Frag den Förster!

[Allgemein]
Dürfen jetzt alle Autos vom Grünen Baum in Vöran bis zur Leadneralm hinauf fahren? Wir zählen hier am Weiher, wo das Schild LANDSCHAFTSCHUTZGEBIET steht, heute am 31.12 insgesamt 15Autos !!!!?!! 
Der Landschaftsplan der Gemeinde Vöran sieht vor, dass das Fahrverbot vom Grünen Baum bis zu Leadneralm im Zeitraum 1. November bis 30. April nicht gilt. Somit durften zu Silvester 2017 alle Fahrzeuge bis zum Weiher fahren.

 

Datum: 31.12.2017
[Allgemein]
Guten Tag, wollte meimal wissen wenn ich in meinen Garten (landwirtschaftliches Grün eine holzhütte mit Bedachung und Seitenwände in Holz errichte benötige ich eine Genehmigung auch vom Forstamt oder nur von der Gemeide . Ist das begrenzt auf Grße oder gilt es bei einer badachung von 1 m²
Für die Errichtung einer Holzhütte nach Art. 46 DLH 5/1998 ist keine Genehmigung durch die Forstbehörde notwendig. Es ist eine Meldung bei der Gemeinde zu machen. Laut zitiertem Artikel „gelten als Holzhütten Flugdächer, welche ausschließlich für die Lagerung von festem Heizmaterial bestimmt sind, deren Ausmaß 1 m² je 15 m² der Wohnfläche des am 1. Oktober 1997 bestehenden Gebäudes nicht überschreiten darf. Die Höhe darf 2,5 m nicht überschreiten.“

 
Datum: 25.1.2018
[Allgemein]
Hallo, unsere Töchter würden gerne in unserem Wald ein Baumhaus errichten. Ist das erlaubt?Muss der örtliche Förster die Erlaubnis erteilen?Gibt es Richtlinien bezüglich Größe usw.? Vielen Dank C.F.
Im Wald ist grundsätzlich gemäß Art. 107 LG 13/1997 jegliche Bautätigkeit untersagt. Wenn jedoch für Spielzwecke ein bescheidenes Häuschen auf einem Baum von Kinderhand gebastelt wird, wird dies nicht als Bautätigkeit betrachtet. Jedenfalls nicht möglich ist die Errichtung von Baumhäusern für Wohnzwecke.

Datum: 13.1.2018
[Allgemein]
Dove è possibile rivolgersi per un giudizio sulla pericolosità di alberi ad alto fusto situati in vicinanza di case abitate in montagna? Grazie.
 Il primo interlocutore per le questioni relative ad alberi al di fuori del centro abitato è la stazione forestale territorialmente competente. A seguito di un sopralluogo sarà stabilito, assieme al personale forestale, l’iter più appropriato per trovare la soluzione migliore, anche distinguendo eventuali disturbi (ombra, grondaie intasate da fogliame/aghi…) da possibili danni (caduta albero). Se dovesse effettivamente trattarsi di danno temuto, trova applicazione l’art. 1172 del codice civile: 
 
“Denunzia di danno temuto. 

Il proprietario, il titolare di altro diritto reale di godimento [c.c. 1079] o il possessore, il quale ha ragione di temere che da qualsiasi edificio, albero o altra cosa sovrasti pericolo di un danno grave e prossimo alla cosa che forma l'oggetto del suo diritto o del suo possesso, può denunziare il fatto all'autorità giudiziaria e ottenere, secondo le circostanze, che si provveda per ovviare al pericolo [c.c. 823, 2813; c.p.c. 688]. 

L'autorità giudiziaria, qualora ne sia il caso, dispone idonea garanzia [c.c. 1179] per i danni eventuali [c.c. 1171; c.p.c. 119] .
Datum: 11.1.2018
[Allgemein]
Buongiorno! Volevo chiedere se fosse possibile reperire informazioni sul sito della provincia in merito alla questione delle erbe officinali e aromatiche presenti sul nostro territorio. Esiste una normativa che ne regola il raccolto per uso personale? Non vorrei imbattermi in qualche possibile sanzione.
La tematica della coltivazione di erbe officinali ed aromatiche viene gestita dalla scuola professionale per la frutti-, viti-, orti- e floricoltura Laimburg (http://www.fachschule-laimburg.it/it/default.asp). Inoltre trova informazioni anche sul sito del museo scienze naturali di Bolzano, specialmente all’indirizzo  http://www.florafauna.it/index.jsp?project=florafauna&view=BOT&locale=it.

