Gebäude

Die Forstschule Latemar um 1950 und heute. Im Zuge des Neubaus der Forstschule wurde das ursprüngliche Forsthaus  saniert und umgebaut. Im Jahr 2006 wurde die Forstschule Latemar in ihrer heutigen Form wiedereröffnet. 

Lehrgebäude

Das neue Lehrgebäude entspricht dem Klimahaus Standard B+ mit einem Wärmebedarf von weniger als 50 kWh pro qm und Jahr. Es beherbergt zwei Lehrsäle, Labor, Bibliothek, Mensa und zwei Zimmer für die Referenten. Neben Beton, Glas und Metall wurde hauptsächlich Holz als Baumaterial verwendet: Fichte für die Außenwände und die tragende Struktur, Lärche für Einrichtung, Fenster, Böden und Außenschalung und Zirbe für die Verkleidung der Decken.

Die beiden Lehrsäle sind durch eine mobile Schiebewand getrennt. Bei Bedarf können so die Säle verbunden werden und bieten auch für größere Veranstaltungen Platz.

Mensa

In der Mensa mit Selbstbedienungs-Theke finden ca. 50 Personen Platz.

Besonderer Wert wird in der Küche der Forstschule Latemar auf die Verwendung von regionalen Lebensmitteln gelegt, die keine langen Transportwege hinter sich haben. Sämtliche Lieferanten stammen aus einer maximalen Entfernung von 70 Kilometer.
Obst, Gemüse, Kartoffeln, Wein und Säfte stammen von einheimischen Bauernhöfen der Umgebung, das Wildfleisch aus den Domänenrevieren Latemar und Villnöss.
Auf Fertigprodukte wird weitestgehend verzichtet, vieles stammt aus eigener Herstellung.

Gästehaus

Das Gästehaus stammt aus den 1920er Jahren und wurde vor einigen Jahren erneuert. Dabei wurden die Lärchenschindel-Fassade und der Steinsockel des Gebäudes originalgetreu restauriert.
Das Haus verfügt über 12 Zimmer mit Dusche und WC und bietet insgesamt 27 Personen Platz.
Im Halbparterre befinden sich ein Waschraum und ein Aufenthaltsraum für die Besucher.
Ein unterirdischer Gang verbindet das Gästehaus mit dem Lehrgebäude. Hier sind einige Schaukästen mit Lehrmaterialien untergebracht.