Südtirol im Film

Das Amt für Film und Medien verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Dokumentarfilmen zum Thema Südtirol, die großteils von Südtiroler Filmemachern stammen. Diese Filme sind in unserem Medienshop erhältlich und können auch in unserer Mediathek ausgeliehen werden.

Medienshop

  • Der Bariton André Schuen

    Der Bariton André Schuen

    DVD, 30 Min., 2017. Ein Film von Stefan Nicolini
    Andrè Schuen aus Wengen im Gadertal hat 2016 den Echo Klassik als bester Nachwuchskünstler gewonnen. Der 30minütige Dokumentarfilm von Stefan Nicolini zeigt einen jungen Mann, der seinen Weg zwischen modernem Musiktheater und klassischem Liedgesang findet und dabei seine ladinischen Wurzeln nicht verleugnet. Das Filmteam hat Andrè Schuen bei Live-Auftritten in Bayern, Wien und Südtirol begleitet und dabei einen sensiblen, besonnenen Künstler entdeckt, der auch in der Karriereplanung seinem Rhythmus treu bleibt. Der Film wurde in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und RAI Südtirol produziert. Produktion: Nics Media, Bozen

    Tel. 0471 412939

    E-Mail: verena.wachter@provinz.bz.it

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  • Bombenjahre

    Bombenjahre

    DVD, 102 Min., 2017. Theateraufzeichnung
    39 Beteiligte, 10 Musiker und 17 Schauplätze - das ist das Dokumentartheaterprojekt "Bombenjahre". Bei dieser Produktion stehen keine Schauspieler, sondern Historiker, Journalisten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen auf unterschiedlichen Bühnen im Stadttheater Bozen. Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“. Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

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  • Fließend Deutsch und Warmwasser - Fremdenzimmer-ein einmaliges Kapitel in der Überetscher Tourismusgeschichte

    Fließend Deutsch und Warmwasser - Fremdenzimmer-ein einmaliges Kapitel in der Überetscher Tourismusgeschichte

    DVD, 47 Min., 2017. Ein Film von Evi Keifl und Jiri Gasperi
    Mitte der 1960ger Jahre setzte sich im Überetsch ein neuer Wirtschaftszweig durch: der „Fremdenverkehr“. Wer ein leerstehendes Zimmer hatte, machte daraus ein „Fremdenzimmer“. Für die Gastgeber taten sich unerwartete Möglichkeiten auf, zu einem bescheidenen Wohlstand zu kommen. Allerdings wurde ihnen und ihren Familien dafür auch einiges abverlangt. Die Gäste wünschten Familienanschluss und der wurde bereitwillig gewährt… Die Zeit der Fremdenzimmer war Ende der 1980er Jahre vorbei. Was bleibt ist die Erinnerung an eine touristische Pionierzeit mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann. Produktion: TV & Videoproduktion Jiri Gasperi, Bruneck

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  • Südtirols Pioniere - Namen die Geschichte schrieben. Teil 1

    Südtirols Pioniere - Namen die Geschichte schrieben. Teil 1

    DVD, 36 Min., 2017. Ein Film von Wolfgang Moser
    Südtirol ist, betrachtet man den gesamten Globus, ein kleines Land. Es leben hier knapp über eine halbe Million Menschen. Noch vor 200 Jahren waren es lediglich etwas mehr als 200.000 Seelen. Und trotzdem brachte dieses kleine Land Namen hervor, die in der Welt bekannt sind. Mal abgesehen von Ötzi, der wahrscheinlich bekannteste Südtiroler, denkt man zu aller erst an Luis Trenker, Giorgio Moroder, Reinhold Messner oder Andreas Hofer. Doch es gibt noch weitere Südtiroler von denen man schon einmal gehört hat, sie aber nicht genau zuordnen kann. Und trotzdem haben ihre Toten vieles bewegt, waren einzigartig, spannend, ja sogar revolutionär. Es sind Menschen, die von unserem kleinen Alpenland aus den Fortschritt der damaligen Zeit vorantrieben, oder beeinflussten. Ihre Namen schmücken auch heute noch Straßen, Museen, oder auch Schulen. Es sind Persönlichkeiten, die man nie vergessen sollte. Produktion: MoWo, Barbian