La normativa che regola la coltivazione, la trasformazione e la raccolta di erbe selvatiche è contenuta nel decreto del Presidente della Provincia 13 febbraio 2013, n. 6; la legge provinciale 12 maggio 2010, n. 6 disciplina inoltre le piante parzialmente ed integralmente protette; vedasi particolarmente l’allegato C “Elenco delle specie vegetali a diffusione spontanea parzialmente protette, che possono essere raccolte per uso proprio”. 

 


Datum: 13.12.2017
[Allgemein]
Buon giorno, si possono raccogliere gli asparagi selvatici  Grazie
La legge provinciale 6/2010 (legge di tutela della natura e altre disposizioni) prevede che tutte le specie vegetali a diffusione spontanea siano o integralmente o parzialmente protette. L’asparago selvatico (auruncus dioicus) appartiene alle piante parzialmente protette; queste, ai sensi dell’articolo 8,  non possono essere “estirpate” ovvero non possono essere “prelevate o danneggiate le parti sotterranee”. 


Datum: 25.11.2017
[Allgemein]
Hallo! Ist das Aufstellen von Marderfallen in Südtirol nicht verboten?
Grundsätzlich ist das Fangen von Mardern verboten. Ein Dekret des zuständigen Landesrates erlaubt es aber, in öffentlichen und privaten Gebäuden aus Sicherheitsgründen und zur Verhinderung bzw. Vorbeugung von Schäden, Steinmarder mit Kastenfallen zu fangen, sofern es keine Alternativlösungen gibt. Über das Zutreffen dieser Voraussetzungen und die Fangerlaubnis entscheidet ein Beamter des Landesforstkorps (=„Förster“) oder der örtlich zuständige Jagdaufseher. Die gefangenen Marder werden von den Aufsichtsorganen in geeigneten Habitaten freigelassen, in denen die kleinen Beutegreifer keine Schäden anrichten können.

Datum: 19.3.2018
[Allgemein]
Hallo, dürfen Förster wenn sie nicht im Dienst sind oder ohne Dienstkleidung strafen verteilen?

Förster haben aufgrund ihrer besonderen Aufgaben und Befugnisse einen Stundenplan, der rund um die Uhr gehen kann; daher sind Förster mitunter auch außerhalb der üblichen Bürozeiten im Dienst. Förster verrichten ihren Dienst zwar gewöhnlich in Uniform, jedoch kann es vorkommen, dass sie einen Dienst auch in Zivilkleidung absolvieren. Es gibt eine Dienstanweisung, wonach Förster, wenn sie privat unterwegs sind, sich selbst in den Dienst versetzen, wenn dienstliche Erfordernisse es gebieten; darüber ist der Vorgesetzte zu informieren.

Datum: 14.6.2018
[Allgemein]
Sehr geehrter Herr Förster, wir hätten folgende Fragen bzgl. der Bäume in unserem Garten: 1. Es gibt ein paar Thujas (Thuja occidentale smaragd), die wir im Frühjahr 2005 am Zaun zu unseren Nachbarn gepflanzt haben. Gibt es eine Frist, innerhalb die Nachbarn das Recht haben, dass die Bäume entfernt werden, da sie nicht 3m vom Zaun entfernt stehen? 2. Gibt es eine gesetzliche maximale Höhe für die Thujas, die nicht überschritten werden darf? 3. Zur Straßenseite innerhalb unseres Gartens stehen 3 Gardasee-Zypressen. Gibt es eine gesetzliche maximale Höhe? 4. Sind wir verpflichtet, die Zypressen in der Breite zu stutzen? 5. Wie ist die gesetzliche Situation, bzw. Haftung, sollte bei einem Sturm, dichtem Schneefall oder starkem anhaltendem Regen die Spitzen der Zypresse abbrechen und evtl. einen Schaden hervorrufen? 6. In der Mitte des Gartens steht eine kerzengerade gewachsene Birke, die sich selbst gepflanzt hat und mittlerweile an die 10 m hoch ist. Gibt es gesetzliche Höhenbeschränkungen für einen Privatgarten? Besteht irgendein ein Risiko? Mit herzlichem Dank für Ihre Antworten und mit freundlichem Gruß Hannelore und Reinhart Alexander Schettler h.schettler@tiscali.it

