Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • aqua vitae. Geistreiches zu Schnaps und Destillation

    aqua vitae. Geistreiches zu Schnaps und Destillation

    DVD, 30 Min.,2010. Ein Film von Roland Walcher Silbernagele und Jochen Unterhofer.
    Schnaps ist Kulturgut und hat in unserem Lande eine lange Tradition. Seinen Anfang machte der Schnaps in elitären, ja wissenschaftlichen Kreisen; das Wissen um seine Herstellung sank dann als weitergereichtes Kulturgut ab in ein vorwiegend bäuerliches Umfeld. So galt Schnaps für längere Zeit als Bauerngetränk, Erst durch die technische Optimierung des Destillationsprozesses und das unbeirrte Engagement der Brennmeister erhielt er in der Mitte des 20. Jahrhunderts die Anerkennung der Gourmets und gehört seitdem zu den Genussmitteln par excellence. Produktion: Taenia production&communication, Terlan

    Tel. 0471/412939

    E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it

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  • Der Peitlerkofel. Leben am Grenzstein der Sprachen

    Der Peitlerkofel. Leben am Grenzstein der Sprachen

    DVD, 42,29 Min., 2010. Ein Film von Peter Obexer.
    Als nördlichster Eckpfeiler der Dolomiten ist der Peitler eine äußerst markante Erscheinung. In seiner steil und schroff nach Norden abfallenden fast 700 m hohen Nordwand wurde mit der Erstbesteigung 1919 durch eine Südtiroler Seilschaft und später durch die Brüder Günther und Reinhold Messner ein Stück Alpingeschichte dieser Gegend geschrieben. Durch die Bergflanken im Süden bzw. Südosten führt ein verhältnismäßig leichter Aufstiegsweg auf diese großartige Aussichtswarte auf 2875 Meter. Eine große Vielfalt von Bergblumen blühen im Hochsommer auf den Peitlerwiesen, die zu den blumenreichsten im ganzen Naturpark zählen. Den Weg zur Peitlerscharte hinauf säumen alljährlich hunderte Blüten des gelben rätischen Mohns. Gämsen, Murmeltiere und Adler haben im Peitlergebiet immer noch ihren Lebensraum. Die Mojschlucht am Würzjoch unter der Nordwand präsentiert sich wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch der Erde. Rund um den Peitler kann man aus diesem geologischen Buch lesen. Am Würzjoch treffen beim Peitler zwei der großen geologischen Formationen Südtirols zusammen, die Dolomiten mit den metamorphen Gesteinen des Brixner Phylittes. Das Würzjoch bildet mit der Umgebung des Peitlers den Übergang in den ladinischen Raum. Unzählige Sagen ranken sich um dieses mystische Gebiet. Der Pütia – Peitlerkofel liegt gebietsmäßig auf dem Gemeindegebiet von St. Martin in Thurn, einer ladinischen Gemeinde. Wie Ausgrabungen in den Peitlerwiesen belegen handelt es sich um einen uralten Siedlungsraum mit Übergängen in die Täler rund um den Berg nach Villnöß, Lüsen und in den Brixner Raum. Produktion: Peter Obexer Filmproduktion, Villnöss

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  • Dem Wert auf der Spur

    Dem Wert auf der Spur

    DVD, 5 Filme zu je 5 Min., 2009. Ein Film von Jutta Kusstatscher.
    Konsumentinnen und Konsumenten kennen die eine Hälfte des Kreislaufes der Wertstoffe: vom Einkauf der Produkte bis dahin, dass die Verpackung je nach Material getrennt in die Sammlung geht, im Container oder am Recyclinghof. Die Journalistin Jutta Kußtatscher und der Kameramann Günther Neumair sind mit der Kamera hinter den Wertstoffen hergefahren. Sobald diese den Recyclinghof verlassen haben, machte sich das Team auf ihre Spur, um nachzusehen: werden Wertstoffe tatsächlich wiedergewonnen? Wie wird das gemacht? Was kommt dabei heraus? Papier, Metalle Glas, Kunststoffe und Biomüll bzw. Erde - in fünf Filmen zu je circa fünf Minuten wird die andere Hälfte des Recycling-Kreislaufes jener Materialien gezeigt, die in der getrennten Sammlung als Rohstoffe wiedergewonnen werden. Produktion: Rec Mediaproduktion, Eppan

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  • Hugo Atzwanger 1883-1960. Fotograf, Künstler, Volkskundler

