Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • Paul Troger (1698-1762). Ein Welsberger Maler im barocken Europa

    Paul Troger (1698-1762). Ein Welsberger Maler im barocken Europa

    DVD, 48. Min., 2012. Ein Film von Lucio Rosa und Hanns-Paul Ties.
    Paul Troger wurde in Welsberg im Pustertal als Sohn eines Schneiders und Mesners geboren. Der Förderung durch Angehörige der bedeutenden Trentiner Adelsgeschlechter der Firmian und Thun verdankte er eine umfassende künstlerische Ausbildung in der „Malerschule“ des Giuseppe Alberti in Cavalese sowie in den großen italienischen Kunstzentren Venedig, Rom und Neapel. Von sener Wahlheimat Wien aus etablierte er sich als führender Maler der im Geist des Barock erneuerten Klöster Niederösterreichs, Mährens und Ungarns. Trogers Fresken in den Stiften Melk, Altenburg und Göttweig zählen mit ihren leuchtenden Farben und packenden Kompositionen zu den Höhepunkten der barocken Deckenmalerei in Europa. Nicht weniger qualitätsvoll sind seine durch starke Helldunkelkontraste gekennzeichnete Ölbilder. Auch für seine Tiroler Heimat war Troger immer wieder tätig. Die Deckenbilder in der Casa Ress in Cavalese und im Palazzo Firmian in Mezzocorona sind beeindruckende Zeugnisse von Begabung und Lerneifer des etwa 16- 20-jährigen Malers. Die Altarbilder, die Troger seiner Heimatpfarre Welsberg schenkte, zeigen ihn auf der Höhe seines Schaffens. In den Fresken des Brixner Domes zog der etwa 50-jährige eine Summe seiner Kunst. Gegen Ende seines Lebens hatte Troger wiederholt das ehrenvolle Amt des Rektors der K. K. Hofakademie der Maler-, Bildhauer- und Baukunst inne. Der Welsberger war der mit Abstand wichtigste Lehrer unter den österreichischen Malern des 18. Jahrhunderts. Unzählige bedeutende Maler, darunter viele Tiroler Landsleute, erhielten bei Troger ihre maßgebliche Schulung. Produktion: Studio Film TV, Bozen

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    E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it

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  • Ivo Barnabó Micheli. Una Reise

    Ivo Barnabó Micheli. Una Reise

    DVD, 53 Min., 2012. Ein Film von Astrid Kofler und Helmuth Lechthaler.
    Sein Lebtag war er als Filmregisseur und Drehbuchautor unterwegs, in Zügen, in Taxis, auf Dreh in Afrika, in Italien, vor allem aber in Mitteleuropa. In seinen rund 30 Filmen beschäftigte er sich vor allem mit dem Überschreiten von Grenzen, mit Grenzerfahrungen und Grenzgängern: Er porträtierte Heinrich Böll, Franz Kafka, Pier Paolo Pasolini, Giordano Bruno, Galileo Galilei, Roberto Rossellini, George Tabori, Elfriede Jelinek und nicht zuletzt den ebenfalls aus Bruneck stammenden Dichter Norbert C. Kaser. In dieser Dokumentation steht der 1942 in Bruneck geborene und ebendort im Jahre 2005 verstorbene Ivo Barnabò Micheli selbst im Mittelpunkt. Erstmals veröffentlicht werden Auszüge aus seinem Tagebuch: Nicht etwa verschriftlichte Gedanken sind dies, sondern in allen möglichen Situationen aufgenommene Videosequenzen: Von der Arbeit spricht er, aber auch von seinem Leben und Denken: Micheli am Strand, an der Schreibmaschine, im Zug, beim Bügeln, mit einer brennenden Zigarette meist, mit Musik im Hintergrund. „Ivo Barnabò Micheli. Une Reisa“ ist eine Spurensuche in zweifachem Sinne: Er selbst hat immer wieder in Südtirol nach seinen Wurzeln gesucht, ist auf die Suche nach Menschen gegangen, nach ihren Geschichten. Mit Hilfe der Erinnerungen von Familienmitgliedern, Freunden und einstigen Mitarbeitern ist es zugleich die Suche nach einem Menschen, der sich selbst am allerwenigsten einordnen lassen wollte. Produktion: Audiovision, Terlan

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  • Südtirol unter Eis. Eine Spurensuche

