Kulturverbände und -vereine

Kulturverbände und -vereine
(c) Land Südtirol, Foto: Mirja Kofler

Südtirols Kulturverbände

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich Südtirols Kulturszene neu formiert und stetig entwickelt. Mit Unterstützung Österreichs, im Besonderen des Bundeslands Tirol, entstanden zunächst die großen Dachverbände der traditionellen Kultursparten, etwa der Kunst und ihrer Schaffenden (1946), der Musikkapellen (1948), der Chöre (1949), der Heimatpflege (1949), des Theaters (1951). 1954 wurde mit dem Kulturinstitut die erste Anlaufstelle für Kultur der deutsch- und ladinischsprachigen Volksgruppe eingerichtet. Die Mitsprache der Interessensverbände und des Kulturinstituts wurden im Landeskulturgesetz Nr. 7 vom 29.10.1958 in Form des Kulturbeirats für die deutsche und ladinische Volksgruppe verankert und durch finanzielle Förderungen des Amtes für Kultur der Südtiroler Landesregierung unterstützt. Im neuen Landeskulturgesetz, Nr. 9 vom 27.7.2015, wurde die Zusammensetzung der Kulturbeiräte verändert. Die traditionellen Kulturverbände werden als wichtige kulturpolitische Partner entsprechend finanziell gefördert.

Südtirols Theater in den Städten

Unter den sogenannten „Städtetheatern“ versteht man, im Gegensatz zu den „Dorfbühnen“, alle größeren Theaterbetriebe in Südtirols Städten, die ein eigenes Haus betreiben. Die meisten Spielgemeinschaften in Stadt und Land sind im Theaterverband organisiert und werden über diesen vom Land Südtirol gefördert. Eine Ausnahme bilden das Neue Stadttheater Bozen, das Stadttheater Meran sowie die Vereinigten Bühnen Bozen, die durch eine direkte Beteiligung des Landes gefördert werden (siehe unter „Landesbeteiligungen an Kulturbetrieben“).