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  • Plindern

    Plindern

    DVD, 30 Min., 2017. Ein Hannes Lang Film
    In diesem einfühlsamen Dokumentarfilm beobachtet der preisgekrönte Kastelruther Regisseur Hannes Lang („PEAK“, „I WANT TO SEE THE MANAGER“) den Alltag seiner greisen Großeltern Juliane und Paul. Während die Großmutter den Gebrechlichkeiten des Alters trotzend die Selbstständigkeit bewahrt, verbringt der vergessliche und schwerhörige Großvater die Tage weitgehend schlafend oder dösend auf dem Divan in der Stube. Doch die mühsame Routine des bäuerlichen Lebensabends wird durch ein anstehendes Ereignis aus der Balance gebracht: Nach 60 gemeinsamen Jahren wird es nun Zeit, den alten Bauernhof zu verlassen und in eine moderne, altengerechte Wohnung umzuziehen. Der Film erzählt von Abschied und Neuanfang, von Überforderung und Geduld, von Lebenszyklen und Lebensabschnitten. Anhand des intimen Porträts seiner Großeltern dokumentiert der Filmemacher dabei zugleich die Lebensweise der Südtiroler Bauern, die in der modernen Welt immer seltener und bald vollends der Vergangenheit angehören wird. Produktion: Petrolio Film, Köln

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  • Quellmalz

    Quellmalz

    DVD, 68 Min., 2017. Ein Film von Mike Ramsauer
    Im Spannungsfeld zweier totalitärer Regime reist der Musikwissenschaftler Dr. Alfred Quellmalz 1940 im Dienste der SS nach Südtirol. Er soll dort im Zuge der groß angelegten Umsiedlung der „Volksdeutschen“ in das Deutsche Reich, noch rechtzeitig die urtümlichen Lieder der auswandernden Bevölkerung mit einem Magnetophon aufnehmen. Das Vorhaben stellt sich als aufwändiges Unterfangen heraus, das angesichts der gebirgigen Landschaft und der schnellen politischen Veränderungen auch zum Wettlauf gegen die Zeit wird. Viele Südtiroler, die auf Tonband aufgenommen werden, stehen kurz davor, ihre alte Heimat aufzugeben, um in das nationalsozialistische Deutsche Reich umzusiedeln.

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  • T.Raum - Una concreta utopia/Eine konkrete Utopie

    T.Raum - Una concreta utopia/Eine konkrete Utopie

    DVD, 37 Min., 2017, Sprache: Italienisch, Englisch, Deutsch, Untertitel: Italienisch, Deutsch. Ein Film von Mauro Podini
    T.RAUM heißt ein Ort in Bozen, wo die Schauspieler und Schauspielerinnen des Ensembles „Teatro la Ribalta – Kunst der Vielfalt“ täglich proben und ihre Tanztheaterstücke inszenieren. Leiter dieses in Italien einzigartigen Theater- ensembles, das vorwiegend aus Berufsschauspielern mit Beeinträchtigungen besteht, ist der charismatische Regisseur Antonio Viganò. Der Film gibt Einblicke in die tägliche Theaterarbeit und schaut hinter die Kulissen, wo gerade das neue Schauspiel „Il Ballo“ entsteht – eine konkrete Utopie, die Auftritt für Auftritt Wirklichkeit wird. T.RAUM è il nome del luogo in cui ogni giorno a Bolzano gli attori della compagnia “Teatro la Ribalta – Kunst der Vielfalt” provano e mettono in scena i loro spettacoli di teatrodanza. Questa è l’unica compagnia in Italia ad essere composta da attori e attrici professionisti con disabilità psicomotorie. Diretti dal carismatico Antonio Viganò, il documentario mostra un inedito e sorprendente “dietro le quinte” della compagnia alle prese con la creazione del nuovo spettacolo “Il Ballo”. Una concreta utopia che si rinnova di spettacolo in spettacolo. Produktion: Helios sustainable films, Bozen

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  • Dr. Med. Franz Tappeiner (1816-1902) - Botaniker, Kurarzt, Anthropologe