    Südtirol unter Eis. Eine Spurensuche

    DVD, 30 Min., 2012 Ein Film von Alexander Werth, Christoph Mumelter und Benno Baumgarten
    „War zur Eiszeit wirklich überall Eis …?“ Unvorstellbar, so eine Menge Eis in einem Land, das heute als klimatisch angenehm und wegen seiner Südausrichtung als besonders mild geschätzt wird. Und doch lag das Gebiet, das wir heute mit Südtirol bezeichnen, während der Eiszeit unter einer 2000 Meter mächtigen Eisdecke. Die Landschaft war gewissermaßen tiefgefroren, eine lebensfeindliche Gegend, die von Schnee, Eis und Stürmen geprägt war. Vor 25.000 Jahren, am Höhepunkt der letzten Vereisungsphase, ragten nur noch die Gipfel der Hochgebirge als Nunataker aus der Eiswüste. Fast alle Pflanzen und Tiere wurden aus den Alpen verdrängt. Auch der Mensch konnte sich hier nicht mehr aufhalten. Kaltes Klima hatte die Alpen fest im Griff! In den Eiszeiten vollzog sich eine markante Umgestaltung der Landschaft: mächtige Gletscher hobelten an den Bergen und schürften die Täler tiefgründig aus. Später gingen auch große Bergstürze nieder. Am Ende hinterließen die Gletscher eine Menge Schutt. Fließgewässer ebneten die Talböden wieder ein; allmählich wandelte sich unser Teil der Alpen zu einer lieblichen Landschaft. Mit spektakulären Animationen und ausgewählten Ortsbesichtigungen möchte dieser Film eine Vorstellung davon vermitteln, wie es hier in der Eiszeit aussah, welche Ereignisse stattgefunden haben und welche Zeugnisse wir aus der Eiszeit heute noch im freien Gelände entdecken können. Produktion: Amt für audiovisuelle Medien in Zusammenarbeit mit Naturmuseum Südtirol

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  • Blaue Flecken, braune Blätter, gelbe Zähne. Die Fluorschäden aus den Bozner Aluminiumwerken

    Blaue Flecken, braune Blätter, gelbe Zähne. Die Fluorschäden aus den Bozner Aluminiumwerken

    DVD, 32,45 Min., 2012 Ein Film von Evi Keifl
    Kinder mit blauen Flecken an Armen und Beinen und mit Schäden am Zahnschmelz, verätzte Blätter an Obstbäumen und Reben, demonstrierende Bauern, aufgeschreckte Politiker: Die Flourschäden aus den Emissionen der Bozner Aluminiumwerke sorgten ein Viertel Jahrhundert lang für bäuerlichen Protest, für politische Verstimmung und für Schlagzeilen. Der Spuk war erst vorbei, als das Werk 1984 seine Tore schloß. Die 30 minütige Filmdokumentation zeichnet ein fast vergessenes Stück Umweltgeschichte mit Hilfe von Zeitzeugen und Originalaufnahmen nach. Produktion: Videofilmproduktion Obexer, Vilnöss

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  • Peak

    Peak

    DVD, 90 Min., 2011. Ein Dokumentarfilm von Hannes Lang
    AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KÖNNEN WIR DAS MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTREIBEN. Der Berg ruft! Jedes Jahr fahren Hunderttausende ins weiße Winterparadies der Berge. Ein Portrait der Alpen im Wandel der Zeit. Die Suche nach dem Paradies auf Erden ist so alt wie die Menschheitsge- schichte. Um es zu erhaschen, bereisen wir alle Kontinente, suchen es in den entlegensten Winkeln, tauchen unter Wasser und besteigen die höchsten Berge. Im Verlauf des letzten Jahrhunderts hat sich eine ganze Industrie entwickelt, die es dem Menschen ermöglicht, rund um den Globus seiner Utopie von unberührter Natur auf bequeme Art und Weise ein Stückchen näher zu kommen. Auch in der rauen Felslandschaft der Alpen hat sich der Massentourismus ausgebreitet und prägt seither Erscheinungsbild der Berge. Doch das Paradies kränkelt: Durch den Klimawandel und die daraus resultierende Schneearmut ist ein massiver Einsatz von Technik notwendig, um unabhängig von der Natur die perfekte Landschaft zu produzieren. Bagger reißen die Erde auf, tief in den Bergen werden computergesteuerte Schaltwarten eingelassen, Masten werden errichtet, Rohre und Kabel verlegt. Künstliche Stauseen glitzern neben den von Schneekanonen gesäumten Pisten. Die Alpenlandschaft ist zu einem bizarren Hybriden aus Technik und Natur geworden und gleichzeitig zum Spiegelbild unserer Gegenwart. Die Skigebiete müssen technisch ständig aufrüsten, damit sich das Skikarussell weiter dreht. Und je stärker die Landschaft durch den Versuch des künstlichen Erhalts ihrer Schönheit domestiziert wird, je schneller verschwindet sie vor unseren Augen. In den unterschiedlichen Jahreszeiten beobachtet PEAK diese Produktionsprozesse in den Alpen und offenbart, was den Wintertouristen unter der dichten Kunstschneedecke verborgen bleibt. Er zeigt die Modifikation der Landschaft und die unauslöschlichen Spuren, die diese Eingriffe hinterlassen. Produktion: Unafilm, Köln in Koproduktion mit Movimento Film, Rom

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  • Der Kinomann aus Südtirol

