Tätigkeiten

Tätigkeiten

Anzucht von Aufforstungslärchen

Die Hauptaufgabe des Forstgarten Aicha ist die Anzucht von Aufforstungslärchen.  Die Forststationen des Landes verwenden diese  direkt für Aufforstungen oder geben sie an die Bauern für Aufforstungszwecke ab. Das Saatgut stammt von verschiedenen Provenienzen. Dabei suchen die Forstinspektorate jene aus, die für ihr Gebiet am besten geeignet sind.

Bäume und Sträucher für öffentliche Einrichtungen und Private

Seit seiner Einrichtung im Jahr 1982 hat der Forstgarten Aicha über 600.000 Lärchen für Aufforstungen und über 40.000 Bäume und Sträucher an öffentliche Einrichtungen (Gemeinden, Fraktionen, Kindergärten und Schulen) abgegeben. Im Zuge dessen werden auch Beratungen für das Anlegen von Hecken- und Böschungsbepflanzungen, von Parks,  Schul-und Kindergartenhöfen angeboten. Dabei wird besonderer Wert auf eine naturnahe, autochtone Zusammensetzung der Pflanzen gelegt, damit sich die Grünanlage harmonisch in das Landschaftsbild einfügt.
Besonders stolz ist man im Forstgarten Aicha auf die große Auswahl an heimischen Wildgehölzen. Das Pflanzenmaterial ist zu 100% autochton und wird nicht vom Ausland zugekauft. Das ist zum einen für die Imker des Landes von Bedeutung, da die Wildgehölze eine wichtige Bienenweide sind, zum anderen auch für die Obstbauern, weil die heimischen Gehölze eine Vielzahl wichtiger Nutzinsekten anlocken und damit die natürliche Schädlingsbekämpfung unterstützen.

Christbaumkultur

Der Landesbetrieb hat einen Teil der Kulturfläche als Christbaumkultur angelegt. Es werden ausschließlich heimische Weißtannen verwendet. Die Jungpflanzen stammen vom Landesforstgarten der Abteilung Forstwirtschaft.

Seltene Pflanzen

Gestreifter Seidelbast, Felsenjohannisbeere, Zwergwacholder … im Forstgarten Aicha werden einheimische Laub- und Nadelgehölze als Zierpflanzen aufgezogen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, auch seltene Pflanzenarten zu vermehren. Alpenjohannisbeere, Strauchkronwicke, Gemeiner Cotoneaster, Filziger Cotoneaster, Zwergkreuzdorn und Felsenkreuzdorn sind einige davon. Bereits seit einiger Zeit - und seit 2012 in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Naturmuseum - verfolgt der Leiter des Forstgarten Aicha, Günther Vieider, auch ein Wildrosen-Projekt. Nachdem es in Südtirol eine Vielzahl bodenständiger Rosenarten gibt, wird nun versucht, das Saatgut der Arten einzusammeln und danach zu vermehren.