    Dr. Med. Franz Tappeiner (1816-1902) - Botaniker, Kurarzt, Anthropologe

    DVD, 43 Min., 2017. Ein Film von Astrid Kofler
    Eine Promenade, eine Brücke, ein Krankenhaus, eine Schule tragen seinen Namen. Er war Botaniker, Arzt, Anthropologe und Mäzen. Er war verwurzelt in seiner bäuerlichen Heimat, er war Forscher und Pionier und seiner Zeit in vielem voraus. Dr. med Franz Tappeiner wurde am 6.1.1816 als ältester Sohn von 14 Geschwistern auf dem Loretzhof in Laas geboren, er starb vom Kaiser geadelt in Meran 1902. In dieser Reportage erzählen Nachfahren, was sie über den großen Kurarzt wissen, die Filmemacher Astrid Kofler und Christoph Wieser besuchten aber auch die verschiedenen Loretzhöfe im Lande, die der Mäzen seinen Neffen kaufte, sie besuchte die naturwissenschaftliche Sammlung in Innsbruck, wo seine botanischen Herbarien aufbewahrt sind und das Naturhistorische Museum in Wien, dem er seinerzeit seine rund 1100 Schädel vermachte, die er zu seinen anthropologischen Studien gesammelt hatte. Produktion: Wieser Media, Bruneck

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  • Tote lügen nicht - Der Mord an "psychisch Kranken" im Dritten Reich

    Tote lügen nicht - Der Mord an "psychisch Kranken" im Dritten Reich

    DVD, 82 Min., 2017. Ein Film von Heinz Fechner und Bertram Wolf
    TOTE LÜGEN NICHT dokumentiert den bürokratisch organisierten und industriell durchgeführten Massenmord an geistig behinderten und psychisch kranken Menschen. Eine Vernichtungsmaschinerie, die immer nach demselben Muster ablief, egal wo im Deutschen Reich. Durch Zufall wurde auf dem Areal des Psychiatrischen Krankenhauses in Hall in Tirol ein Friedhof aus der Nazizeit gefunden. Die Toten wurden geborgen, die verbliebenen Akten gesichtet. Und plätzlich wird eine Geschichte lebendig, die 75 Jahre lang verdrängt wurde. In den Familien der Opfer wurde aus Angst und Scham jahrzehntelang geschwiegen, nun erzählen Söhne und Töchter, enkel und Nichten über das Schicksal ihrer Angehörigen: - Welche Vorahnung die Mutter hatte, bevor sie abtransportiert wurde - Wie der Abschied vom Vater an der Pforte in Hall noch heute schmerzt. -Welches Entsetzen und welche Erschütterung es war, an dem Ort zu stehen, wo die Großmutter vergast wurde. -Welche Lügen die Nazis verbreiteten, um die Spuren zu verwischen und alle in die Irre zu führen. -Und warum fast alle glauben, dass dieses Denken auch heute, in einer anderen Form wieder Wirklichkeit werden könnte. Die Dokumentation der beiden Tiroler Filmemacher Heinz Fechner und Bertram Wolf zeigt eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte, in dem psychisch kranke Menschen vergast, vergiftet und gestorben worden sind. Produktion: Im Brennpunkt, Innsbruck

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  • Monika Hauser - ein Portrait

    Monika Hauser - ein Portrait

    DVD, 85 Min., 2017. Ein Film von Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken.
    In Zenica, einer kleinen Stadt in Zentralbosnien, eröffnete die angehende Frauenärztin MONIKA HAUSER 1993 mitten im Bosnien-Krieg das wltweit erste Betreuungszentrum für im Krieg vergewaltigte Frauen und Mädchen. Mit ihrem Ansatz, die Betroffenen im Krieg und auf der Flucht medizinisch, psychologisch und juristisch zu betreuen, leistete di Gynäkologin und spätere Trägerin des Alternativen Nobelpreises außerordentliche Pionierarbeit. Was mit "medica zenica" begann, entwickelte sich schon bald zur Hilfsorganisation, "medica mondiale", die im Kosovo, in Afghanistan und in Liberia Standorte unterhält und weltweit Partnerorganisationen unterstützt, inzwischen auch in Syrien und im Nordirak. Für den Film kehrt MONIKA HAUSER über zwei Jahrzehnte später nach Bosnien zurück und trifft dort ihre ehemaligen Mitstreiterinnen. In der Zentrale von "medica mondiale" in Köln erleben wir sie bei der Arbeit mit ihren Kolleginnen. In Südtirol, dem Land ihrer Vorfahren, spricht sie über die Beweggründe für ihr Engagement. MONIKA HAUSER fand ihre Berufung im Helfen. Heute sieht sich die Frauenärztin vor allem als Menschenrechtsaktivistin und Botschafterin für die Rechte der Frauen. Produktion: Thali Media GmbH, München

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