seine Werte den Söhnen und Töchtern ebenso weitergegeben wie er sie im Unternehmen „Loacker“ umgesetzt hat: „Tu etwas Gutes rein, dann kommt etwas Gutes raus“, war dabei sein Leitspruch. Im Film erzählen – bebildert von Fotos und Videos aus dem Loacker Familienarchiv sowie Filmen vom Unternehmen und seinen Vertriebsstellen im Franchise-System - die Familienangehörigen und Weggefährten das Leben von Armin Loacker, seinen Werdegang als Firmenchef und die Expansion seines Unternehmens, das weiterhin als Familienbetrieb geführt wird. Produktion: Videocap, Bozen

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  • Das Franziskanergymnasium

    Das Franziskanergymnasium

    DVD, 2020, 20 Min. Ein Fim von Klaus Romen
    Seit über 200 Jahren wirkt an dieser Bildungsstätte der Geist des großen Ordens und strahlt weit über Stadt und Land hinaus in die Welt. Von der großen Tradition dieser Schule erzählen nicht nur die Namen berühmter, verdienstvoller Lehrer und Schüler, geistlicher Würdenträger und politische Entscheidungsträger, Künstler und Wissenschaftler, die hier ihre erste Formung erhielten, sie klingt auch an in unzähligen Anekdoten und liebenswerten Erinnerungen ehemaliger Studenten, aus denen spürbar die Dankbarkeit gegenüber den Ordensmännern spricht, die in verantwortungsvoller Tätigkeit das Franziskanergymnasium durch die Zeit geführt und geleitet haben. Produktion: Videocap, Bozen

    Tel. 0471 412939

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  • Sie lehrte nur einen Winter. Hommage an eine verdienstvolle Lehrerin

    Sie lehrte nur einen Winter. Hommage an eine verdienstvolle Lehrerin

    DVD, 2020, 41 Min. Ein Film von Luis Walter
    1948 kehrt mit dem Autonomiestatut für Trentino-Südtirol das Südtiroler Unterland wieder zurück nach Südtirol, von dem es 1918 getrennt wurde und zur rein italienisch sprachigen Provinz Trient kam. Es herrsht Deutschlehrer Mangel im Unterland. In der vierten Klasse der Volksschule von Neumarkt unterrichtet 1948/49 nun eine neue, junge Lehrerein, die ihre Schüler besonders in den Deutschstunden wegen ihrer ungewohnt schönen Sprache fasziniert. Doch sie lehrt nur einen Winter, im nächsten Schuljahr ist sie nicht mehr an der Schule. Ihre Spur wird sich verlieren. Einigen Schülern bleiben die verehrte Lehrerin und ihre Deutschstunden jedoch in Erinnerung. Nach Jahrzehnten soll ein Zufall sie wieder zusammenführen und das Geheimnis um ihr Verschwinden von 1949 aus Neumarkt lüften. Es zeigt sich eine bewegte und bewegende Lebensgeschichte einer starken Frau, in den Kriegsjahren 1941 - 45 in Pommern als Studentin, in den Nachkriegsjahren in Südtirol als "apolide" (Staatenlose), die um ihre Existenz kämpft und so zu einer Zeitzeugin der jüngeren Geschichte Südtirols wird. Produktion: Luis Walter Filmproduktion

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Verena Wachter
Tel. 0471 41 29 39
E-Mail: Verena.Wachter@provinz.bz.it
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