    Hugo Atzwanger 1883-1960. Fotograf, Künstler, Volkskundler

    DVD, 49,30 Min., 2009. Ein Film von Lucio Rosa und Eva Gadner.
    Hugo Atzwanger zeichnet sich durch sein vielseitiges Schaffen aus. Sein Blick für das Wesentliche und Typische machte ihn zu einem präzisen Zeichner und wunderbaren Illustrator. Sein landeskundliches Interesse zeigte sich auch in mehreren Publikationen. Die Begeisterung für die heimische Landschaft, die hier gewachsene bäuerliche Architektur und die traditionsbewussten Menschen äußerte sich aber vor allem in den Fotografien, die er im Auftrag der Kulturkommission anfertigte: Es entstand eine umfangreiche Fotoserie von Bauernhöfen, Siedlungen und unverwechselbaren Landschaften, vom Arbeitsalltag der dort lebenden Menschen und ihren Bräuchen und Festen. Auch in seinem malerischen Werk zeigte sich der immer schärfer werdende Blick für das Wesentliche, sodass der Pinselstrich knapper und die Bilder deutlich flüssiger wurden. Zumeist blieb er damit der objektiv-beschreibende Volkskünstler, doch gibt es in seinem Werk auch unerwartete Ausflüge in ein sehr expressives, schnelles, flüchtiges Arbeiten, mit dem er ganz in der Zeit lag. Produktion: Studio Film TV, Bozen

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  • ERLEBTE GESCHICHTE: Südtiroler Sportidole.

    ERLEBTE GESCHICHTE: Südtiroler Sportidole.

    DVD, 60 Min., 2010. Ein Film von Heinz Degle. Teil 1: Wintersport; Teil 2: Sommersport.
    Teil 1 Wintersport: Die Dokumentation erinnert an Sportlergrößen vergangener Zeiten und verweist auf die Leistungen, die von diesen im Verlaufe ihres aktiven Sportlerlebens erbracht wurden. Der Schwerpunkt liegt dabeiauf den alpinen Disziplinen im Skisport und beim Eishockey. Die hier berücksichtigten Sportler gehörten zumeist der italienischen Auswahl für olympische Spiele, für Europa- oder Weltmeisterschaften an. Vorgestellt werden: Karl, Arthur und Helmuth Gartner, Kristin Ebner, Gustav Thöni, Heini Bacher, Werner und Peter Holzner, Helga Margreiter, Günther Covi und Carla Tichatschek. Teil 2 Sommersport: Diese Dokumentation hebt die Leistungen von Südtiroler Sportlern hervor, die in der Vergangenheit Aufsehen erregten, weil sie im internationalen Sportgeschehen eine gewichtige Rolle gespielt hatten. Zu den gezeigten Sportlerinnen und Sportler zählen Olympiateilnehmer und Teilnehmer an Europa- und Weltmeisterschaften, die aber zumeist schon dem Bewusstsein der Öffentlichkeit entschwunden sind. Dazu gehören die Brüder Willi, Siegfried und Walter Gerstgrasser, Georg Hager, Karl Putz, Edith Huber Santifaller, Klaus Bachlechner, die Faustballmannschaft des SSV Bozen mit Helmut Koler, Edith Gufler, Carla Wieser, Giorgio Cagnotto und Carmen Casteiner. Produktion: Filmstudio Penn, Kastelruth

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  • Andreas Hofers letzte Reise

    Andreas Hofers letzte Reise

    DVD, 28 Min., 2009. Ein filmischer Essay von Franz J. Haller.
    Die Dokumentation behandelt die letzten Tage im Leben des Andreas Hofer, von seiner Gefangennahme auf der Pfandler Alm im Passeiertal bis zu seiner Füsilierung in der Zitadelle von Mantua. Die Historiker Ludwig Walther Regele, Roberto Sarzi und Meinrad Pizzinini erläutern eher unbekannte, hochinteressante politische und zwischenmenschliche Begleitumstände auf den Stationen seiner Verbringung, oder etwa die Sammlung von 5.000 Gulden für einen Freikauf Hofers seitens der Mantuaner Bürgerschaft, den Verlauf des Prozesses und wie er im Volksempfinden seinen Tod als christlicher Märtyrer empfing. Der Essay geht auch ein auf die Ideologisierung, den Mythos und die Verklärung der Figur Andreas Hofer, ihre Verkitschung und Vermarktung. Produktion: Visuelle Antropologie, Gargazon

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  • Südtirol: Überlebenskampf zwischen Faschismus und Option

