Frag den Förster!

[Allgemein]
Wie viel Kubikmeter Holz wächst jährlich in Südtirols Wäldern nach? Wie viele Kubikmeter Holz verwenden wir in Südtirol davon zum Heizen und wie viele als Bauholz? Wo kommt die Differenz vom Holz her? Co2-Emission und Feinstaubemission in kg beim Heizen von einem Kubikmeter Festholz? Wieviel Co2 in kg und wieviel O2 in kg wird jährlich vom Südtiroler Wald aufgenommen bzw. produziert? 

In Südtirols Wäldern wachsen jährlich 1.856.437 Vorratsfestmeter (Vfm) Holz nach (das entspricht einer Menge von 5,5 Vfm je Hektar). Im Jahr 2012 wurden von den insgesamt 764.923 ausgezeigten Vorratsfestmetern 26 % als Brennholz und 74 % als Nutzholz verarbeitet.

Die 71 Fernheizwerke in Südtirol benötigen jährlich knapp 1.300.000 Schüttraumeter (Srm) Hackschnitzel, was über 500.000 Festmeter Rundholz entspricht. Davon wird knapp die Hälfte (ca. 600.000 Srm) von Sägewerken und Zweitverarbeitungsbetrieben geliefert. Über 200.000 Srm (15 %) Hackgut wird direkt von den Waldeigentümern bereitgestellt, während knapp 500.000 Srm (38 %) Hackschnitzel in die Südtiroler Fernheizwerke importiert werden müssen (Daten vom Amt für Energieeinsparung; Stand 31.12.2011). Derzeit wird mit den Fernheizwerken ca. 14 % des thermischen Energiebedarfs in Südtirol gedeckt (entspricht über 70 Millionen Liter Heizöl) (Daten aus „Erneuerbare Energien in Südtirol“, herausgegeben von TIS und Eurac im September 2010).

Weitere 10 % der thermischen Energie werden mit den holzbetriebenen Kleinfeuerungsheizanlagen in Einzel- und Mehrfamilienhäusern sowie Betrieben gedeckt, die mit Stückholz, Hackschnitzel, Holzabfälle, Brickets oder Pellets betrieben werden. Allein der jährliche Bedarf an „Energieholz“ übersteigt somit bei weitem den derzeitigen Jahres-Holzeinschlag in Südtirol.

In 1 Kubikmeter Holz ist ca. 1 Tonne Kohlendioxid gebunden, dieses wird bei der Verbrennung freigesetzt. Die Feinstaubemmission hängt von der jeweiligen Befeuerungsanlage ab (mehr dazu unter http://www.bine.info/fileadmin/content/Publikationen/Projekt-Infos/Zusatzinfos/2008-03_Ratgeber_Feinstaub_und_Holzfeuerungen.pdf).

Südtirols Wald nimmt jährlich 1.788.093.236 kg Kohlendioxid auf (bei einem Zuwachs von 1.856.437 Vfm). 

Datum: 10.12.2013
[Allgemein]
Appassionata da sempre della Vs.Regione (che in gioventù ho frequentato assiduamente) e a interessata agli ambienti montani ed ai "patriarchi verdi", so che è appena stato pubblicato un pregevole testo "Custodi del bosco" corredato da splendide fotografie, ma nella mia regione (Lombardia)non riesco a trovarlo neppure nelle librerie specializzate. Epossibile farselo spedire direttamente dalla Provincia Autonoma di Bolzano ?(ovviamente a mie spese i costi di spedizione). 

Grazie per il Suo interesse! Trova il libro nelle librerie con il numero ISBN 978-88-87108-05-7.

Datum: 13.12.2013
[Allgemein]
Ich hab jetzt das mit den Pilzen gelesen, aber zwischen italienisch und Fachbegriffen weiß ich mehr oder weniger gleichviel wie vorher. Könnten Sie mir das in meinem Alltagsdeutsch übersetzen?

In den Pilzen findet man immer noch Spuren vom Tschernobyl-Unfall. Die Pilze nehmen das radioaktive Caesium 137 auf, das eine Halbwertszeit von ca. 30 Jahren hat. Die Cäsium-137 Konzentration in Pilzen ist sehr unterschiedlich, je nach Pilzart und je nach Gebiet.

Zusammengefasst einige Werte (in Becquerel Bq je kg. Bq ist die Einheit für die Radioaktivität.)

Steinpilz: bis ca. 50 Bq/kg
Pfifferling: zwischen 50 und 200 Bq/kg
Reifpilz (Cortinarius  caperatus), Birkenritterling: über ca. 200 Bq/kg

Der Grenzwert für Lebensmittel liegt bei 600 Bq/kg. Einige Überschreitungen gibt es immer noch beim Reifpilz. 

Datum: 5.12.2013
[Allgemein]
Ho sentito che i funghi italiani sono più radioattivi di quelli a Fukushima. Comè la situazione in Alto Adige?
In Alto Adige la radioattività dei funghi viene misurata da diversi anni in collaborazione con l'Associazione Micologica Bresadola. Riassunto dei risultati:
 
- gli ipocaptanti, che mostrano scarso assorbimento di isotopi radioattivi di cesio, anche in presenza di contaminazioni elevate nel terreno - presentano un’attività fino a circa 50 Bq/kg - esempi Boletus edulis, Boletus pinophilus (porcino);
 
- gli ipercaptanti, che assorbono una grande quantità degli stessi isotopi radioattivi di cesio, che concentrano entro la loro massa, e presentano un’attività superiore a circa 200 Bq/kg - esempi Cortinarius (ex Rozites) caperatus, Tricholoma stiparophyllum;
 
- e i mesocaptanti - con valori di radioattività commisurata alla presenza nel terreno, e presentano un’attività compresa tra circa 50 e 200 Bq/kg - esempi Cantharellus cibarius, Cantharellus lutescens (gallinaccio, finferlo).
 
Il limite per la radioattività negli alimenti é di 600 Bq/kg. L'unica specie commestibile che talvolta supera tale valore é il cortinarius(rozites) caperatus.
 
Tale radioattività è legata all'incidente al reattore di Chernobyl del 1986 ed al conseguente fall-out. Dove nei giorni seguenti l'incidente ha piovuto, si hanno tipicamente valori più elevati, sia nei terreni, che quindi anche nei funghi. L'isotopo che ancora oggi si misura è il Cesio-137 il quale ha un tempo di dimezzamento di circa 30 anni. Analoghe considerazioni sulla radioattività nei funghi legata all'incidente di Chernobyl valgono anche per la regioni limitrofe dell'arco alpino.
 
Per maggiori informazioni ci si può rivolgere al laboratorio di chimica fisica. 
http://www.provincia.bz.it/agenzia-ambiente/amministrazione/uffici-collaboratori.asp?somepubl_action=4&somepubl_unit_id=o882

Datum: 19.9.2013
[Allgemein]
Manchmal sieht man Bäume im Wald, die so dicke Beulen haben, fast so dick wie der Stamm. Woher kommt das?
Solche Beulen lassen sich oft durch das Eindringen eines Pilzes oder eines Virus ins Holz erklären. Der Baum wehrt sich gegen den Eindringling und produziert an der Stelle zusätzliches Gewebe. 
Datum: 19.9.2013