Aktuelles zum Vorkommen von Bär und Wolf

Nachweise Monat Juni:

(Es werden nur eindeutige und überprüfte Nachweise aufgelistet)

Bär

07.06. - St. Pankraz, Bär bei Komposthaufen

 

Wolf

03.06. - Mals, Sichtung und Spuren im Schnee

04.06. - Ulten, Foto

 

Bär

02.05. - Laurein, Bienenstand geplündert

15.05. - St. Felix, Fotofalle

15.05. - Kurtatsch - Kaltern, Schäden an Bienenstand

 

Wolf

05.05. - Mauls, 11 Schafe gerissen

29.05. - Jaufental, 12 Schafe gerissen

Bär

03.04. - Schlandraun, Spuren im Schnee

15.04. - Schluderns, Spuren im Schnee

 

Wolf

03.04. - Ratschings/Jaufental, Sichtung von 2 Wölfen bei Rotwildzählung

03.04. - Freienfeld, Sichtung 1 Wolf 

Bär

17.03. - Laas, Spuren im Schnee

 

Wolf

07.03. - St. Felix/U.l.F., Aufnahme Fotofalle

24.03. - Freienfeld - Mauls, Foto

26.03. - Freienfeld - Stilfes, Aufnahme Fotofalle

26.03. - Vals - Sichtung 1 Wolf bei Rotwildzählung

28.03. - Freienfeld, Aufnahme Fotofalle 2 Wölfe

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Die abgebildete Grafik zeigt eine Verbreitung der Wölfe in Südtirol und in den angrenzenden Gebieten. Anhand der Ergebnisse der DNA Analysen konnten im Jahr 2017 sechs verschiedene Individuen bestimmt werden. Weiters wurde belegt, dass im Gebiet von Taufers in Münstertal ein bzw. zwei Wölfe unterwegs waren. Im Ultental wurde der Rüde (männlicher Wolf) WBS-M1 wiederum nachgewiesen, dessen Wanderung von Brescia über das Trentino bis nach Südtirol zurückverfolgt werden konnte. Dieser war in den Sommermonaten im Gebiet vom Kirchbergtal für eine Reihe von Nutztierrissen verantwortlich. Im Gebiet von Deutschnonsberg konnte im Jahr 2017 eine erfolgreiche Reproduktion des Wolfspaares M41 (Rüde) und WBZ-F1 (Wölfin) bestätigt werden. Das Rudel, bestehend nun aus drei Tieren, besetzt ein grenzübergreifendes Gebiet. Auf der Seiser Alm und in Alta Badia wurden folgende Tiere erhoben: die Wölfin VR-F13 und der Rüde WBZ-M001. Bei diesen Tieren handelt es sich um das Alpha-Paar des angrenzenden Rudels Fassa – Arabba - Badia. Beide Tiere stammen vom Rudel in Lessinia. Eine Besonderheit ist die Wölfin am Deutschnofen, da es sich hier um ein Tier der Dinarischen Population handelt. Sie ist ein Teil eines Paares, welches sich im angrenzenden Val di Fiemme aufhält.
Im Jahr 2018 konnten in Südtirol weitere Wolfsnachweise genetisch belegt werden. Dabei handelt es sich um Einzelwölfe im Gebiet von Ritten, Lana und im Schnalstal.
Wolfschäden wurden im Jahr 2017 im Ausmaß von 9.680,00 € vergütet.