Zu 1.: Innerhalb von 20 Jahren nach der Pflanzung kann der Nachbar verlangen, dass die in Abweichung von Art. 892 des Zivilgesetzbuches gepflanzten Bäume/Sträucher entfernt werden. Dieser Artikel regelt detailliert die Pflanzung von hochstämmigen Bäumen, nicht hochstämmigen Gehölzen (Sträuchern) und lebenden Zäunen. Dabei ist nicht so sehr die Gattung der Pflanze maßgeblich, sondern ihre Erziehungsform, d.h. ob sie regelmäßig zurückgeschnitten werden oder nicht.

Zu 2 und 3.: Es gibt keine gesetzliche Maximalhöhe für diese Gehölze.

Zu 4.: Die Regelung zu den „überragenden Ästen“ findet sich im Art. 896 des Zivilgesetzbuches. Demnach sind Äste, die über die Grundstücksgrenze ragen, auf Verlangen des benachbarten Grundeigentümers zurückzuschneiden oder es muss geduldet werden, dass der Nachbar dies selbst macht.

Zu 5.: Gemäß Art. 2051 haftet der Grundeigentümer. Von der Haftung befreit ist er nur dann, falls er einen Zufall oder höhere Gewalt geltend machen kann.

Zu 6.: Es gibt keine gesetzliche Maximalhöhe für Birken. Ein Risiko könnte darin bestehen, dass die Birke umstürzt und Schäden verursacht, zumal diese Baumart im Unterschied z.B. zur Eiche nur eine Lebensdauer von wenigen Jahrzehnten aufweist. Konkret müsste kontrolliert werden, ob der Stamm von holzzerstörenden Pilzen befallen ist, was am leichtesten an den Fruchtkörpern erkennbar ist.

Datum: 5.6.2018
[Allgemein]
Im Garten unserers Nachbars stehen 2 Nadelbäume und 1 Laubbaum, deren Höhe beträchtlich ist. Die Bäume stehen nicht weit entfernt von unserem Wohnhaus, wobei auch die Äste nicht in unseren Garten bzw. Grundstück ragen, lediglich das abfallende Laub ist alljährlich im Herbst aus unserem Garten zu entfernen, stellt aber aber kein Problem. Angst bzw. Sorgen machen uns die hohen Bäume: sollten diese aus irgendwelchem Grund in die Richtung unseres Wohnhauses oder Garten fallen, hätten wir bestimmt Schäden zu beklagen. Gibt es laut Forstwirtschaft eine Regelung, die die maximale Höhe von Bäumen in Wohngebieten, festlegt ? 

Fälle wie diese können schrittweise folgendermaßen gelöst werden:

1) Sie klären mit Ihrem Nachbarn, ob einvernehmlich eine Schlägerung der bedrohlichen Bäume möglich ist. Falls ja, muss im verbauten Ortskern der Bürgermeister die Schlägerung ermächtigen.

2) Falls der Nachbar nicht mit der Schlägerung einverstanden ist, sollten Sie Ihn schriftlich (Einschreiben mit Rückantwort) und mit angemessener Terminsetzung (z.B. 30 Tage) auffordern, die Schlägerung vornehmen zu lassen, um die von Ihnen befürchteten Gefahren zu beseitigen.

3) Falls der Nachbar nicht wie gewünscht reagiert, können Sie über einen Rechtsanwalt ein Klagebegehren nach Art. 1172 Zivilgesetzbuch (Klage wegen eines drohenden Schadens) an das Landesgericht stellen.

 

Datum: 23.4.2018