    Der Kinomann aus Südtirol

    DVD, 45 Min, 2012. Ein Film von Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken
    In ihrem Filmportrait besuchen Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken den Südtiroler Kinomann Martin Kaufmann in seinem Heimatort Welschnofen, beobachten ihn auf „seinen „ Bozner Filmtagen und begleiten ihn zu einem der größten Filmfestivals, die Berlinale. Der Film zeigt das Portrait eines Enthusiasten, der in Filmen und für Film gelebt hat und lebt. Sein zweisprachiges Kinoprogramm im Filmclub Bozen ist in Europa einzigartig und trägt entscheidend zur Integration der beiden Sprachgruppen in Südtirol bei. Zu Wort kommen Weggefährten wie die Journalistin Renate Mumelter, der Kulturpolitiker Herbert Denicoló und der Lehrer Ivo Carli, sowie der Münchner Filmverleiher Christian Friedl, der Festivalleiter der Hofer Filmtage Heinz Badewitz und die Regisseurin Margarethe von Trotta. Letztere erinnert sich schmunzelnd an den filmverrückten Festivalleiter: „Eigentlich möchte man lieber mit ihm auf die Berge steigen, aber wenn man oben auf der Spitze ist, redet man über Hitchcock.“ Produktion: Edith Eisenstecken Filmproduktion, München

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  • Ein unentdeckter Archipel. Der Maler August Stimpfl

    Ein unentdeckter Archipel. Der Maler August Stimpfl

    DVD, 60 Min, 2012. Ein Dokumentarfilm von Markus Heltschl
    AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KÖNNEN WIR DAS MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTREIBEN. August Stimpfl, dessen Familie aus Neumarkt und dem Nonstal stammt, ist 1924 geboren. Nach dem 2. Weltkrieg studierte Stimpfl in Wien bei Prof. Andersen und Prof. Boeckl Malerei. August Stimpfl lebte und arbeitete zurückgezogen in Imst, Nordtirol. Seine letzte große Ausstellung fand 2009 im Schloss Kastelbell im Vinschgau statt. 2010 starb August Stimpfl. Er ist einer der großen Künstler-Persönlichkeiten Tirols. Inspiriert von der französischen Moderne wandte sich August Stimpfl in den 50er Jahren der abstrakten Malerei zu. Doch schon bald entdeckte er den menschlichen Körper als das zentrale Thema seiner Malerei. Peter Weibel, Medientheoretiker und Direktor des ZKM in Karlsruhe, hä̈lt Stimpfl für einen der großen Maler der zweiten Hä̈lfte des 20. Jahrhunderts. Der Film gibt einen vertiefenden Einblick in Leben und Werk, Schaffen und Denken dieses bedeutenden Tiroler Künstlers. Produktion: Zarzura Film, Imst

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  • Meran. Ein Spaziergang durch die Altstadt

    Meran. Ein Spaziergang durch die Altstadt

    DVD, 60 Min, 2011 Ein Film von Astrid Kofler und Helmuth Lechthaler
    Rilke, Schnitzler, Kafka, Feuchtwanger, Gottfried Benn: Vor allem um 1900 waren viele Literaten in der Kurstadt zu Gast, um sich zu erholen, um das Licht auf den Rebenhängen, Sonne und Schattenbilder einzufangen. Die Altstadt von Meran begeistert nach wie vor. Nicht nur Gäste, sondern auch die Menschen, die hier wohnen und arbeiten, seit Generationen schon in der Altstadt zu Hause sind. Diese Dokumentation versucht diese Menschen aufzuspüren, Vergangenes freizulegen. Sie begibt sich auf Hintertreppen, in Dachböden und tiefe Keller, sie schaut hinter Schaufenster und Kulissen. Daraus geworden ist schlussendlich eine Liebeserklärung an eine Stadt, die viel mehr zu bieten hat als das Augenscheinliche, das auf den ersten Blick gefällt. Produktion: Audiovision, Terlan

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  • In der fast magischen Stille. Ein Kunstfilm über Joseph Zoderer von Sissa Micheli

    In der fast magischen Stille. Ein Kunstfilm über Joseph Zoderer von Sissa Micheli

    DVD, 11 Min, 2011
    Sissa Micheli spürt „In der fast magischen Stille“ den Inspirationsquellen von Joseph Zoderer und seinen Beweggründen für sein literarisches Schaffen nach. In poetischen Bildern zeigt sie den Autor in der Moessmer-Villa, seinem Schaffensrefugium für den jüngsten Roman, in Tag und Nacht-Aufnahmen. Auf erzählersiche Art und Weise, mit Bild und Text, vereint sie philosophische und künstlerische Aspekte seines Schaffens zu einem subtilen und überraschend intimen Portrait. Produktion: Stadtmuseum, Bruneck

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  • asfaltart - drei Tage in Meran

    asfaltart - drei Tage in Meran

    DVD, 40 Min, 2011 Ein Film von Jochen Unterhofer und Petra Tschenett
    Im Sommer verwandelt sich die Kurstadt drei Tage lang in eine Bühne für Straßenkünstler. Clowns, Akrobaten und Feuerkünstler aus der ganzen Welt verzaubern mit ihrer Unterhaltung das Publikum und tauchen Meran in eine einzigartige Atmosphäre. Im Jahr 2011 haben die Filmemacher Jochen Unterhofer und Petra Tschenett das in Südtirol einzigartige Straßenkünstlerfestival dokumentiert, um das clowneske Flair der Kurstadt mit der Kamera einzufangen und dabei Einblicke in Gedanken und Leben der Künstler zugeben. Produktion: Taenia, film & videoproduction, Terlan

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