Euregio Museumstag

Euregio Museumstag
Museumsfachleute treffen sich heuer in der Festung Franzensfeste zum Euregio Museumstag

Der Euregio Museumstag - bis 2015 hieß er Gesamttiroler Museumstag - findet seit 2010 jährlich im Herbst statt. Ausgetragen wird er abwechselnd in einem der drei Euregio-Länder und zwar in Südtirol, Tirol und dem Trentino.
Die Fachtagung richtet sich an Menschen, die in einem Museum, einer Sammlung oder einem Ausstellungsort der Euregio-Zone arbeiten oder dort ehrenamtlich tätig sind und bietet die Möglichkeit, sich über verschiedene museale Themen auszutauschen und über vergangene, laufende und zukünftige Projekte zu informieren.

Ausgabe 2018: Donnerstag, 4. Oktober, Festung Franzensfeste

Die Ausgabe 2018 wird am Donnerstag, 4. Oktober in der Festung Franzensfeste ausgetragen: Er greift die Ergebnisse der Ausgabe 2016 in Absam auf und befasst sich folglich mit der Vernetzung zwischen den Museen in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. Auf dem Programm stehen ein Erfahrungsbericht von Wolfgang Jahn vom Haus der Bayrischen Geschichte in Augsburg, eine Podiumsdiskussion mit Angelika Fleckinger, Direktorin des Südtiroler Archäologiemuseums und Geschäftsführende Direktorin der Landesabteilung Museen und des Betriebs Landesmuseen und Paul Rösch, Bürgermeister von Meran und langjähriger Direktor des Touriseums sowie Workshops, bei denen die Teilnehmenden in mehreren Gruppen parallel an einem Thema für ein länderübergreifendes Themenjahr 2021 arbeiten werden; Ziel ist es, am Ende der Workshops konkrete Vorschläge für gemeinsame Projekte im Rahmen dieses Themenjahres vorliegen zu haben. Eine Führung durch die Festung schließt die Veranstaltung ab.

Hier das Programm des Euregio Museumstags 2018.

Es wird gebeten, sich innerhalb kommenden Mittwoch, 3. Oktober 2018 zu Mittag bei Esther Erlacher, Tel. +39 0472 057206, esther.erlacher@franzensfeste.info anzumelden. 

Die Themen

In den vergangenen Jahren befassten sich die Museumsleute bei diesen Fachtagungen mit der Kooperation in der Museumslandschaft (2010 im Chorherrenstift Neustift bei Brixen und 2016 in Absam/Tirol),mit dem Beitrag, den Museen zur Friedensarbeit in der Gesellschaft leisten können (2015 auf Schloss Tirol), mit dem Platz, den der Erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert in den Museen finden (2014 in den Galerien von Piedicastello bei Trient), mit gesellschaftlicher Vielfalt und deren Präsenz in den Museen (2013 in der Hofburg in Innsbruck), mit der Geschichte der Psychiatrie und den Verbrechen der Euthanasie im Nationalsozialismus (2012 in Hall/Tirol), mit dem Publikum der Museen (2011 im Museo d'arte moderna e contemporanea Mart in Rovereto) und mit Museen und der lokalen Entwicklung (2017, Museum für Wissenschaft Muse und Palazzo delle Albere, Trient)