Die Situation in Südtirol

Die Situation in Südtirol
dunkelgrün = Vorkommen von Wolfsrudel, hellgrün = Vorkommen von Einzeltieren

Das Jahr 2017

Das Jahr 2017

Die abgebildete Grafik zeigt eine Verbreitung der Wölfe in Südtirol und in den angrenzenden Gebieten. Anhand der Ergebnisse der DNA Analysen konnten im Jahr 2017 sechs verschiedene Individuen bestimmt werden. Weiters wurde belegt, dass im Gebiet von Taufers in Münstertal ein bzw. zwei Wölfe unterwegs waren. Im Ultental wurde der Rüde (männlicher Wolf) WBS-M1 wiederum nachgewiesen, dessen Wanderung von Brescia über das Trentino bis nach Südtirol zurückverfolgt werden konnte. Dieser war in den Sommermonaten im Gebiet vom Kirchbergtal für eine Reihe von Nutztierrissen verantwortlich. Im Gebiet von Deutschnonsberg konnte im Jahr 2017 eine erfolgreiche Reproduktion des Wolfspaares M41 (Rüde) und WBZ-F1 (Wölfin) bestätigt werden. Das Rudel, bestehend nun aus drei Tieren, besetzt ein grenzübergreifendes Gebiet. Auf der Seiser Alm und in Alta Badia wurden folgende Tiere erhoben: die Wölfin VR-F13 und der Rüde WBZ-M001. Bei diesen Tieren handelt es sich um das Alpha-Paar des angrenzenden Rudels Fassa – Arabba - Badia. Beide Tiere stammen vom Rudel in Lessinia. Eine Besonderheit ist die Wölfin am Deutschnofen, da es sich hier um ein Tier der Dinarischen Population handelt. Sie ist ein Teil eines Paares, welches sich im angrenzenden Val di Fiemme aufhält.
Im Jahr 2018 konnten in Südtirol weitere Wolfsnachweise genetisch belegt werden. Dabei handelt es sich um Einzelwölfe im Gebiet von Ritten, Lana und im Schnalstal.
Wolfschäden wurden im Jahr 2017 im Ausmaß von 9.680,00 € vergütet.

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Der Wolf M24 fotografiert mit einer Fotofalle

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Im Jahr 2013 konnte im Revier von Unser liebe Frau im Walde ein Wolf von einem Jäger fotografiert werden.

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Seit dem Jahr 2010 kann der Wolf M24 an Deutschnonsberg bestätigt werden.