    Südtirol: Überlebenskampf zwischen Faschismus und Option

    DVD, 44,53 Min. 2009. Ein Fim von Birgit Mosser-Schuöcker.
    AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KANN DIESES MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTRIEBEN WERDEN. Südtirol, 70 Jahre nach der Option. Im vergangenen Jahrhundert wurde die Südtiroler Bevölkerung mehrfach zum Spielball der Großmächte. Nach dem ersten Weltkrieg von Österreich abgetrennt, werden die Südtiroler 1939 neuerlich zum Opfer politischer Interessen. Die Option zwingt sie, sich zwischen Heimat und kultureller Identität zu entscheiden. Was dem faschistischen Italien nicht gelungen ist, soll jetzt mit Hitlers Hilfe vollendet werden: Die ethnische Säuberung Südtirols. Die Option spaltet Familien, Dorfgemeinschaften, eine ganze Gesellschaft. Die Südtiroler zerfleischen sich selbst. Es gibt keinen physischen Zwang, keine Waffengewalt, doch der Leidensdruck der Menschen ist enorm. Berührende Zeitzeugenberichte lassen die Atmosphäre des leidvollsten Abschnittes der Südtiroler Geschichte spürbar werden. Dazu trägt auch einzigartiges Filmmaterial bei: Die Originalaufnahmen der SS Organisation Ahnenerbe, die zu Propagandazwecken Südtiroler Kulturleben gefilmt hat, galten jahrzehntelang als verschollen und werden nun erstmals einem Fernsehpublikum zugänglich gemacht. Produktion: Gradl Filmproduktion, Wien

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  • Ein ladinisches Wintermärchen

    Ein ladinisches Wintermärchen

    DVD, 42,30 Min., 2009. Ein Film von Linda Röhl und Patrick Kofler.
    Der Dokumentarfilm erzählt von der Entstehung und Verfilmung eines Kindermärchens im ladinischen Gadertal. Ein Geschichtenerzähler wird in das entlegene Bergdorf La Pli entsandt um mit einer Gruppe von Grundschulkindern ihr erstes eigenes Märchen zu dem Thema "Angst vor dem Fremden" zu erarbeiten. Sie haben zwei Wochen Zeit. Was mit Euphorie und kindlichem Spiel beginnt entwickelt sich bald zu einem Prozess voller Höhen und Tiefen, bei dem die Kinder lernen müssen, dass in jedem Spass auch ein Ernst und in jeder Freiheit auch Grenzen stecken. Die Geschichte der Kinder und die Geschichte des Märchens spiegeln einander große Themen und Konflikte unserer Welt wieder und fließen zu einem Ganzen zusammen, so dass wir erkennen können, dass das ganze Leben eine große Geschichte ist, in der jeder einzelne seinen Platz hat. Produktion: Helios, Bozen

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  • Der Schurz. Die Geschichte eines Südtiroler Markenzeichens

    Der Schurz. Die Geschichte eines Südtiroler Markenzeichens

    DVD, 29,18 Min., 2009. Ein Film von Michaela Falkensteiner und Günther Neumair.
    Der blaue Schurz prägt das Bild Südtirols wie kaum ein anderes Kleidungsstück. Für die einen ist er ein bäuerliches Kleidungsstück, für andere Teil der Heimat oder politisches Bekenntnis. Woher aber kommt der Schurz? Und wie wurde er zu dem was er ist? Schon im Mittelalter trug man in Mitteleuropa die ersten Schürzen. Sie drückten die Zugehörigkeit zu einer Berufsgruppe aus und stifteten Identität. Waren in Südtirol die Schürzen der Bauern zunächst weiß und aus Leinen, wurden sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch Baumwolle und blaue Färbungen abgelöst. Der blaue Schurz wurde letztlich zum Symbol für Bäuerlichkeit. Nach dem Zusammenbruch des faschistischen Italien 1943 erhielt der blaue Schurz auch eine politische Dimension – er drückte nun nicht mehr nur die Zugehörigkeit zu einem Stand aus, sondern auch zu einer Sprachgruppe. Inzwischen ist der blaue Schurz zu einer Freizeitkleidung und einem lukrativen Geschäft geworden. Die Stickereien, die früher die Braut auf den Schurz des Bräutigams stickte, werden nun maschinell appliziert. „Jung und ledig“, „I bin a Südtiroler“, Sposato e sistemato“, sind nur einige der Sprüche, die man auf den Schürzen lesen kann. Produktion: Rec Mediaproduction, Eppan

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  • "Von einer anderen Kraft getragen". Die Franziskaner 800 Jahre nach Franz von Assisi

    "Von einer anderen Kraft getragen". Die Franziskaner 800 Jahre nach Franz von Assisi

    DVD, 45 Min., 2009. Ein Film von Astrid Kofler Günther Neumair.
    Der wohlhabende Bürgersohn Franziskus bezog das Evangelium radikal auf sein eigenes Leben. Im Jahr 1209 bestätigte der damals mächtigste Mann Europas, Papst Innozenz III., seine Ordensregel und gab ihm damit die Erlaubnis, "allen die Buße zu predigen". Bereits zehn Jahre später zählte der Orden des hl. Franziskus Tausende Brüder. Anlässlich der 800. Wiederkehr der Gründung des Franziskanerordens begibt sich diese Dokumentation auf die Spuren des Heiligen, der mit seiner Vision die Welt veränderte und bis heute alternative Wege aufzeigt. Besucht werden der Ort, von dem alles ausging, und die vier Franiskanerklöster in Südtirol. Produktion: Rec-mediaproduction, Eppan

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